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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4342
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
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ich benötige einen ausformulierten text mit qullen über ca.

Kundenfrage

ich benötige einen ausformulierten text mit qullen über ca. 2 seiten wie die aufdeckung der stillen reserven durch einbringung, umwandlung, verschmelzun und formwechsel vermieden werden kann.

ich habe es schon selbst geschrieben bin mir bei dem part jedoch unsicher. inhaltliich sollte also ca. das gleiche drin stehen aber idealerweise richtig und mit zeitgemäßen qullen.

6.3 Einbringung und Umwandlung
Da das Besitzunternehmen einen einbringungsfähigen Gewerbebetrieb darstellt, lässt sich die Gewinnrealisation durch Einbringung des Besitzunternehmens in eine Kapitalgesellschaft oder eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG vermeiden. Die Einbringung kann demnach in die Betriebsgesellschaft oder eine andere erfolgen. Für die Einbringung gem. § 20 UmwStG fordert dieser, dass alle wesentlichen Betriebsgrundlagen (d.h. die überlassenen WG sowie die die personelle Verflechtung begründende Beteiligung an der Betriebsgesellschaft ) eingebracht werden. Im Jahr 2002 hat der BFH entschieden, dass die Einbringung zwingend vor der Entflechtung zu erfolgen hat. Der Buchwertansatz ist bei der Einbringung gem. § 20 Abs. 2 S. 2 UmwStG möglich. Zu beachten ist, dass die Einbringung eines Grundstücks in eine KapGes, aufgrund der Rechtsfähigkeit der KapGes, gem. § 1 Abs. 1 Nr.1 GrEStG grunderwerbsteuerpflichtig ist. Bei Einbringung in eine gewerblich geprägte GmbH & Co. KG, an welcher ausschließlich der EU beteiligt ist, fällt gem. § 5 Abs. 1 GrEStG keine Grunderwerbsteuer an.

Am einfachsten lässt sich ein Gewerbebetriebs kraft Rechtsform begründen, indem eine GmbH als neuer Gesellschafter aufgenommen wird ohne dabei am Vermögen der PersGes beteiligt zu werden und die Gesellschaft anschließend durch Neufassung des Gesellschaftsvertrags und Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister in eine (gewerblich geprägte) KG umgewandelt wird. Durch die Komplementärstellung der GmbH erzielt die KG gem. § 15 Abs. 3 Nr. 2 in vollem Umfang gewerbliche Einkünfte.

6. Verschmelzung und Formwechsel
Da es sich bei einer OHG und einer KG um verschmelzungsfähige Rechtsträger i.S.d. § 3 Abs. 1 UmwG handelt, kann ein Besitzunternehmen, das in einer dieser Rechtsformen organisiert ist, auf eine gewerblich geprägte KG oder eine KapGes verschmolzen werden. Die Verschmelzung kann zur Neugründung oder zur Aufnahme (z.B: durch die Betriebsgesellschaft) erfolgen. Da sowohl bei Verschmelzung auf eine gewerblich geprägte KG gem. § 24 Abs. 2 S. 2 UmwStG als auch bei Verschmelzung auf eine KapGes gem. § 20 Abs. 2 S. 2 UmwStG der Ansatz des Buchwerts möglich ist, kann die Aufdeckung der stillen Reserven in beiden Fällen vermieden werden.

Ist das Besitzunternehmen als GbR organisiert kommt eine Verschmelzung nicht in Betracht, da die GbR kein verschmelzungfähiger Rechtsträger i.S.d. § 3 UmwG ist. Es ist jedoch möglich die Betriebs-GmbH gem. § 191 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 2 Nr. 2 UmwG in eine PersGes umzuwandeln um diese anschließend mit der Besitz-GbR zusammenzuführen. Da die Rechte und Pflichten der untergegangenen KapGes per Umwandlung auf die neuentstandene PersGes übergehen, liegt weiterhin eine Überlassung der WG vor. Die WG können zu Buchwerten in die Betriebspersonengesellschaft eingebracht werden, was zur Folge hat, dass aus der BA eine PersGes geworden ist. Da die WG weiterhin steuerverstrickt sind, kommt es nicht zur Aufdeckung der stillen Reserven.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern