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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 223
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
57244072
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
StB Rösner ist jetzt online.

Guten Tag! ich habe gerade meinen Einkommenssteuerbescheid

Kundenfrage

Guten Tag!
ich habe gerade meinen Einkommenssteuerbescheid bekommen und soll 2200 Euro Steuern nachbezahlen. Ich habe ein Bruttoeinkommen als Beamter von 38.751.97 € und einen Nebenjob mit 400 € gehabt und eine Honorartätigkeit mit 4400 € Ich habe auf alles Einkommensteuer bezahlt bis auf die Honorartätigkeit!
Habe ich vielleicht die Honorartätigkeit im falschen Feld eingetragen bzw. kann das wirklich stimmen?
Zudem soll ich jetzt Steuern vorauszahlen! Warum?

Besten Dank für Ihren Rat!
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte teilen Sie mir zunächst mit, ob es sich bei dem 400 Euro-Nebenjob um eine geringfügige Beschäftigung handelt und wenn ja, ob die Pauschalsteuer von 2% der Arbeitgeber trägt oder ob Sie bei dem Nebenjob eine zweite Lohnsteuerkarte abgegeben haben.

Oder handelt es sich bei dem Nebenjob auch um eine "Tätigkeit auf Rechnung"?

Bei den 400 Euro gehe ich davon aus, dass Sie monatlich meinen.

Bei den 4.400 Euro gehe ich davon aus, dass Sie jährlich meinen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Tag Herr Roesner,

ich habe diesen Betrag einmalig bekommen, als Ausbilder für die HWK Hamburg. Ich führe, als Teil eines Teams, die duale Berufsausbildung in Tanzania ein! Daher dachte ich, dass hier 1846? € steuerfrei sind, es gibt so einen Steuerparagraphen, meine ich. Zudem soll ich Steuern vorauszahlen!
Soll ich Einspruch einlegen?

Beste Grüße

HpS
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

Einspruch sollten Sie auf jeden Fall innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist einlegen. Die Begründung können Sie ja nachreichen.

Sie haben mir aber meine Fragen noch nicht beantwortet:

Bitte teilen Sie mir zunächst mit, ob es sich bei dem 400 Euro-Nebenjob um eine geringfügige Beschäftigung handelt und wenn ja, ob die Pauschalsteuer von 2% der Arbeitgeber trägt oder ob Sie bei dem Nebenjob eine zweite Lohnsteuerkarte abgegeben haben.
Oder handelt es sich bei dem Nebenjob auch um eine "Tätigkeit auf Rechnung"?

Bei den 400 Euro gehe ich davon aus, dass Sie monatlich meinen.

Bei den 4.400 Euro gehe ich davon aus, dass Sie jährlich meinen. Diesen Betrag haben Sie wohl gemeint, wenn Sie sagen "habe diesen Betrag einmalig bekommen".

Mit freundlichen Grüßen

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Lieber Herr Roesner,
ich danke Ihnen für Ihre Zeilen! Die 400 € Tätigkeit wurde im Rahmen einer Nebentätigkeit versteuert, das Honorar war einmalig jährlich in 2012!

Beste Grüß

HpS
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie schreiben, dass die 400 Euro im Rahmen einer Nebentätigkeit versteuert wurden, dann ist das für mich zwar immer noch nicht eindeutig, ob Sie eine geringfügige Beschäftigung meinen, aber da der Betrag einmalig angefallen ist, macht es "ja nicht die Welt aus".

Wenn es sich um eine pauschal versteuerte geringfügige Nebenbeschäftigung gehandelt hat, dann muss diese in der Steuererklärung überhaupt nicht angegeben werden.

Also kommen zu Ihrem Beamtengehalt nur 4400 Euro Einkünfte aus selbständiger Arbeit hinzu (allenfalls gewerblich, macht hier aber keinen Unterschied).

Zieht man 1000 Werbungskosten ab, wären 37751 Euro als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zu versteuern.

Einzelveranlagung (nicht verheiratet) unterstellt und nach Abzug von Sonderausgaben ein geschätztes zu versteuerndes Einkommen von 34.000 Euro beträgt der Grenzsteuersatz ca. 33%, d.h. auf die letzten verdienten 1.000 Euro beträgt die Steuer 333 Euro. Bei 4400 Euro, die bisher nicht versteuert waren und die hinzukommen, wären es dann ca. 1500 Euro incl. Soli. Das erklärt die 2200 Euro jedoch noch nicht ganz.

Vielleicht hatten Sie einen zu hohen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte, so dass der Lohnsteuerabzug zu niedrig war.

Ein Eintrag ins falsche Feld kann ich mir nicht vorstellen. Eine höhere Steuer als bei Vollversteuerung würde dabei auch nicht herauskommen.

Letztendlich klären lässt sich das nur bei vollständiger Bescheidprüfung.

Schließlich frage ich mich, warum Sie bei den 4400 Euro keine Betriebsausgaben abgezogen haben. Irgendwas (Reisekosten, Büromaterial, Telefon, Computer) fällt doch immer an. Das Finanzamt ist auch oft mit z.B. pauschal 10% Abzug einverstanden.

Vorauszahlungen auf nicht lohnsteuerpflichtige Einkünfte sind normal, werden aber bei der nächsten ESt-Veranlagung wieder angerechnet.

Ich würde mal mit dem Finanzamt im Rahmen des Einspruchs sprechen, ob Ihnen für die Tätigkeit bei der HWK nicht der Übungsleiterfreibetrag gewährt werden kann.

Den Freibetrag von 2.100 EUR im Jahr gibt es, wenn folgende 4 Voraussetzungen gleichzeitig erfüllt sind (§ 3 Nr. 26 EStG):

Der Steuerpflichtige muss als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer
oder in vergleichbarer Weise tätig sein; begünstigt sind auch eine
künstlerische Tätigkeit und die Pflege alter, kranker oder behinderter
Menschen.

Die Tätigkeit muss nebenberuflich ausgeübt werden.

Die Tätigkeit muss im Dienst oder Auftrag einer öffentlich-rechtlichen oder gemeinnützigen Körperschaft erfolgen.

Der Steuerpflichtige muss zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke tätig werden.

Außerdem kennt das Finanzamt ja auch Ihren Steuerbescheid und kann Ihnen am besten mitteilen, warum 2200 Euro und nicht nur die überschlägig berechneten 1500 Euro nachzuzahlen sind.

Wenn die 4400 Euro in 2013 nicht mehr anfallen, können Sie auch die Herabsetzung der Vorauszahlungen auf 0,00 beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

 

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