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alva3172015
alva3172015, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 564
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht sowie Internationales Steuerrecht
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Gewinn aus Hausverkauf

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir gibt es folgenden Sachverhalt:
Ich habe 2012 ein Haus gekauft. Da die Bank mir alleine das Darlehen nicht gewähren wollte, habe ich meine Mutter als weitere Eigentümerin dazugeholt.
Wir haben somit gemeinsam das Haus - zu je 1/2 Eigentumsanteile - gekauft und bilden eine Grundstücksgemeinschaft.
Wirtschaftlich habe ich jedoch alles getragen. Ich habe das nötige Eigenkapital von 30.000 € aufgebracht und habe sämtliche Darlehensraten alleine getragen und habe das Haus auch alleine bewohnt. Meine Mutter hat nicht mit im Haus gewohnt, sie hat ein eigenes Haus.
Meine Mutter fungiert alleine als Sicherheit für die Bank.
Nun habe ich 2016 das Haus mit einem Gewinn von 80.000 € verkauft. Da ich das Haus selber bewohnt habe ist mein Anteil ja steuerfrei. Die Frage ist nun, ob meine Mutter Ihren Anteil am Gewinn versteuern muss?
Gepostet: vor 10 Monaten.
Kategorie: Steuern
Experte:  alva3172015 hat geantwortet vor 10 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für die Nutzung von Just Answer.

Werden zu eigenen Wohnzwecken des Eigentümers genutzte Wirtschaftsgüter veräußert, ist der erzielte Veräußerungsgewinn unter bestimmten Voraussetzungen nicht steuerpflichtig(§ 23Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG). Das Gesetz enthält zwei Alternativen, von denen zumindest eine für die Ausnahme von derBesteuerung erfüllt sein muss:

· das Wirtschaftsgut mussentweder im Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung ausschließlich oder

· zumindest im Jahr derVeräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren

zu eigenen Wohnzwecken genutzt worden sein. Ihre Mutter hat aber nicht die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken erfüllt und muss somit für Ihren Anteil Steuern zahlen.

Die Voraussetzung „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ ist danach erfüllt, wenn der Eigentümer des Gebäudes das Wirtschaftsgut allein, mit seinen Familienangehörigen oder gemeinsam mit einem Dritten bewohnt. Auch wenn Teile der Wohnung unentgeltlich einem Dritten zur Nutzung zu Wohnzwecken überlassen werden, wird die Wohnung noch insgesamt zu eigenen Wohnzwecken des Eigentümers genutzt.

Mit besten Grüßen

Kanzlei für Steuerrecht HERMES

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