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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4398
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

DBA Deutschland – Schweiz, Einkommenssteuer Guten Tag,

Kundenfrage

DBA Deutschland – Schweiz, Einkommenssteuer
Guten Tag,
folgender Sachverhalt:
Ich habe einen Wohnsitz in Deutschland und gehe dort an einer Universität einer nichtselbständigen Arbeit (wissenschaftlicher Mitarbeiter, TVL-13 100%) nach. Als Nebentätigkeit bin ich zudem an einer Hochschule in der Schweiz (Chur, Graubünden) Referent/Dozent (Verdienst 7012,00€ im Jahr). Dieser Nebentätigkeit gehe ich bereits seit 4 Jahren nach.
In der Schweiz wird meine Tätigkeit bei der Hochschule nach Art. 100 des Steuergesetzes (Kanton Graubünden) (Künstler, Sportler, Referenten) besteuert. Laut Steuerverwaltung des Kantons Graubünden wird dieses Einkommen gemäß Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland in Deutschland lediglich satzbestimmend berücksichtigt und nicht voll besteuert.
Auszug Art. 100 des Steuergesetz Kanton Graubünden: 2. Künstler und Sportler
Im Ausland wohnhafte berufsmässige Künstler, wie Musiker, Schauspieler und Artisten, sowie Sportler und Referenten werden für ihre Einkünfte aus der im Kanton ausgeübten persönlichen Tätigkeit und für weitere damit verbundene Entschädigungen an der Quelle besteuert.
Ich habe aber folgenden Fehler gemacht: In meinen Steuererklärungen 2015, 2014, 2013 habe ich meine Tätigkeit als Grenzgängertätigkeit deklariert und nicht als steuerfreien Arbeitslohn nach DBA. Somit habe ich nach meinem Verständnis auf mein Schweizer Gehalt Einkommenssteuer in Deutschland bezahlt wobei mir ein Teil (4,5%) der in der Schweiz geleisteten Quellensteuer angerechnet wurden. Somit habe ich in beiden Staaten Steuern bezahlt obwohl es laut DBA geregelt ist, dass nur die Schweiz die Quellensteuer erheben darf.
Dieser Sachverhalt ist mir erst vor kurzem nach einer Auskunft der Steuerverwaltung des Kantons Graubünden klargeworden. Hier habe ich die Auskunft bekommen, dass das Honorar der Nebentätigkeit nur satzbestimmend berücksichtigt wird. Nach meinem Verständnis würde dies bedeutenden, dass es sich hierbei um eine Befreiungsmethode mit Progressionsvorbehalt handelt. Somit müsste ich mit einer prozentual höheren Einkommensteuer rechnen, was aber im Vergleich zu der fälschlicherweise gezahlten Einkommensteuer deutlich weniger wäre.
Nun habe ich konkret folgende Fragen:
1. Habe ich den obenstehenden Sachverhalt richtig erfasst? Gilt für mich die Befreiungsmethode mit Progressionsvorbehalt?
2. Gibt es eine Möglichkeit meine Einkommensteuer zurückzufordern? Gilt meine DBA Versteuerung in der Schweiz als neue „Tatsache oder Beweismittel“ für die deutsche Steuerbehörde? Kann die Einkommensteuer im Zeitraum der Festsetzungsfrist zurückgefordert werden?
3. Liegt ein „Grobes Verschulden“ meinerseits vor? Mich hat weder der Arbeitgeber noch die Steuerverwaltung Graubünden über meine DBA Versteuerung in Kenntnis gesetzt. Erst auf explizite Anfrage habe ich dies erfahren. Weiterhin habe ich auch gewissenhaft meine Steuererklärung ausgefüllt.
Vielen Dank ***** ***** Antworten!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Steuern
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

ein kleiner Hinweis von meiner Seite als Experte für DBA D-CH: Diesen Sachverhalt bekommen Sie mit Ihrem Einsatz von keinem Experten beantwortet, das ist zu komplex.....

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich bin zum ersten Mal bei just answer, daher kenne ich mich mit dem Einsatz nicht aus. Was halten Sie denn für einen akzeptablen Einsatz?
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 1 Jahr.

...also ich müsste hier noch das Thema Verständigungsverfahren noch genauer beleuchten und noch einige Rückfragen stellen. ich sehe das bei ca. 50-60 EUR, je nach Detaillierungsgrad. Über ein Internetforum kriegen Sie das Thema indes nicht vollständig gelöst, die Plattform ist eher als erste Orientierung bzw. für die Einholung einer sog. Erstberatung gedacht. Für unsere Tätigkeit gilt (auch hier) die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), die eine Mindestgebühr von EUR 60,00 plus USt pro Stunde für eine Beratungsleistung vorsieht. Das Forum behält von Ihrem Einsatz 50%, die anderen 50% gehen an mich......

Wäre das so in Ordnung?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
50€ wäre ich bereit zu zahlen für eine Erstberatung. Falls ein Rückerstattungsantrag Sinn macht ist es verständlich, dass mit weiteren Kosten zu rechnen ist.