So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an daniela-mod.
daniela-mod
daniela-mod,
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 29
45451533
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
daniela-mod ist jetzt online.

Ich wurde zum 30.09.2012 mit Abfindung gekündigt. Im Januar

Kundenfrage

Ich wurde zum 30.09.2012 mit Abfindung gekündigt. Im Januar 2013 habe ich mir die Abfindung von 134 T € auszahlen lassen, da ich sowieso keine Arbeit mehr finde. (damals 58 Jahre und schwerbeh.). Für das Jahr 2013 bekam ich noch 24.000 ALG1.
Mein Frau hat 1.000 € Krankengeld und 13.000€ Brutto verdient.
Wie wird nun die EST berechnet. Wenn man 1/5 der Abfindung plus das ALG nimmt, und dann den Steuersatz auf 1/5 der Abfindung, mit 5 mulltipliziert, müssten wir prozentual
genauso viel Steuern zahlen wie jemand mit einer Abfindung von 250.000 €:
Einen Großteil des ALG wären somit EST.
Durch die Berechnung des Progressionsvorbehalts, wäre dies ein Härtefall.
Können Sie uns weiterhelfen.
Merci ***** *****
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

für die Abfindung gilt - wie Sie richtig bemerken - die sog. Fünftelungsregelung. Dabei richtet sich der anzuwendende Steuersatz nach der nicht begünstigten Bemessungsgrundlage des Jahres. Dies ist in Ihrem Fall 13 000 € Arbeitslohn und insgesamt 25000 € sog. Lohnersatzleistungen, also ingesamt 38 000 €. Dieser sich ergebende Steuersatz wird dann auf 1/5 der Abfindung, also 26 800 €, angewendet und das Ergebnis mit 5 multipliziert.

Es wird also der Steuersatz zugrunde gelegt, den Sie bei einem gemeinsamen Bruttoeinkommen von 38 000 € hätten zahlen müssen.

Dies ist nach der Intension des Gesetzes kein Härtefall. Sie können also leider gegen diese gesetzlich vorgesehene Regelung keine erfolgversprechenden Einwendungen erheben. Auch eine getrennte Veranlagung würde für die Steuer auf die Abfindung auf Grund Ihres ALG-Bezuges kein besseres Ergebnis bringen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen kein besseres Ergebnis übermitteln kann.

Wenn Sie keine weiteren Rückfragen haben, darf ich um Ihre Bewertung meiner Ausführungen bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie Ihre o.a. Frage nun beantwortet erhalten haben.

Bei weiteren Fragen an unseren Experten nutzen Sie bitte den Button "dem Experten antworten", andernfalls geben Sie bitte Ihre Bewertung ab. Vielen Dank.

Gern können Sie sich mit uns in Verbindung setzen unter "[email protected]" oder "Tel.: 0800(###) ###-####quot; Montag bis Freitag von 10:00-18:00. Vielen Dank.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern