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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4359
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Hallo.Ich bin seit 13 Jahren Arbeitnehmer bei einem Unternehmen

Kundenfrage

Hallo.
Ich bin seit 13 Jahren Arbeitnehmer bei einem Unternehmen in der Nähe Frankfurt und wohnte bis April 2012 auch im selbigen Ort.
Von 2008-2012 betrieb ich nebenher ein Schuhgeschäft als Einzelunternehmer in einem 80 km entfernten Ort.
Mein 2007 gekaufter PKW wurde ins Betriebsvermögen aufgenommen.
Es wurde die 1%-Regel angewandt.
Im April 2012 wurde das Geschäft aufgeben.
Bei einer momentan laufenden Betriebsprüfung verlangt man von mir sowohl die Nachversteuerung der "Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte", da diese Fahrten nicht durch die 1%-Regel abgedeckt seien, gleichzeitig aber auch die Nachversteuerung der "Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte" nach §4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 EStG.
Meine Begründung, dass ich nur eine "regelmäßige Arbeitsstätte" haben kann, hat bislang keinen Zuspruch gefunden.
Wie sehen Sie das?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

mit der sog. 1 %-Regelung für PKWs, die zum Betriebsvermögen gehören, sind die (reinen) Privatfahrten abgegolten. Bei denFahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte handelt es sich um beruflich bedingte Fahrten.

Fur die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte wird ein km-Satz von 0,30 € pro Entfernungskilometer anerkannt. Soweit der Km-Satz auf Grund der Aufzeichnungen über die PKW-Kosten und die Fahrleistung mehr als 0,15 € je Fahrtkilometer beträgt, handelt es sich gem. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 EStG um sog. nicht abzugsfähige Betriebsausgaben, die dem Gewinn hinzuzurechnen sind.

Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erfolgt für die gefahrenen Kilometer mit dem gem. dem vorangegangenen Absatz ermittelten Kilometersatz eine Kürzung der Betriebsausgaben, weil insoweit Fahrten im Rahmen des Arbeitsverhältnisses vorliegen, die dort mit dem km-Satz von 0.30 €/je Entfernungs-km als Werbungskosten abgezogen werden können.

Ergebnis also: Sie haben zwei Tätigkeitsstätten: eine als Arbeitsverhältnis, eine weitere mit dem Schuhgeschäft in dem 8ß0 km entfernten Ort. Sie können also gegen die Feststellungen und steuerlichen Folgen der Betriebsprüfung diesbezüglich keine erfolgversprechenden Einwendungen erheben.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine günstigere Nachricht übermitteln kann.
Wenn ich damit Ihre Frage jedenfalls beantworten konnte, darf ich um eine abschließende Bewertung meiner Ausführungen bitten, damit die ausgelobte Vergütung für meine Beratung freigeschaltet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung Ihrer Fragen? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewertung meiner Antwort, damit die ausgelobte Vergütung für meine Beratung freigegeben werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich warte noch auf Ihrfeedback. Gern beantworte ich eventuelle ergänzende Rückfragen. Ansonsten bitte ich um Ihre abschließende Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich konnte Ihnen bedauerlicherweise keine für Sie positive Beantwortung zu Ihrem Anliegen übermitteln können. Dennoch wäre ich dankbar, wenn Sie die ausgelobte Vergütung freigäben, denn die Experten stehen den Ratsuchenden zur Verfügung und von dem ausgelobte Vergütung lebt diese Plattform.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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