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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 858
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Überlassungsvertrag über ein Grundstück +Haus seit 1972,2011

Kundenfrage

Überlassungsvertrag über ein Grundstück +Haus seit 1972,2011 Kauf nach Sachenrechtsbereinigungsgesetz zum halben Verkehrswert.2013 ist Verkauf des Grundstücks und des Hauses geplant.Haus wurde seit 1972 nie fremdgenutzt. Muß Spekulationssteuer gezahlt werden?


 

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

 

vielen Dank für ohre Anfrage bei JstAnswer, die ich gerne wie folgt benatworte:

Wenn der Käufer das bebaute Grundstück seit der Anschaffung ausschließlich selbst genutzt hat, dann muss der Gewinn, der aus dem Verkauf des bebauten Grundstücks entsteht auch wenn die Spekulationsfrist zwischen Anschaffung und Veräußerung von 10 Jahren nicht überschritten wurde, nicht versteuert werden.

 

Die folgt aus § 23 Abs.1 S.3 Einkommenstuergesetz, der wie folgt lautet:

§ 23 Private Veräußerungsgeschäfte

(1) Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind

1. Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften

des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht,

Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und

Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. Gebäude und Außenanlagen sind einzubeziehen, soweit sie innerhalb dieses Zeitraums errichtet, ausgebaut odererweitert werden; dies gilt entsprechend für Gebäudeteile, die selbständige

unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, sowie für Eigentumswohnungen und im

Teileigentum stehende Räume. Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahrenzu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.

Ich hoffe amit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

Weiter darf ich Sie höflich bitten mein Antwort positiv zu bewerten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

bitte entschuldigen Sie die Tippfehler in meiner Antwort. Hier deshalb die korrigierte Fassung:

Wenn der Käufer das bebaute Grundstück seit der Anschaffung ausschließlich selbst genutzt hat, dann muss der Gewinn, der aus dem Verkauf des bebauten Grundstücks entsteht auch wenn die Spekulationsfrist zwischen Anschaffung und Veräußerung von 10 Jahren nicht überschritten wurde, nicht versteuert werden.

Die folgt aus § 23 Abs.1 S.3 Einkommensteuergesetz, der wie folgt lautet:

§ 23 Private Veräußerungsgeschäfte

(1) Private Veräußerungsgeschäfte (§ 22 Nummer 2) sind

1. Veräußerungsgeschäfte bei Grundstücken und Rechten, die den Vorschriften des bürgerlichen Rechts über Grundstücke unterliegen (z. B. Erbbaurecht, Mineralgewinnungsrecht), bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt. Gebäude und Außenanlagen sind einzubeziehen, soweit sie innerhalb dieses Zeitraums errichtet, ausgebaut oder erweitert werden; dies gilt entsprechend für Gebäudeteile, die selbständige unbewegliche Wirtschaftsgüter sind, sowie für Eigentumswohnungen und im Teileigentum stehende Räume. Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gerne zur Verfügung.

Weiter darf ich Sie höflich bitten mein Antwort positiv zu bewerten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

wenn Sie keine Anschlussfragen mehr haben, dann darf ich Sie nochmals höflich bitten, meine Leistung durch die Abgabe einer positiven Bewertung für meine Antwort zu vergüten.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Ich hatte Ihnen noch einige Anschlußfragen übermittelt?Kann diese aber in der Übersicht nicht sehen???Also nocheinmal:


Bedeutet die ausschließliche Selbstnutzung lediglich keine Vermietung oder Fremdnutzung durch andere Personen?Ich habe eine zweitwohnung und halte mich nur zeitweise in der Wohnung des zu verkaufenden Hauses auf.Ist ein kurzer Leerstand vor dem Verkauf möglich?Kann mir das Finanzamt aufgrund des geringen Verbrauchs von Strom ,Wasser etc. die Eigennutzung des Hauses in Abrede stellen.Das Haus ist eingerichtet,verfügt über Bad u. Küche.


 


Kann in die Ermittlung der Spekufrist auch schon die ununterbrochene


Nutzung des Hauses aufgrund des Überlassungsvertrages eingerechnet


werden?


Für die Beantwortung der zusätzlichen Fragen besten Dank! B.Engelmann

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Serh geehrter Kunde, vielen Dank füihre Anschlussfragen.

Diese beaantwort e ich gern wie folgt:

1. In die Sperrfrist kann nicht die Nutzung des Hauses durch Überlassungsvertrag eingrechnet werden, da eine Anschaffung des Grundstücks bedeutet, das Sie Eigentümer und nicht nur Besitzer aufgrund des Nutzungsvertrags über das Grundstücks sind. Desahlb begann die Spekulationsfrisit erst mit dem Kauf des bebauten Grunstücks zu laufen.

2. Ausschließlich Selbstnutzung bedeutet wie selbst richtig festgestellt haben, dass Sie das Grundstück während der Spekulationsfrist nicht durch Mietvertrag oder anderes Rechtsgeschäft einer andere Perseon/en zur Nutzung überlassen haben.

3. Ja, ein kurzer Leestand ist möglich, solange keine Fremdnutzung während dieser Zeit vorlag.

4. Der geringe Verbrauch von verbrauchsabhängigen Kosten für die Unterhaltung des Hauses kann zu Problemen führen, wenn sich wesentlich höhere Kosten unter Zugrundelegung der duchschnittlichen Kosten bei der von Ihnen angegebenen Nutzungzeit ergeben. Dies indiziert, dass Sie das Haus nicht wirklich für eigene Wohnzwecke genutzt haben. Sie können dieses Indiez aber entkräften, indem Sie z.B. schlüssig nachweisen, dass der geringe Verbrauch auf einer sehr sparsamen Umgang mit Wasser, Strom e.t.c. durch Sie beruht.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 858
Erfahrung: Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Bitte beantworten Sie mir bitte noch eine ergänzende Frage.


Der Kauf des Hauses war 8/2011.Meine Nutzung erfolgte 5/2012 bis zum Verkauf.Ab Kauf bis Verkauf 2013 erfolgte keine Fremdnutzung (z.B.Vermietung)Muß bei Befreiung von der Spekulationssteuer die Selbstnutzung sofort ab Kauf 8/2011 erfolgen oder kann sie später ab 5/2012 erfolgen?

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Kunde,

 

ihre Anschlussfrage beantworte ich gerne wie folgt:

 

Nach dem Wortlaut des § 23 Abs.1 S.3 Einkommensteuergesetz muss das bebaute Grundstück zwischen Anschaffung und Verkauf einer Eigennutzung unterlegen haben, damit die Spekulationsfrist nicht gilt. Wenn Sie die Nutzung erst sieben Monate nach dem Abschluss des notariellen Kaufvertrags begonnen haben, könnte es mit dem FA vor diesem Hintergrund Probleme geben, da keine durchgehende Eigennutzung ab dem Zeitpunkt der Anschaffung bis zum Zeitpunkt des Verkaufs vorliegt. Sie sollten deshalb vermeiden, dem FA den genauen Nutzungsbeginn bekanntzugeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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