So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Prof.Nettelmann.
Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4412
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ablehnung der Steuererklärung wegen Verspätung

Kundenfrage

Ich habe meine Steuererklärung für 2011 am 30.12.2015 per Einwurfeinschreiben verschickt, in gutem Glauben, dass der Poststempel des Einschreibens für die Frist gilt. Nun hat mir das Finanzamt eine Ablehnung der Steuererklärung geschickt, weil die Steuererklärung erst am 04.Januar, also am ersten Werktag 2016 angekommen ist. Was kann ich jetzt tun, wie kann ich eine zu erwartende Steuererstattung doch noch bekommen? Viele Grüße ******

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, leider ist für den Fristablauf immer der Eingang beim Empfänger, also hier dem Finanzamt, maßgebend. Wenn es sich bei der Frist um eine Ausschlußfrist handelt, besteht praktisch keine Möglichkeit, den "Schaden" zu berichtigen.Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine günstigere Nachricht übermitteln kann.Mit freundllichen GrüßénProf. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo Prof. Nettelmann,

gibt es keinen Kulanzspielraum für das FA?

Ich habe vor Kurzem ein anderes Einschreiben verschickt, das erst 12 Tage später zugestellt wurde. Wie soll man da Fristen einhalten können? Und was ist der Poststempel des Einschreibens dann noch wert?

Was bedeutet eine Ausschlußfrist?

Ich habe gelesen, dass FA den Posteingang auf einen Werktag zurück als Eingang stempeln?

Viele Grüße Jens Kordts

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, es kommt darauf an, für welches Jahr die Steuererklärung war, die Sie am 30.12.2015 zur Post gaben. Im übrigen war der 30.12.2015 ein Wochentag und kein Samstag, Sonntag oder Feiertag. Insofern kommt die Rückdatierung nicht in Betracht. Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

....haben Sie meine Frage überhaupt ernst genommen?

Ihre Antwort lässt nicht darauf schließen.... Eine Abgabe des Einschreibens bei der Post an einem Sonntag oder Feiertag,- es war nie die Rede davon. Um welches Jahr es sich handelt war klar beschrieben. Sonst gebe es dieses Problem ja nicht.

Wenn eine Sendung zwei Werktage vor Fristende per Einschreiben bei der Post abgegeben wird, am ersten Werktag im Januar ankommt und dann eine Rückdatierung auf den vorhergehenden Werktag vorgenommen wird, dann ist es der 31.12.2015.....auch ein Werktag! Wenn auch nicht beim Finanzamt....Das sei denen aber gegönnt. Dann wäre die aber Frist eingehalten, weil der Eingangsstempel wichtig ist.

Ob es Kulanzmöglichkeiten beim Finanzamt geben kann und unter welchen Vorraussetzungen,-diese Frage haben Sie leider gar nicht beantwortet.

Viele Grüße

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,es gibt zwei Arten von Fristen: Normale Verwaltungsfristen, die auch verlängerbar sind und bei denen bei Fristüberschreitung keine Folgen eintreten. Und dann sind da die gesetzlichen Fristen, die nicht verlängerbar sind und bei deren Versäumnis Rechtsverlust eintritt.Letzteres trifft für die Einlegung von Rechtsbehelfen zu aber auch bei Versäumnung von Antragsfristen für die Abgabe einer Steuererklärung zu. Handelte es sich bespielsweise um eine Steuererklärung für das Jahr 2011 oder früher, so lief diese Frist am 31.12.2015 ab und ein verspäteter Antrag führt zum Rechtsverlust. Ich weiß nun nicht, wie der Fall bei Ihnen lag. In einem solchen Fall können auch keine "Kulanzgründe" helfen.Mit freundlichen GrüßenProf. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,haben Sie noch Rückfragen zu meinen Ausführungen?Wenn nicht, bitte ich um Ihre Bewertung, damit die Vergütung an mich weitergeleitet werden kann.Mit freundlichen GrüßenProf. Nettelmann

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern