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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 222
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
57244072
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StB Rösner ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe ein

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe ein großes Problem mit meiner EKST 2010, es wurde bei der Abzugsfähigkeit der Krankenversicherungsbeiträge keine Günstigerprüfung vollzogen, ich bin Rentnerin und verwitwet, beziehe 3 Renten, 2 x gesetzliche Versicherung und 1 x Betriebswitwenrente. Diese Günstigerprüfung wurde für die Jahre 2005-2009 durchgeführt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich für das Jahr 2004 keine Erklärung abgegeben haben, nach meinen Berechnungen keine Steuer zu zahlen war, auch habe ich erst nach Aufforderung des Finanzamtes die Erklärungen 2005- 2010 nachgereicht. Mittlerweile haben ich die Erklärung für 2004 mit einem Antrag auf Bearbeitung wegen Unkenntnis nachgereicht. jegliche Begründungen wurden jetzt abgewiesen. Was kann ich machen ? Auf eine Antwort freue ich mich: Meine Tel: xxxxx xxxxx, eMail Adresse: xxxxxxxxxxx Mit freundlichen Grüßenxxxxxx

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich verstehe Ihre Frage nicht ganz. Bitte machen Sie ggf. weitere Ausführungen.

Was meinen Sie mit Günstigerprüfung iZm den Krankenversicherungsbeiträgen? Tatsache ist, dass die Basis-Krankenversicherungsbeiträge bis 2009 im Rahmen der Höchstbeträge als Sonderausgaben zu berücksichtigen waren und 2010 steuerlich besonders begünstigt waren. Wenn die Beiträge erklärt wurden, werden diese im Rahmen der Steuererklärung grundsätzlich richtig berücksichtigt. Wenn Sie mit Günstigerprüfung die Wahl zwischen altem (bis 2004) und neuem Recht (Alterseinkünftegesetz ab 2005) meinen, dann erfolgt dies auch automatisch im Rahmen der Steuerveranlagung. Hierzu brauchen Sie nichts zu tun. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie Ihre Versicherungsaufwendungen vollständig erklärt haben.

Wenn Sie nicht steuererklärungspflichtig sind und eine Steuererstattung zu erwarten ist, dann können Sie für 2004 jetzt keine Erklärung mehr nachreichen. Veranlagungen auf Antrag können im Jahr 2013 maximal bis zum Jahr 2009 rückwirkend eingereicht werden (also 4 Jahre rückwirkend).

Falls Sie noch Rückfragen haben, stehe ich gerne zur Verfügung. Wenn ich Ihre Fragen schon beantwortet habe, bitte ich um Akzeptierung.

Mit freundlichen Grüßen

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Sehr geehrter Herr Rösner,


danke für Ihre Antwort, zuerst meine Renten sind steuerpflichtig. Es handelt sich hier um die Abzugsfähigkeit der Krankenkassenbeiträge, eigener Anteil. 2005- 2009 wurde diese Abzugsfähigkeit mit der Günstigerprüfung anerkannt = kleine Steuernachzahlung. 2010 wurde die


Günstigerprüfung nicht mehr gemacht, daraufhin habe ich Einspruch eingelegt und die Erklärung für 2004 nachgereicht mit der Bitte um Berücksichtigung, wegen Unkenntnis. Da für 2004 von mir keine Steuerzahlung errechnet wurde (EU-Rente mit jeweils 3 jähriger Verlängerung ) Immer wieder Einspruch eingelegt, jetzt haben diese Herrschaften auf die Briefe vom 4.2 reagiert, die Erklärung für 2004 habe ich am 14.3.eingereicht. Steuernachzahlung für 2010 439,50 €


Wäre die Günstigerprüfung vorgenommen worden, hätte die Steuerzahlung ca 126,-- € betragen. Jetzt habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, dass nur noch die Möglichkeit besteht, Klage beim Finanzgericht zu erheben.


Mit freundlichen Grüßem


Marlies Thieme

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Frau Thieme,

wieso meinen Sie, dass die "Günstigerprüfung" 2010 nicht gemacht wurde?

Die Günstigerprüfung zwischen altem und neuem Recht macht die Finanzamtssoftware automatisch. Da hat der Finanzbeamte m.E. überhaupt keinen Einfluss darauf.

.

