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StB Lipp
StB Lipp, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 95
Erfahrung:  Dipl. Betriebsw. (FH), CIA
76102559
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Guten Tag, folgende Grundlage: Meine Frau war 2013 in Mutterschutz

Kundenfrage

Guten Tag, folgende Grundlage:
Meine Frau war 2013 in Mutterschutz und Elternzeit. Sie hat dann Ende des Jahres einen Aufhebungsvertrag mit ihrer Firma gemacht und eine Abfindung von 30000€ erhalten. Diese sollte nach Fünftelregelung versteuert werden. Bei ihrer Steuerklasse 5 spuckt der Abfindungsrechner eine Lohnsteuer von ca 4200€ aus, was genau dem entspricht was auf der Lohnsteurbescheinigung abgerechnet wurde. bei der Einkommensteurerklärung wird aber jetzt eine Nachzahlung von 8000€ aufgrund der Abfindung fällig! Wie kann das sein?
Vielen Dank
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Lipp hat geantwortet vor 3 Jahren.

StB Lipp :

Sehr geehrter Ratsuchender,

StB Lipp :

Eine Steuerzahlung von 4.200 € auf 30.000 € ergeben einen Steuersatz von rund 15 Prozent. Das ist bei einem Doppelverdienerehepaar sehr wenig. Hier liegt wahrscheinlich ein Problem von Progressionseinkünften vor. Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, erhöht aber den Steuertarif im Rahmen der sogenannten Progressionseinkünfte. Somit haben Sie die 30.000 € mit einem überhöhten Steuertarif zu versteuern. Das wurde bei der Lohnabrechnung nicht berücksichtigt. Sie können das relativ einfach überprüfen, indem Sie die Steuerberechnung ohne die Progressionseinkünfte vornehmen, dann sollte keine grössere Nachzahlung entstehen.