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richtig-gegensteuern
richtig-gegensteuern, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 218
Erfahrung:  x
73895225
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richtig-gegensteuern ist jetzt online.

Unternehmergesellschaft (UG)Wenn die UG (haftungsbeschränkt)

Kundenfrage

Unternehmergesellschaft (UG) Wenn die UG (haftungsbeschränkt) im Jahr 2012 einen Gewinn von ca. 120.000,00 hat, muss ja ein Viertel des Gewinns in die gesetzliche Rücklage eingestellt werden. Muss die gesetzliche Rücklage nur bis zum Betrag von EUR 25.000,00 erfolgen, oder muss hier tatsächlich eine Rücklage von EUR 30.000,00 erfolgen? Wenn dann die UG in eine GmbH umgewandelt wird: Kann dann die Rest-Rücklage (d.h. der Betrag der über 25.000,00 EUR ist) aufgelöst werden?

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage kann ich wie folgt beantworten:

Nach § 5a Abs.3 GmbHG ist in der Tat die Pflicht zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage in Höhe von 1/4 des um den Verlustvortrag des Vorjahres geminderten Jahresüberschusses statuiert.
Für diese Thesaurierungspflicht gibt es jedoch keine gesetzliche Obergrenze. D.h. in Ihrem Fall, daß auch bei TEUR 120 Gewinn (abzüglich Verlustvortrag?) eine Rücklage von TEUR 30 zu bilden ist, obwohl dann das Stammkapital (in Ihrem Fall wie hoch?) zusammen mit der Rücklage mehr als TEUR 25 beträgt.
In diesem Fall könnten Sie oder sollten Sie einen Gesellschafterbeschluss herbeiführen, der eine Erhöhung des Stammkapitals auf TEUR 25 zum Gegenstand hat. Die Kapitalerhöhung muss zudem beim Handelsregister angemeldet werden und eingetragen sein. Der übersteigende Betrag kann dann im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten verwendet werden (Kapitalrücklage, Ausschüttung, sofern Kapitalerhaltungsvorschriften nicht verletzt werden). Ich würde den Inhalt des Beschlusses aber zur Sicherheit mit einem Rechtsanwalt/Steuerberater vor Ort abstimmen.

Damit (mit Erreichen von Stammkapital = TEUR 25) entfällt nach § 5a Abs. 5 GmbHG die Anwendung der Vorschriften über die Unternehmergesellschaft (§ 5a GmbHG) und damit auch die gesetzliche Pflicht zur Bildung der Rücklage.
Die UG wird bei Erreichen des Stammkapitals von TEUR 25 nicht in eine GmbH "umgewandelt" im Sinne eines rechtlichen Umwandlungsvorgangs: Die Unternehmergesellschaft ist keine eigene Rechtsform, sondern nur eine "Unterart" der GmbH, die mit einem Stammkapital von EUR 1 bis EUR 24.999 gebildet wird.
Sie haben dann die Möglichkeit, umzufirmieren oder die Firma beizubehalten. Ansonsten kommen die normalen Vorschriften des GmbH-Gesetzes zur Anwendung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Über eine Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen, da ansonsten die Vergütung nicht ausgezahlt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Färber
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

konnte ich Ihnen die Frage beantworten? Falls ja, würde ich mich über eine Bewertung der Antwort freuen, ansonsten kann die bereits bezahlte Vergütung an mich nicht freigegeben werden.

Vielen Dank und Gruß
Patrick Färber
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo Herr Neumeier,

hat Ihnen die Antwort geholfen? Wenn ja, würde ich mich über eine Bewertung meiner Antwort freuen, da die Vergütung sonst nicht ausbezahlt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Färber
Experte:  richtig-gegensteuern hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Herr Neumeier,

kann ich noch eine Antwort bzw. Bewertung erwarten?

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