Für 2004 können Sie - wie bereits mitgeteilt - keine Antragsveranlagung mehr durchführen. Die Festsetzungsfrist ist abgelaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösner,


nein, die Günstigerprüfung wurde nicht gemacht, nach einem Telefonat mit der zuständigen Sachbearbeiterin wurde mir auch noch erklärt, dass diese G-Prüfung für die Jahre 2005-2009 irrtümlich gemacht worden wären, aber die Bescheide waren da schon rechtskräftig ,also muss ich klagen ? dann werde ich mir einen Anwalt für Steuerrecht suchen. Ich bin nicht gerade auf den "Kopf" gefallen, in meinem aktiven Arbeitsleben habe ich eine Buchhaltung geleitet, es war ein Betrieb mit 60-65 Mitarbeiter, einschl. Baulohn...

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

bitte teilen Sie mir mit, warum das Finanzamt den Steuerbescheid 2010 nicht ändern will um die Günstigerprüfung bei den Vorsorgeaufwendungen zwischen altem und neuem Recht durchzuführen. Die Anwendung welchen Rechts wäre für Sie nach Ihrer Meinung überhaupt die bessere Lösung?

Wenn Sie vom Finanzamt jetzt schon auf den Klageweg verwiesen werden, müsste ja eine Einspruchsbegründung vorliegen.

Ich bitte um genauere Informationen.

Danke.

 

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösner,


die G-Prüfung wäre auf jeden Fall günstiger. Der Bescheid ist auf den 15.1.datiert,am 31.1. habe ich Einspruch eingelegt, wegen Nichtberücksichtigung Teilbetrag PV und sonst.Versicherung, wie KFZ usw. und auch wegen der G-Prüfung- Dann erhielt ich einen detailierte


Berechnung der Vorsorgeaufwendungen:


Krankenversicherung mein Anteil 2.415,--


PV + 536,--


abzüglich steuerfreie Zuschüsse


(der Anteil der Die RV trägt) - 1.655,--


weitere Aufwendungen + 310,--


abzugsfähig 1.606,--


am 11.3. legte ich wieder Einspruch gegen den korrigierten Bescheid ein. Es wurde der Anteil der die Rentenversicherung (Krankenversicherung) trägt, von meinen gezahlten Beiträgen abgezogen und das ist in den Vorjahren nicht passiert. Der korrigierte Bescheid wurde sofort fällig gestellt und von mir bezahlt Mit einem weiteren Schreiben vom FA wurde der Einspruch als unbegründet zurückgewiesen- Rechtsbehelfsbelehrung: gegen diesen Bescheid kann Klage erhoben werden usw.


In den Jahren 2005-2009 wurden die Beitragsanteile der Rentenversicherung = Krankenversicherung, nicht von meinen gezahlten Anteilen abgezogen. Ist das Verfahren richtig ? Das wird doch nur bei Arbeitnehmern durchgeführt. Ich habe die Erklärung mit einem Steuerprogramm errechnet und auf die entsprechenden Formulare übertragen, auch bei der Berechnung wurden diese Beiträge KV =RV nicht abgezogen und die G-Prüfung vorgenommen.


Mit diesem Programm habe ich auch die Erklärung für 2011 vorbereitet mit dem gleichen Ergebnis. Die KV-Beiträge sind voll abzugsfähig ohne Verrechnung des Anteiles der Rentenversicherung.


Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende, Was kann ich jetzt noch machen ?


 

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Beiträge, die der Rentenversicherungsträger trägt, können Sie nicht als Vorsorgeaufwendungen geltend machen. Mit diesen waren Sie auch nicht belastet.

Wenn etwas in den Vorjahren zu Ihren Gunsten falsch gemacht wurde, bedeutet das nicht, dass das Finanzamt den gleichen Fehler auch in den Folgejahren wiederholen muss. Vielmehr ist jedes Veranlagungsjahr gesondert zu betrachten.

Deshalb liegt es nahe, dass das Finanzamt richtig gehandelt hat.

Ich vermute eher, dass Sie die Beträge in Ihrem Steuerprogramm nicht richtig erfasst haben. Das ist nämlich schwierig.

Da Sie offenbar eine Einspruchsentscheidung vorliegen haben, bleibt nur noch der Klageweg, was aber m.E. nur unnötige Kosten verursachen wird.

Ich würde mir das von dem Finanzamtssachbearbeiter noch einmal erklären lassen.

Gewöhnlich macht das Finanzamt dieses richtig.

Ich kann Ihnen anbieten, die Steuererklärung komplett zu prüfen, allerdings nicht im Rahmen dieser preisgünstigen Online-Beratung.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.
Bitte bewerten Sie mich, da ich sonst nicht vergütet werde. Danke.
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.

Kann ich noch mit einer Bewertung und Vergütung rechnen oder habe ich wiedermal umsonst gearbeitet?

 

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 3 Jahren.
?????????

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