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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1325
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Frage zum Verkauf von Anlagen

Kundenfrage

Frage zum Verkauf von Anlagen.
Ich habe eine Anlage gebraucht von privat ohne Umsatzsteuerausweis gekauft. Jetzt möchte ich die Anlage nach 2 Jahren wieder verkaufen. Der Verkaufswert ist nieder als der Ankaufswert. Muss ich für den Verkaufsbetrag Umsatzsteuer berechnen?
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

sind Sie denn Unternehmer oder Privatperson?

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Unternehmer freiberuflich
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Als freiberuflicher Unternehmer müssten Sie den Weiterverkauf mit Umsatzsteuerausweis durchführen, wenn Sie kein Kleinunternehmer sind. Sinn macht es daher, die Anlage zunächst zu entnehmen und in das Privatvermögen zu überführen. In dem Fall ist die Entnahme nämlich gemäß § 3 Nr. 1 b. Satz 2 UStG umsatzsteuerfrei. Die Anlage verkaufen Sie dann privat ohne Umsatzsteuer.

.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Gerne können Sie auch zunächst weitere Nachfragen stellen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke
Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, darf ich noch höflich an Ihre Bewertung erinnern! Haben Sie vielen Dank ***** ***** schönen Abend!

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Privatentnahme kann bei einer Anlage funktionieren, aber nicht bei mehreren Anlagen, da wird das Finanzamt nicht mitspielen, wenn es davon Wind bekommt. Wieso kommt hier nicht die Differenzbesteuerung zur Anwendung?
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Weil Sie ein freiberuflicher Unternehmer sind und § 25a UstG eindeutig in Absatz 1 Nr. 1 festlegt, dass dieser Paragraph nur bei gewerblichen Wiederverkäufern Anwendung findet.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke für die Info. Dies führt dann also dazu, daß auf das Wirtschaftsgut 2x Umsatzsteuer bezahlt wird, obwohl dies laut meiner Information steuerrechtlich nicht erfolgen soll?
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Doch, das ist in diesem Fall leider so. Der BFH hat sich mit dieser Konstellation bereits in seinem Urteil vom 02.03.2006 zum Aktenzeichen V R 35/04 befasst. Bzw. gilt für Einzelunternehmer das Urteil vom 31.01.2002 zum Aktenzeichen V R 61/96.

Was die Entnahme des Gegenstandes angeht, so muss ich noch konkretisieren, dass dies für den Fall gilt, dass der Gegenstand gemischt genutzt wurde. In den Streifällen ging es um einen PKW. In Ihrem Fall ist nicht ganz klar, was mit "Anlage" gemeint ist. Wenn Sie also einen rein unternehmerische genutzten Gegenstand verkaufen möchten, muss dieser auch leider voll versteuert werden.

Bestätigt wird diese Ansicht z.B. in dem Urteil des BFH vom 29.06.2011 zum Aktenzeichen XI R 15/10 in dem ein Kioskbetreiber seinen differenzbesteuerten PKW veräußern wollte und darauf auch die volle Umsatzsteuer einfordern und abführen musste.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank für die Info!
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 7 Monaten.

Gerne! Denken Sie doch bitte noch an Ihre Bewertung! Haben Sie vielen Dank ***** ***** Gute für Sie!

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

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K. Nitschke

Rechtsanwältin

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