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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag, habe folgende Frage: Führen ein Familienunternehmen

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
habe folgende Frage:
Führen ein Familienunternehmen und erstellen EÜR und sind Istversteuerer. Die Ust-VZ für das 4. Quartal 2012 wurde am 09.01.13 per Elster übermittelt und online an das FA überwiesen. Die Überweisung ist auch per 09.01.13 auf dem Kontoauszug ersichtlich. Da die Zahlung in die 10-Tage-Frist fällt, wurde das auch als Betriebsausgabe in 2012 gebucht. Nun lehnt das FA das ab mit mit der Begründung, dass der Geldeingang dort erst am 11.01.13 gewesen sei.
Wie sollen wir uns verhalten?
Vielen Dank vorab!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie haben grundsätzlich Recht!

Richtig ist, dass die Umsatzsteuervorauszahlung für das IV. Quartal 2012 bzw. für Dezember 2012 noch als Betriebsausgabe in 2012 angesetzt wird, wenn die Zahlung der Umsatzsteuer bis zum 10.1.2013 erfolgt ist (BFH, Urteil v. 1.8.2007, XI R 48/05, BFH/NV 2008 S. 2187; BMF, Schreiben v. 10.11.2008, IV C 3 – S 2226/07/10001, BStBl 2008 I S. 958).

Ausreichen ist dabei, dass Ihnen dieser Betrag am 09.2013 abgeflossen ist. (Zufluss- Abfluss Prinzig). Der Eingang der Zahlung beim Finanzamt ist dabei ohne Bedeutung.

Soweit noch nicht geschehen, sollten Sie dem Finanzamt den Abbuchungsbeleg auf dem sich das Abbuchungs- und somit das Abflussdatum 09.01.2013 ergibt vorlegen, gegebenenfalls eine Bestätigung Ihrer Bank, dass der Betrag am 09.01. von Ihrem Konto abgeflossen ist.

Sollte das Finanzamt daraufhin immer noch nicht einlenken und einen Bescheid mit einer falschen Gewinnhöhe ausweisen, so sollten Sie dagegen unbedingt Einspruch einlegen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kanzlei Schiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.