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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe in 2012 ein Nebengewerbe angemeldet.Ich

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe in 2012 ein Nebengewerbe angemeldet.Ich habe einen Vollzeitjob in dem ich ca. 24.000€ im Jahr ganz normal versteuere. In meinem Nebengewerbe komme ich keinesfalls über die überall erwähnten 17.500€. Bin also Umsatzsteuer befreit(weise auch alle Rechnungen ohne Mehrwertsteuer aus.
Nun würde ich gerne wissen was ich an Steuern zahlen muss ( Gewinnsteuer glaube ich) wenn ich 10.000€ im Jahr Geweinn gemacht habe...

ich kann ja nichts an nAusgaben abrechnen,oder?

Gibts da eine einfache Formel oder wie kann ich das grob kalkullieren? Also will einfach den entsprechenden Betrag zur Seite legen um nicht den riesen Schock zu bekommen wenn sich das Finanzamt meldet.

Ich bin in einer Patrtnerschaft und in der Lohnsteuerklasse 1, falls das eine Bedeutung hat. Keine Kirchensteuer...

Vielen Dank XXXXX XXXXX Info
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben recht, Sie müssen den Gewinn aus Ihrem Nebengewerbe versteuern.

Soweit Sie durch Ihre Nebentätigkeit Ausgaben haben, so können Sie diese selbstverständlich von Ihrem Gewinn abziehen.

Sie erstellen dafür eine sogenannte Einnahmen-Überschussrechnung. Sie fertigen dafür eine Übersicht bei der auf der einen Seite Ihrer Einnahme und auf der anderen Seite Ihre Ausgaben (die Sie für Ihr Gewerbe aufgewendet haben) verzeichnet sind. Das Ergebnis ist erst Ihr Gewinn den Sie versteuern müssen.

Als Ausgaben können Sie beispielsweise Fahrkosten, Kosten für Büromiete, für Bürobedarf, Arbeitsmaterial (und auch diese Beratung hier) geltend machen.

Die Steuer die Sie für Ihre Nebentätigkeit zahlen müssen, wird nicht isoliert festgesetzt, sondern es wird ein Gesamtbetrag Ihrer Einkünfte gebildet.

Das bedeutet, Ihre Einkünfte aus selbststäniger Tätigkeit und Ihrer nichtselbstständigen Tätigkeit werden zusammengezählt und dann versteuert. Das was Sie als Arbeitnehmer an Steuern monatlich gezahlt haben wird natürlich abgezogen.

Aus diesem Grunde ist es natürlich schwierig Ihnen einen Betrag zu nennen, den Sie für Ihre Steuer beiseite legen müssen.

Wenn Sie insgesamt 34.00O EUR verdienen, so schätze ich Ihren Durchschnittssteuersatz auf maximal 25-30%.

Wenn Sie einen Gewinn von 10.000 EUR erzielt haben, dann sollten Sie 2500-3000 EUR beiseite legen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, soweit habe ich das verstanden, muss ich sämtliche Ausgaben per Quittung/Beleg nachweisen ( in Meinem Fall z.B. Werkzeug oder Benzinkosten, kann man auch Anschaffung und Reperaturkosten am KFZ absetzen? habe ja einen LKW / Transporter...) und mache ich dann eine ganz normale Steuererklärung für mein Nebengewerbe?


 


Also ich nehme jetzt mal die 34.000€ Jahresverdienst,davon 25-30%, dann ziehe ich da die Lohnsteuer von meinem Gehaltsnachweis ab und der Rest wäre dann quasi noch fällig...richtig?

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihre Ausgaben müssen Sie natürlich durch Rechnung/Quittung nachweisen können. Als Werbungskosten können Sie dabei auch die Kosten für die Anschaffung, die Reparatur, den Unterhalt und die laufenden Kosten Ihres LKW absetzen

Für Ihr Gewerbe füllen Sie die Anlage G im Rahmen Ihrer Steuererklärung aus.

Hinsichtlich der Berechnung der Steuer kann dies natürlich nur eine erste grobe Orientierung geben, aber im Prinzip ist dieser Weg richtig.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank für ihre Ausführungen, nur noch mal einige Punkte zum Verständniss, Ich kann den gesammten LKW Kaufpreis in meiner EÜR als Ausgaben anrechnen? Oder gehört das in die ursprüngliche Steuererklärung als werbungskosten? ist wirklich irreführend das Steuerrecht :-)


Habe auch werkzeuge usw. angeschafft...auch in die EÜR oder in die Werbungskosten? Kann auch die kfz steuer und kfz versicherung komplett vom gewinn abgezogen werden ?


 


vielen Dank nochmal...was meinen sie nimmt ein Steuerberater für eine solche komplette Steuererklärung?ich spiele schon mit dem gedanken..will nur keine 400€ dafür ausgeben... was meinen sie?

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Kosten dies Sie mit Ihrer selbstständigen Tätigkeit haben gehören nicht in die ursprünliche Steuererklärung (Anlage N)!

Die Kosten für den LKW können Sie in der Anlage EÜR als Werbungskosten (Afa) geltend machen. Ebenso Ihre Werkzeuge und Ihre sonstigen Betrieblichen Anschaffungen. Steuer Versicherung, Benzin können Sie ebenso als Ausgaben vom Gewinn abziehen.

Die Kosten für einen Steuerberater werden sicher nicht unter 400 EUR liegen (leider).



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt