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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4626
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich habe 2006 eine GmbH gegründet und 25.000 Euro an Stammkapital

Kundenfrage

Ich habe 2006 eine GmbH gegründet und 25.000 Euro an Stammkapital eingezahlt. Ende 2010 wurde die Liquidation eingeleitet und die Auflösung zur Eintragung im Handelsregister angemeldet. Um die Insolvenz zu vermeiden habe ich als Geschäftsführer meine Anforderungen zurückgestellt, die sich zum Zeitpunkt der Liquidation auf knapp 10.000 Euro beliefen. Das Unternehemenskapital war zu dem Zeitpunkt nahe Null.

Meine Frage: Kann ich den Verlust des Stammkapitals und der zurückgestellten Gehaltsanforderungen, die nun verloren sind, bei meiner Einkommensteuererklärung geltend machen?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde, vielen Dank für ihre Frage.

 

Diese beantworte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gerne wie folgt:

 

Sie können den Verlust der Stammeinlage sowie den Verzicht auf die Gehaltsforderung als verdeckte Einlage insgesamt als Verlust aus der Veräußerung einer im Privatvermögen gehaltenen GmbH-Beteiligung mit anderen Einkünften verrechnen, wenn Sie am Kapital der GmbH zu mindestens 1 % innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Auflösung der GmbH ununterbrochen beteiligt gewesen sind oder die GmbH-Beteiligung im Rahmen der Gründung entgeltlich erworben haben. Bitte beachten Sie weiter, dass der Verlustabzug gemäß § 3c Abs.2 Einkommensteuergesetz auf 60 Prozent beschränkt ist und nur in dem Steuerjahr berücksichtigt werden kann, in dem dieser entstanden ist.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Nachfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Antwort vergütet wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kim Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

 

zum besseren Verständnis möchte ich noch folgendes zur Beantwortung ihrer Frage nachtragen: Als Veräußerung einer GmbH-Beteiligung gilt auch die Auflösung der Kapitalgesellschaft gemäß § 17 Abs.4 EStG. In diesem Fall gilt als Veräußerungspreis der gemeine Wert des an Sie zugeteilten oder zurückgezahlten Vermögens der Kapitalgesellschaft.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kim Severin

Rechtsanwalt

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zur Beantwortung Ihrer Frage bedarf es ergänzender Angaben:

1. Wann ist die Liquidation der GmbH beendet worden?
2. Ist am Ende der Liquidation noch eine "Rest"Auszahlung an Sie als Alleingesellschafter erfolgt?
3. Wann ist die Firma im Handelsregister gelöscht worden?

Prof. Nettelmann