So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RainNitschke.
RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1396
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
RainNitschke ist jetzt online.

Meine Mutter ist diesen September verstorben. Die Erbgemeinschaft

Kundenfrage

Meine Mutter ist diesen September verstorben. Die Erbgemeinschaft (2 Erbinnen und ich) vereinbarten, dass ich die Erbteilung durchführen solle. Anfangs Dezember reichte ich den Banken die Aufträge zur Erbeiltung mit allen notwenigen Unterlagen (Erbschein, Beglaubigungen, etc.) ein. Die Bank arbeitete nicht sehr speditiv und bezahlte eine Erbin aus, die andere und ich erhielten per Ende Jahr noch keine Überweisung.
Wer muss nun was in der kommenden Steuerrerklärung deklarieren?
Eine Erbin und ich haben die Gutschrift per 31.12.2014 noch nicht auf dem Konto. Soll gemäss Bankvertreter in der ersten Januarwoche geschehen. Wer muss den noch nicht verteilten Nachlass nun versteueren?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

[email protected] oder telefonisch unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/span>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064

von Montags bis Freitags von 10:00-18:00


in Verbindung zu setzen.



Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
zunächst möchte ich Ihnen mein herzliches Beileid aussprechen.
Was die Steuer angeht, so handelt es sich um die Erbschaftssteuer, die in einer gesonderten Erbschaftssteuererklärung und nicht in der Einkommensteuererklärung angegeben werden muss. Beachten Sie diesbezüglich auch, dass es für Ihr Gebiet ein besonderes Erbschaftssteuerfinanzamt gibt, welches mit dem Finanzamt für Ihre Einkommensteuererklärung auseinander fallen kann.
Grundsätzlich entsteht die Erbschaftssteuer bereits mit ihrem Anfall. Also bereits mit dem Erbfall und nicht erst mit der Auseinandersetzung des Erbes. Berechnet werden kann die tatsächliche Höhe der Steuer allerdings erst, wenn auch eine entsprechende Erklärung beim Finanzamt abgegeben wird. Die Erklärung hat jeder Erbe gesondert abzugeben.
In Ihrem Fall wäre es jedoch zunächst wichtig zu wissen, um welchen Nachlasswert es sich überhaupt handelt. Als Tochter hätten Sie einen Freibetrag in Höhe von 400.000,00 EUR. Damit ist nur Ihr Anteil an dem Erbe gemeint und nicht der gesamte Nachlass. Liegt Ihr Anteil also unter den 400.000,00 EUR, werden Sie auf Ihre Erbschaft keine Erbschaftssteuer zahlen müssen. In diesem Fall reicht zunächst eine formlose Anzeige beim Erbschaftssteuerfinanzamt mit folgenden Daten:
1. Vorname und Familienname, Beruf, Wohnung des Erblassers und des Erwerbers;
2. Todestag und Sterbeort des Erblassers;
3.Gegenstand und Wert des Erwerbs;
4.Rechtsgrund des Erwerbs wie gesetzliche Erbfolge, Vermächtnis, Ausstattung;
5.persönliches Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser wie Verwandtschaft, Schwägerschaft, Dienstverhältnis;
6. frühere Zuwendungen des Erblassers an den Erwerber nach Art, Wert und Zeitpunkt der einzelnen Zuwendung
Liegen Sie unter dem Freibetrag, fordern die Finanzämter in der Regel keine gesonderte Erklärung an.
Ich darf Sie noch bitten, die Frage positiv zu bewerten, sollte Sie Ihnen weiter geholfen haben, um so die Vergütung zu veranlassen. Selbstverständlich können Sie auch die Nachfragefunktion nutzen.
Mit freundlichen Grüßen
K.Nitschke
Rechtsanwältin
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie noch weitere Fragen, die ich Ihnen beantworten kann?

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern