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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4633
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwälte, völlig überaschend erhielt ich heute

Kundenfrage

Sehr geehrter Anwälte,
völlig überaschend erhielt ich heute per Post eine Mahnung vom Finanzamt, ich solle Umsatzsteuervoranmeldungen für die ersten 3 Quartale 2014 binnen 1 Wochen nachreichen.
Ich habe seit mehreren Jahren ein Kleingewerbe und nahm bislang die Kleinunternehmerregelung nach §19 Umsatzsteuergesetz in Anspruch. Mein Gewinn betrug in den letzten Gechäftsjahren relativ konstant ca. 10.000 Euro, bei 14.000 bis 16.000 Euro Umsatz. Dies war auch 2013 nicht anders, entsprechend war ich auch 2013 unter der Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro. Dachte ich.
In meiner EÜR 2013 hatte ich jedoch zunächst einen Fehler, ich hatte Rückzahlungen an Kunden nach deren Widerruf der Bestellung nicht als negativen Umsatz verbucht sondern als Ausgabe. Entsprechend stiegen in meiner Buchführung fälschlicherweise Einnahmen (=Umsatz) und Ausgaben. Auf den Gewinn hatte dies natürlich keine Auswirkungen. Dies bemerkte ich zwar noch und korrigierte meine EÜR, muss aber wohl im Eifer des Gefechtes die falsche EÜR (formlos) in der Einkommensteuererklärung abgegeben haben. Dies kann ich selbst logischerweise nicht mehr prüfen, aber eine andere Erklärung habe ich derzeit nicht. In den Formularen zur Einkommensteuererklärung wie auch im bestandskräftigen Steuerbescheid ist jeweils nur der Gewinn ausgewiesen, der aber ja stimmt. Entsprechend fiel mir dieses Versehen bislang auch nicht auf. Erst als heute diese Mahnung kam machte ich mir darüber Gedanken...
Entsprechend ist der Einkommensteuerbescheid auch in Ordnung. Nur die Höhe des Umsatzes bzw. der Ausgaben in der EÜR sind falsch berechnet, wodurch ich laut Finanzamt nicht mehr in die Kleinunternehmerregelung falle. Wie hoch der Umsatz in der falschen EÜR war kann ich gar nicht mehr sagen, ich erinnere mich nur dunkel daran.
Gibt es nun für mich eine Möglichkeit für mich dass Finanzamt glaubhaft über diesen Fehler aufzuklären und somit weiterhin als Kleinunternehmer zu gelten? Wie sollte ich dabei vorgehen?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zu dem geschilderten Sachverhalt nehme ich im Rahmen einer Erstberatung Stellung:

auf Grund Ihrer Aufzeichnungsunterlagen für 2013 muß sich doch sicherlich nachvollziehen lassen, in welcher Höhe Sie stornierte Umsätze als Ausgaben statt negativer Einnahmen erfasst haben, so dass Sie dem Finanzamt das geschilderte Problem darlegen können. Da die Fehlerhaftigkeit der Aufzeichnungen keinen Einfluss auf
die bestandskräftigen Bescheide für das Jahr 2013 hat, wird das Finanzamt von der Anforderung von Umsatzsteuervoranmeldungen für 2014 absehen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Hinweise weiterhelfen und damit Ihre Frage beantworten.
Für eine abschließende Bewertung meiner Beantwortung wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo Herr Prof. Nettelmann, besten Dank für die schnelle Antwort. Soll ich dem Finanzamt zusammen mit einer Erläuterung meines Fehlers gleich Belege (Kontoauszüge, Gutschrifts-Belege etc.) einreichen oder hier erst die Aufforderung dazu abwarten?

Muss ich Aufgrund dieses Fehlers verstärkt mit einer Steuerprüfung rechnen?

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie teilen den Sachverhalt zunächst schriftlich mit und fügen dem Schriftsatz vorerst nichts bei, sondern warten die Antwort des Finanzamtes ab.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Antwort? Ansonsten bitte ich um eine abschließende Bewertung, damit die ausgelobte Vergütung für mich freigegeben werden kann.

MIt freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch immer auf die Bewertung meiner Antwort oder konnte ich Ihre Frage noch nicht zufriedenstellend beantworten?

Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

es ist bedauerlich, dass Sie bislang keine Bewertung abgegeben haben, wenn ich Ihre Fragen beantwortet haben und Sie keine Rückfragen haben, denn ohne Ihre Bewertung wird die von Ihnen ausgelobte Vergütung von justanswer nicht freigegeben

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann