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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 712
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
92866717
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alva3172015 ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frau und ich möchten

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau und ich möchten ein Haus kaufen. Glücklicherweise erhalten wir viel Unterstützung durch unsere Familien. So viel, dass wir ggf. Schenkungssteuer zahlen müssen. Auch besitze ich ein Haus, dass ich zur Finanzierung des neuen Hauses verkaufen möchte. Hier besteht ggf. die Gefahr, Spekulationssteuer zahlen zu müssen. Diese beiden Themen würde ich gerne durch Sie abklären lassen. Vielleicht haben Sie auch weitere Ideen für Stolpersteine.
Hier die Daten zu den Schenkungen:
Meine Eltern sind geschieden.
Mein Vater möchte 150.000,-€ zu dem Haus hinzutun.
Meine Mutter 100.000,-€
Die Mutter meiner Frau 30.000,-€
Hinzu kommt, dass 2010 meine Oma verstorben ist. Ihr Haus erbte meine Mutter und sie hat es direkt auf mich überschreiben lassen. Zunächst habe ich das Haus für ca. 4 Jahre bewohnt und nun ist es 2 Jahre vermietet. Dieses Haus soll nun verkauft werden für ca. 350.000,-€.
Wenn ich es recht verstehe, gilt der Schenkungsfreibetrag von 400.000,-€ innerhalb von 10 Jahren an Kinder pro Elternteil. Damit würde maximal bei der Schenkung meiner Mutter Schenkungssteuer anfallen. Je nachdem, wie der Wert der Immobilie bewertet wird. Ist dies korrekt?
Nun zum 2. Immobilienthema: Muss ich hier mit sonstigen Steuern/Abgaben rechnen? Wie beschrieben:
Das Haus erbte meine Mutter 2010, sie überschrieb es direkt an mich. Ich wohnte 4 Jahre darin und nun ist es vermietet.
Ganz vielen Dank ***** ***** besten Grüßen
Peter Geismar
0175(###) ###-####
Gepostet: vor 30 Tagen.
Kategorie: Steuern
Experte:  alva3172015 hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach Überprüfung des Sachverhaltes melde ich mich umgehend zurück.

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht Hermes

Experte:  alva3172015 hat geantwortet vor 30 Tagen.

Vielen Dank für Ihre Geduld. Wenn ich es recht verstehe, gilt der Schenkungsfreibetrag von 400.000,-€ innerhalb von 10 Jahren an Kinder pro Elternteil. Dies ist korrekt. Ja, nur wenn der Wert des Hauses bei Übertragung an Sie 300.000 € übersteigen würde, würde Schenkungssteuer festgesetzt werden. Dies erscheint zweifelhaft, da das Haus jetzt aktuell für 350.000€ verkauft werden soll. Sie müssten aber ggfs. Spekulationssteuer zahlen, wenn Ihren Besitzzeiten von Ihrer Oma bzw. Mutrer nicht angerechnet werden und der Wert des Hauses seit Übertragung an Sie gestiegen ist. Dies könnten Sie u.a. nur umgehen, wenn Sie das Haus selbst bewohnen in den letzten 3 Jahren vor Verkauf oder Sie das Haus 10 Jahre im Eigentum haben bzw. Ihre Verwandten.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank für Ihre prompte Antwort.Wovon ist abhängig, ob die Besitzzeiten meiner Oma angerechnet wird? Meine Großeltern wohnen seit der Fertigstellung des Hauses 1955 darin. Es ist schon lange ganz abgezahlt. Seit dem Tod meines Opas 1980 war meine Oma alleinige Eigentümerin.Wie beschrieben: Bei ihrem Tod im Jahr 2010 wurde es an meine Mutter vererbt und sie hat es direkt an mich übertragen. Zunächst habe ich bis November 2014 darin gewohnt und seit dem 01.04.2016 ist es vermietet.Vielen Dank ***** ***** besten Grüßen
Peter Geismar
Experte:  alva3172015 hat geantwortet vor 30 Tagen.

Gut. Wenn Ihre Oma schon lange darin gewohnt hat und die Immobilie schon über 10 Jahre in deren Eigentum war, können Sie sich die Besitzzeiten anrechnen lassen, so dass Sie ohne Spekulationssteuer zu bezahlen die Immobilie im Jahr 2017/2018 veräußern können. Es gilt die sog. Frußstapfentheorie.

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alva3172015 und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.