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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3823
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich habe von 2000 - 2008 in Frankreich gearbeitet und auch

Kundenfrage

Ich habe von 2000 - 2008 in Frankreich gearbeitet und auch dort versteuert. Leider hat sich in 2012 ergeben, dass für 2007 + 2008 keine Steuererklärung erstellt wurde. Das französische Finanzamt hat aber in diesen Jahren monatlich von unserem Konto abgebucht. Die beiden Steuererklärungen wurde in 2012 nachgeholt. Leider haben wir aber von dem französischen Finanzamt keine Steuerbescheide erhalten. Das deutsche Finanzamt möchte diese Bescheide aber sehen. Jetzt haben wir die Mitteilung erhalten, dass die Jahre 2007 + 2008 bei dem französischen Finanzamt wahrscheinlich verjährt sind und wir keine Bescheide mehr erhalten. Kann das deutsche Finanzamt jetzt einfach die beiden Jahre noch einmal nach deutschem Recht versteuern und Geld verlangen obwohl wir ja seinerzeit an das französische Finanzamt bezahlt haben ? Für eine Mitteilung wären wir Ihnen sehr dankbar.
Friedbert und Jutta Weitmann
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

1. wo war in den Jahren Ihr Wohnsitz bzw. Lebensmittelpunkt?
2. welcher Tätigkeit sind Sie in 2007 und 2008 in Frankreich nachgegangen?
Wenn Sie Arbeitnehmer waren: Läßt sich der Steuerabzug für die
Gehälter durch den/die Arbeitgeber nachweisen?
3. wurden Sie für diese Jahre steuerlich beraten?

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.


1. der Wohnsitz war in Deutschland


2. ich bin von Beruf Techniker und der Steuerabzug war auf der Lohnabrechnung ersichtlich.


 


3. bis 2006 hat der damalige Arbeitgeber die Steuererklärungen beim französischen Finanzamt erstellt und bis dahin sind auch die Bescheide da.


Für 2007 + 2008 wurde dann in 2012 die Erklärungen von einem Steuerberater erstellt.

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich entnehme Ihren Angaben, dass Sie als Arbeitnehmer in Frankreich beschäftigt waren. In diesem Fall benötigt das deutsche Finanzamt Ihren Arbeitslohn - Bruttoarbeitslohn - des
französischen Arbeitgebers wegen der in Deutschland - wie in all solchen Fällen - anzuwendenden sog. Progressionsvorbehaltes, das heißt, dass für Ihre Einkommensteuerveranlagung in Deutschland der Steuersatz anzuwenden ist, wenn die Einkünfte aus Frankreich einbezogen werden. Die in Frankreich dem Steuerabzug unterworfenen Einkünfte werden dabei in Deutschland nicht noch einmal besteuert.

Sie sollten sich also die Bruttoverdienste für die Jahre 2007 und 2008 von dem französischenArbeitgeber oder dem Steuerberater bestätigen (bescheinigen) lassen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Hinweise hilfreich sind.
Für eine abschließende Bewertung danke ich im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Antwort oder habe ich den Sachverhalt nicht zutreffend interpretiert? Gern stehe ich Ihnen zur Verfügung und beantworte Ihre ergänzenden Fragen. Ansonsten bitte ich um eine positive Bewertung meine Ausführungen, damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung für mich freigegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.


Ich möchte eigentlich nur wissen, wenn das französische Finanzamt uns mitteilt, die Angelegenheit sei mittlerweile verjährt, ob das deutsche Finanzamt, die diese beiden Bescheide ja sehen möchte, uns dann einfach für diese Jahre 2007 + 2008 nach deutschem Recht nachversteuern kann. Gezahlt haben wir aber für diese beiden Jahre. Das französische Finanzamt hat ohne das irgentwelche Steuererklärungen oder Bescheide vorgelegen haben, weiterhin von unserem Konto abgebucht.

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie als Arbeitnehmer in Frankreich in diesem Zeitraum angestellt waren, werden Sie
ausschließlich in Frankreich mit diesen Einkünften steuerlich erfasst. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen wird Arbeitslohn nach dem Ort der Tätigkeit besteuert.

"Artikel 13 DBA

(1) Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit können vorbehaltlich der Vorschriften der nachstehenden Absätze nur in dem Vertragstaate besteuert werden, in dem die persönliche Tätigkeit, aus der die Einkünfte herrühren, ausgeübt wird. Als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit gelten insbesondere Gehälter, Besoldungen, Löhne, Gratifikationen oder sonstige Bezüge sowie alle ähnlichen Vorteile, die von anderen als den in Artikel 14 bezeichneten Personen gezahlt oder gewährt werden"

Sofern Sie oder Ihr Ehegatte wegen anderer Einkünfte in Deutschland zu besteuern sein, werden allerdings bei der Berechnung des Steuersatzes die Einkünfte aus Frankreich einbezogen. Sie werden allerdings nicht nochmals in Deutschland besteuert (sog. Progressionsvorbehalt). Dazu benötigt natürlich das deutsche Finanzamt die in Frankreich bezogenen Einkünfte (den Bruttoarbeitslohn). Diese könnten Sie natürlich auch durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder aber Ihre Lohnabrechnungen für diese Zeit nachweisen. Sie könnten aber auch den Steuerberater einschalten, der die

Unterlagen für diese Jahre bearbeitet hatte.

 

"Artikel 20 DBA

(Revisionsprotokoll vom 29.6.1969) «(1) Bei Personen, die in der Bundesrepublik ansässig sind, wird die Doppelbesteuerung wie folgt vermieden:
  1. Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer werden vorbehaltlich der Buchstaben b) und c) die aus Frankreich stammenden Einkünfte und die in Frankreich gelegenen Vermögensteile ausgenommen, die nach diesem Abkommen in Frankreich besteuert werden können. Diese Bestim

    mung schränkt das Recht der Bundesrepublik nicht ein, die auf diese Weise ausgenommenen Einkünfte und Vermögensteile bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksichtigen."

Ich hoffe, dass Sie mit diesen Ausführungen in Ihrer Angelegenheit weiterkommen. Nehmen Sie gegebenenfalls mit dem Finanzamt Rücksprache und teilen mit,

dass Sie einen Steuerbescheid von den französischen Finanzbehörden nicht haben.

 

Wenn ich Ihnen damit helfen konnte, wäre ich für eine abschließende Bewertung meiner Ausführungen dankbar.

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

 

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meinen Ausführungen? Ansonsten bitte ich um eine abschließende Bewertungen meiner Bemühungen. damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung für mich freigeschaltet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meinen Ausführungen? Ansonsten bitte ich um eine Bewertung meiner Antwort, um Ihre Frage abschließen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

offenbar konnte ich Ihre Fragen bislang nicht zufriedenstellend beantworten. Ich stehe Ihnen gern für weitere Erläuterungen zur Verfügung! Falls noch ergänzenden Angaben notwendig sind, teilen Sie mir diese mit.

Prof. Nettelmann

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