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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Hallo, ich hoffe ich kann mein Problem deutlich genug darstellen. Ich

Kundenfrage

Hallo,

ich hoffe ich kann mein Problem deutlich genug darstellen.
Ich bin Angestellter und habe 2012 knapp 43.000 Euro Brutto verdient. Meine Frau arbeitet Freiberuflich als Übersetzerin. Ich mache jedes Jahr meine Steuererklärung und bekomme in der Regel einen kleinen Betrag zurück. Für meine Frau wird keine Steuererklärung gemacht. Die Gründe hierfür liegen zum Teil in Unwissenheit und, wie sich jetzt herausgestellt hat, nicht korrekten Aussagen von anderen Personen und auch in eigener Naivität begründet.
Nun haben wir mit einem Steuerprogramm versucht zu ermitteln, was wir für dieses Jahr nachzahlen müssten und kamen, bei Einnamne von 800 - 1200 Euro/Monat (ohne Abzug von Kosten + Kleinunternehmerregelung = ~12.000 / Jahr) auf eine Nachzahlung von 3.000 - 4.000 Euro für dieses Jahr.

Meine Fragen dazu:
1. Kann diese Zahl korrekt sein?
2. Wir vermuten uns strafbar gemacht zu haben, da so eine Erklärung noch nie gemacht wurde. Insgesammt scheint alles nicht so gelaufen zu sein wie es sollte, auch die korrekte Anmeldung der Freiberuflichen Tätigkeit beim finanzamt fand nicht statt. Wie sieht es rechtlich aus?
3. Die Steuern sind vermutlich für die letzten Jahre vollständig nachzuzahlen. Was ist, wenn man das Einkommen mangels Rechnungen (nicht aufgehoben) nicht mehr vollständig nachvollziehen kann?
4. Kann das Finanzamt das nachträglich feststellen? Findet kein Datenausautausch zwischen der Firma, die diese Rechnung beglichen hat und dem Finanzamt statt?

Gerade bei letzterem stellt sich uns die Frage wann der "Hammer" vom Finanzamt kommt (wenn wir uns nicht rechtzeitig vorher melden).

Gruß
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

1. Frage:

Wenn man einen Durchschnittssteuersatz von 30 % annimmt, so ist bei einem Gewinn von 12000 EU die Zahl durchaus korrekt.


2. Rechtlich haben Sie sich der Steuerhinterziehung strafbar gemacht. Wenn Sie allerdings die berichtigten Erklärungen nachreiXXXXX, XXXXXn wirkt dies strafbefreiend.

3, Frage: Wenn Sie die Einkünfte nicht mehr nachvollziehen können, dann müssen Sie eine Schätzung vornehmen und dem Finanzamt mitteilen, dass die Belege verloren gegangen sind.

4. Ein Datenaustausch findet nicht statt. Eine Feststellung durch das Finanzamt erfolgt in der Regel dann, wenn beim Rechnungsempfänger eine Außenprüfung stattfindet. In diesem Falle meldet der Prüfer Rechnungen an Ihr Finanzamt (Sachbearbeiter) weiter.





Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kanzlei Schiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


ich habe noch folgende Fragen:


 


1. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit aufzufliegen?


2. Wie können 12.000-15.000 Euro Steuern nachgezahlt werden wenn man das Geld schichtweg nicht hat?


 


Gruß

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

1.

Schwer zu sagen:

Wenn beim Geschäftspartner eine Betriebsprüfung erfolgt liegt die Wahrscheinlichkeit gegen 100 %

Ansonsten wenn keine Betriebsprüfung kommt, ist die Gefahr nicht besonders hoch.

2.

Vereinbaren Sie eine Ratenzahlung mit dem Finanzamt.


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Schiessl,


 


ich hoffe Sie beantworten mir noch meine 2. Nachfrage, auch wenn ich nicht weiss wie ich Ihnen nochmal Geld zukommen lassen kann (wobei ich bald eh keines mehr haben werde...).


 


Es sieht so aus als könnten (und sollten!) wir die nächsten Schritte nicht ohne Steuerberater gehen. Können Sie mir eine ungefähre Hausnummer für die Gebühren nennen? Wichtig wäre eine erste Beratung, in der wir den Fall nochmnal darstellen und uns genau erklärt wird, was wir nun wie angehen müssen um die Sache zu bereinigen.


 


Gruß

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Für die Beratung wird der Steuerberater ein Stundenhonorar nehmen, welches etwa bei 90 EUR + Mehrwertsteuer pro Stunde liegen wird.


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt