So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Prof.Nettelmann.
Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4190
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Eine unbeschränkt steuerpflichtige GmbH hat Verlustvorträge

Kundenfrage

Eine unbeschränkt steuerpflichtige GmbH hat Verlustvorträge sowohl GewSt als auch KSt. Die GmbH weisst in der Handelsbilanz jedoch Gewinnrücklagen (entstanden KStG §8b) aus. Die GmbH beabsichtigt US-Aktien anzuschaffen. Zwischen den USA und der BRD besteht ein DBA
Das heisst, dass bei Dividendenzahlungen 15% US-Quellensteuer vom depotführenden Institut einbehalten und bescheinigt werden.
Diese 15% US-Quellensteuer sind auf zu zahlende deutsche Körperschaftsteuer anrechenbar. Richtig ?
Die GmbH wird die nächsten Jahre voraussichtlich kein körperschaftsteuerpflichtiges Einkommen haben.
1. Frage: Verfällt der Anrechnungsanspruch am Jahresende oder kann die GmbH Anrechnungsansprüche aus ausländischer Quellensteuer (vorausgesetzt DBA besteht) sozusagen ansammeln ?
2. Frage: Kann die vom US-Fiskus einbehaltene und bescheinigte 15% US-Quellensteuer vom zuständigen FA erstattet also ausbezahlt werden ? (Eher Nein ?)
3. Frage: Wenn die GmbH eine Ausschüttung an ihre Gesellschafter vornimmt, so fallen, wenn kein Freistellungsauftrag vorliegt bzw. dieser überschritten wird 25% KapEst an.
Kann die anrechenbare US-Quellensteuer auf die von der GmbH (bei Ausschüttung) zu zahlende KapEst angerechnet werden ?
4. Frage: Kann die einbehaltene und bescheinigte 15% US-Quellensteuer von der GmbH "irgendwie" an deren Gesellschafter (das bin zu 100% ich selbst)
"ausgeschüttet" bzw. "übertragen" also praktisch aus der GmbH rausgezogen werden, ohne dass eine Ausschüttung im eigentlichen Sinn erfolgt ist, so dass der GmbH-Gesellschafter diese ausländische Quellensteuer dann bei
der persönlichen Einkommensteuererklärung mit der dort auf andere Kapitalerträge anfallenden 25% KapEst aufrechnen kann ?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Steuern
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064

in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage nehme ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt Stellung:

Ich gehe davon aus, dass eine Anschaffung von US- Aktien beabsichtigt ist, die weniger als 10 % des Nennkapitals der Gesellschaft ausmachen. In diesem Fall unterliegen die Dividendenerträge durch Änderung der Regelung in § 8 b KStG in dem neuen Absatz 4 der Körperschaftsteuer, sind also nicht (mehr) steuerfrei!.

Die GmbH als Käufer der Papiere hat mit der Quellensteuer nichts zu tun, denn diese wird bei der (deutschen) Depotbank mit der Abgeltungsteuer, die die Bank im Rahmen der Dividendengutschrift vornimmt, verrechnet. Die Abgeltungsteuer wird dann im Rahmen der Körperschaftsteuerveranlagung auf die Steuerschuld angerechnet bzw. führt zu einer Erstattung.

Die Regelung in dem BMF-Schreiben in der aktuellen Fassung "Einzelfragen zur Abgeltungsteuer" v. 9.12.2014 schreibt in der Rand-Nr. 201 +202 vor:

"
Anrechnung ausländischer Quellensteuer (§ 43a Absatz 3 Satz 1EStG)
Anwendungsbereich, Verfahrensweise

Gemäß § 43a Absatz 3 Satz 1 EStG sind ausländische Steuern auf Kapitalerträge auf Ebene der Kreditinstitute nach Maßgabe des § 32d Absatz 5 EStG zu berücksichtigen. Danach ist bei jedem einzelnen ausländischen Kapitalertrag die jeweilige ausländische Steuer auf die deutsche Abgeltung-steuer anzurechnen, wobei gegebenenfalls die Anrechnungs-regelungen nach den jeweiligen Doppelbesteuerungs-abkommen zu berücksichtigen sind. Die Anrechnung erfolgt unabhängig vom Beitrag in- oder ausländischer Kapitalerträge zum Abgeltungsteuer­aufkommen; sie ist begrenzt auf 25 %.

