So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Prof.Nettelmann.
Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4201
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich bin hauptberuflicher Journalist und habe in meiner EÜR

Kundenfrage

Ich bin hauptberuflicher Journalist und habe in meiner EÜR 2011 den pausch.Betrag
30 % Betriebsausgaben in Höhe von 2455,00 € geltend gemacht.
Zusätzlich zu dem Pauschbetrag habe ich meine Umsatzsteuerzahllast 2009, die in
2011 gezahlt wurde, als Ausgaben angesetzt.
Das Finanzamt ist nun der Ansicht, die Umsatzsteuer wäre im Pauschbetrag enthalten.
Die Umsatzsteuer war auch noch 2009 als Einnahme in der EÜR berücksichtigt.
Ist die Meinung der Finanzbehörde zutreffend richtig? Oder stimmt meine Erklärung?
Für eine Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.
MfG
Sigrid Krämer
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich im Rahmen einer Erstberatung antworte:

Betriebsausgaben sind in ihrer tatsächlichen Höhe von den Betriebseinnahmen abzuziehen. In einigen (wenigen) läßt das Finanzamt die Pauschalierung, also die Geltendmachung von Betriebsausgaben ohne Nachweis, zu, wie dies für Jounalisten der Fall ist. Allerdings sind alle Betriebsausgaben, also auch die Umsatzsteuer, mit dem Pauschalbetrag abgegolten. Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, die tatsächlichen Betriebsausgaben geltend zu machen, was man natürlich nur tut, wenn diese Höhe als der zulässige Pauschbetrag ist.

Wenn Sie es bei der Pauschalierung bewenden lassen wollen, ist damit auch die Umsatzsteuer abgegolten. Insofern hat das Finanzamt (leider) recht.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet habe- Für eine Bewertung meiner Antwort wäre ich dankbar, weil erst dann die ausgelobte Vergütung freigegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern