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Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1
84422447
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Seit >20 Jahren 100% Inhaber einer Ein-Mann-GmbH.

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bin seit >20 Jahren 100% Inhaber einer Ein-Mann-GmbH. Nun steht meine erste Steuerprüfung an, mein Steuerberater ist m.E. nicht ganz so firm, daher möchte ich mir hier Rat von Experten holen.
Jahresüberschuss 2011: 30 T€
Jahresüberschuss 2012: 31 T€
Jahresüberschuss 2013: 45 T€
Umsatz (Gesamtleistung) 2011: 422 T€
Umsatz (Gesamtleistung) 2012: 253 T€
Umsatz (Gesamtleistung) 2013: 307 T€
Bilanzsumme 2011: 385 T€
Bilanzsumme 2012: 464 T€
Bilanzsumme 2013: 592 T€
GF-Gehalt 2011: 69 T€
GF-Gehalt 2012: 69 T€
GF-Gehalt 2013: 69 T€
Forderungen der GmbH gegen mich als Gesellschafter (Stand Forderungskonto): 2011: 345 T€
Forderungen der GmbH gegen mich als Gesellschafter (Stand Forderungskonto): 2012: 389 T€
Forderungen der GmbH gegen mich als Gesellschafter (Stand Forderungskonto): 2013: 441 T€
Nun zu meinen Fragen:
Die Forderungen der GmbH gegen mich als einzigen Gesellschafter stammen letztlich aus Barabhebungen der letzten 20 Jahre, die ich vom Konto getätigt habe. Das Geld floss in den privaten Konsum, es stehen keine Vermögensgegenstände dem entgegen.
Sie wurden auf das Konto Forderungen gegen Gesellschafter gebucht. Es existiert ein Darlehensvertrag, auch die Verzinsung ist geregelt und wir vom Steuerberater korrekt verbucht. Die Bewegungen waren immer wieder einige hundert € pro Abhebung, die sich im Laufe der letzten 20 Jahre auf diesen Betrag von 441 T€ summiert haben. Bisher kamen auch keine Beanstandungen des FA.
Nun möchte ich fragen, wie ein Betriebsprüfer das bewertet:
1. Könnte er mir die Abhebungen irgendwie als fiktive Gehaltszahlung o.ä. auslegen? Was wären die Folgen?
2. Könnte er von einer Gewinnausschüttung ausgehen, obwohl ein Darlehensvertrag existiert? (verdeckte ist es ja nicht...)?
3. Gibt es andere Hebel, die er ansetzen könnte?
4. Was wären die maximalen Zahlungen mit denen ich zu rechnen hätte, wenn es ganz hart auf hart kommt?
5. Welche Strategie schlagen Sie vor bei der Prüfung? Worauf achten die in der Situation vor allem bzw. was würden Sie als Prüfer tun?
6. Könnte die GmbH den Forderungsblock gegen mich als Gesellschafter an einen Dritten (z.B. eine weiteres Unternehmen oder eine Privatperson) mit einem Abschlag veräußern (zum symbolischen Preis von 1000 € oder so), und der Dritte schreibt das einfach ab?
Freundliche Grüße
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064

in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Frage nehme ich im Rahmen einer Erstberatung Stellung:

Nach den Sachverhaltsangaben sind in dem Darlehnsvertrag zwischen Ihnen als dem Allein-Gesellschafter und der Gesellschaft außer der Darlehnsverzinsung keine Kündigungsregelungen und Tilgungen der Darlehnsforderung geregelt. Auch ergibt sich aus dem Sachverhalt keine Darstellung der Bonität des Schuldners (Gesellschafters).

Sofern der Darlehnsvertrag keine detaillierten Regelungen über die Sicherheit der Darlehnsgewährung, die Kündigung des Darlehns und die Tilgung/Rückzahlung enthält und überdies eine Rückzahlung des Darlehns auf Grund der Vermögensverhältnisse des Darlehnsnehmers, also des Gesellschafters, so gut wie ausgeschlossen ist, hält die Darlehnsvereinbarung einem sog. Fremdvergleich nicht stand, das heißt einem fremden Dritten würde eine Darlehnsgewährung durch die Gesellschaft nicht erfolgen.

Unter diesen Umständen wären die darlehnsweise geleisteten Zahlungen der Gesellschaft an den Gesellschafter als verdeckte Gewinnausschüttungen zu qualifizieren.

Im Rahmen der Betriebsprüfung wird sicherlich insbesondere geprüft werden,

a) ob und in welcher Weise die Darlehnstilgung vorgesehen ist,
b) ob nach der Vermögenslage eine Tilgung in einem gegebenenfalls unter a) vorgesehenen Umfang und Zeitplan möglich ist.

Wenn die unter a) und b) genannten Bedingungen nicht bestehen oder/und realisierbar sind, gehe ich davon aus, dass in einem solchen Fall die jährliche Erhöhung der Darlehnsforderung als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt werden wird.
Es würde dann die Einkommensteuerbelastung auf die jährlichen Darlehnserhöhungen auf Sie als Alleingesellschafter zukommen.

Sie sollten daher versuchen, eine angemessene Rückführung des Darlehns anzustreben, sei es aus dem hier nicht bekannten Privatvermögen, sei es durch Kreditaufnahme von der Bank.

Ich hoffe, dass damit Ihrem Anliegen entsprochen zu haben. Für eine abschließende Bewertung meiner Ausführungen wäre ich dankbar, damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung freigegeben werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Dann fragen Sie einfach zurück, ansonsten darf ich Sie um die Bewertung meiner Stellungnahme bitten, damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung für mich freigegeben werden kann.

Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.

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Ihr JustAnswer Moderatoren Team

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