Die Anrechnung der ausländischen Steuer gemäss
§ 32 d Absatz 5 EStG ist nur für diejenigenKapitalerträge durchzuführen, die den Einkünften aus Kapitalvermögen zuzurechnen sind.
Beispiel:
Ausländische Dividende ....................................100

Steuerberechnung:Abgeltungsteuer (25 %).........25
./. anrechenbare ausl. Steuer.......... ..................- 15
zu zahlende Abgeltungsteuer................................10

Damit erledigen sich Ihre Fragen 1 - 4. Wenn ich damit Ihre Frage beantwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung meiner Beantwortung, damit die ausgelobte Vergütung für mich freigegeben werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben meine Antwort auf Ihre Frage gelesen. Haben Sie noch Rückfragen dazu? Anderenfalls bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Leistung mit Ihrer ausgelobten Vergütung entlohnt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch auf Ihre Bewertung meiner Beantwortung Ihrer Frsage oder eventuelle Rückfrage. Ohne Ihre Bewertung kann Ihr hinterlegter Einatgz für meinen 50 %igen Anteil nicht an mich weitergeleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

es ist bedauerlich, dass Sie den Rat von Experten in Anspruch nehmen, ohne die Leistung durch Ihre Bewertukng honorieren! Offenbar habe ich Ihre Frage beantwortet, ohne dass Rückfragen von Ihnen erforderlich waren.

Falls dennoch Klärungsbedarf besteht, können Sie Ihre Frage gern stellen.

Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

...möglicherweise ging das durch die Technik nicht durch:

"...Die Abgeltungsteuer wird dann im Rahmen der Körperschaftsteuerveranlagung auf die Steuerschuld angerechnet bzw. führt zu einer Erstattung."

Wird die ausländische Quellensteuer vom deutschen FA erstattet ?

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

mit der Quellensteuer haben Sie nichts zu tun! Diese wird durch die depotführende Bank verrechnet. Sie erhalten eine Steuerbescheinigung - wie bei Inlandspapieren -, die zur Anrechnung bei der Körperschaftsteuer führt und gegebenenfalls zu einer Erstattung.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre ergänzende Frage beantworten konnte.

Mit freundlichen Grüßén
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Wird die (von der depotführenden Bank einbehaltene und bescheinigte) ausländische Quellensteuer vom deutschen FA erstattet auch dann wenn keine KSt anfällt oder vorausbezahlt wurde ?

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie zahlen gar keine Quellensteuer! Die Quellensteuer verrechnet die depotführende Bank gleich mit dem Finanzamt. Ihnen wird lediglich die Kapitalertragsteuer von 25 % von der Bank einbehalten und in der Steuerbescheinigung angegeben, die das Finanzamt dann im Rahmen der Körperschaftsteuereranlagung anrechnet und gegebenenfalls erstattet.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben Sie meine Fragen von Anfang an gelesen und verstanden ?
Wenn nicht dann schauen Sie bitte noch mal genau hin !

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe Ihre Einwendungen nicht:

Nochmals: Die für die Dividende anfallende Quellensteuer wird Ihnen als Bankkunde gar nicht in Rechnung gestellt! Diese verrechnet die Bank selbst mit der Einbehaltung der Kapitalertragsteuer, indem die Bank von der Kapitalertragsteuer von 25 % nur 10 % an das Finanzamt abführt. Ihnen wird von der Dividende nur die Kapitalertragsteuer von der Bank einbehalten und bescheinigt, die Sie Ihrerseits vom Finanzamt bei einer Körperschaftsteuer von 0,-- € zurückbekommen!

Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben meine ergänzenden Ausführungen zur Klarstellung beigetragen? Wenn damit Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Leistung vergütet werden kann.

Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

es ist doch recht bedauerlich, dass SieFachwissen und Zeit des Experten in Anspruch nehmen und dann die erbrachte Leistung nicht honorieren. Diese Expertenplattform ist auf dieser Basis aufgebaut.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern