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StB Rösner
StB Rösner, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 230
Erfahrung:  Diplom-Kaufmann
57244072
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StB Rösner ist jetzt online.

Frage: Beim Kauf einer KG als Mitgesellschafter (Komplementär)

Kundenfrage

Frage: Beim Kauf einer KG als Mitgesellschafter (Komplementär) wird der Firmenwert über die Jahre wie folgt geplant abgeschrieben:
Afa 1-5 Jahre 50.000 EUR
Afa 6-15 Jahre 11.000 EUR.

Was passiert nun, wenn das Unternehmen z.B. bereits nach 5 Jahren wieder verkauft wird. Verfallen dann die "noch offenen" Abschreibungen der Jahre 6-15 (geplant), oder kommen diese voll im Jahr des Verkaufes vorab schon in Anwendung?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Info.....
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich habe es so verstanden, dass Sie eine KG gekauft haben und selbst Komplementär geworden sind.

Wenn Sie die KG jetzt wieder verkaufen, dann würde der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn um den steuerlichen Restwert des Firmenwerts niedriger ausfallen, weil dieser Betrag ja noch nicht abgeschrieben ist.

(Der handelsrechtliche Restwert ist steuerlich unbeachtlich.)

Anders ausgedrückt: Wenn der Firmenwert bereits voll abgeschrieben wäre, hätten Sie einen höheren Veräußerungsgewinn, weil die Buchwerte dann niedriger wären.

Überlegung: Der Käufer wird der KG wohl auch einen Firmenwert zumessen, also mehr bezahlten als die Verkehrswerte der Wirtschaftsgüter. Sollte das nicht der Fall sein, also tatsächlich kein Firmenwert mehr vorhanden sein, könnte man auch überlegen, den Firmenwert steuerlich vor dem Verkauf auf den Teilwert von 0 Euro abzuschreiben und dadurch den laufenden Gewinn zu reduzieren. Dann wäre eben der Veräußerungsgewinn um diesen Betrag höher.

Mit freundlichen Grüßen

 

Stb-roesner41284.4930044676
Stb-roesner :

Ich habe noch etwas Probleme mit der neuen Chat-Funktion. Habe die Antwort gerade ergänzt. Können Sie die Änderung jetzt sehen?

Customer:

nein, leider nicht....

Stb-roesner :

Hier nochmal mein Text:

Stb-roesner :

Sehr geehrter Fragesteller,


ich habe es so verstanden, dass Sie eine KG gekauft haben und selbst Komplementär geworden sind.


Wenn Sie die KG jetzt wieder verkaufen, dann würde der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn um den steuerlichen Restwert des Firmenwerts niedriger ausfallen, weil dieser Betrag ja noch nicht abgeschrieben ist.


(Der handelsrechtliche Restwert ist steuerlich unbeachtlich.)


Anders ausgedrückt: Wenn der Firmenwert bereits voll abgeschrieben wäre, hätten Sie einen höheren Veräußerungsgewinn, weil die Buchwerte dann niedriger wären.


Überlegung: Der Käufer wird der KG wohl auch einen Firmenwert zumessen, also mehr bezahlten als die Verkehrswerte der Wirtschaftsgüter. Sollte das nicht der Fall sein, also tatsächlich kein Firmenwert mehr vorhanden sein, könnte man auch überlegen, den Firmenwert steuerlich vor dem Verkauf auf den Teilwert von 0 Euro abzuschreiben und dadurch den laufenden Gewinn zu reduzieren. Dann wäre eben der Veräußerungsgewinn um diesen Betrag höher.


Mit freundlichen Grüßen

Customer:

jetzt kann ich es lesen, vielen Dank.

Customer:

jetzt kann ich es lesen, vielen Dank. Gebe ich es so richtig wieder? ... => wenn ich also nach dem 5. Jahr für 500.000 EUR verkaufe, wird vom Verkauferlös (500.000,--EUR) die ursprünglich noch für die Jahre 6-15 geplanten Abschreiungen von 15.000 EUR (insg. also 150.000,--EUR) vom zu versteuernden Verkaufserlös abgezogen? Dann würden also nur 350.000 EUR als Verkaufserlös zu verteuern sein?

Stb-roesner :

Ja, so ist es, wobei nur die Steuerbilanzwerte maßgeblich sind. Wenn Sie in der Handelsbilanz anders abgeschrieben haben dann spielt das keine Rolle.

Stb-roesner :

Wenn Sie zu Buchwerten verkaufen würden, wäre der Veräußerungsgewinn 0,00 Euro.

Customer:

super, habe es jetzt glaub ich verstanden. Abschreibungen gehen also im Prinzip nicht verloren wenn man früher verkauft. Vielen Dank XXXXX XXXXXüße

Stb-roesner :

Steuerpflichtig ist immer die Differenz zwischen Verkaufserlös und Buchwerten abzüglich Verkaufskosten.

Customer:

PS: Gibt es für Ihre Beratungsleistung eine steuerlich absetzbare Rechnung?

StB Rösner und 2 weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 4 Jahren.

Zur Rechnung:

So wie ich es sehe, sind bei mir 27,15 Dollar angekommen. Hierfür vielen Dank.

Wieviel das in Euro exakt ist, sehe ich erst, wenn justanswer im Februar auszahlt.

Was Sie in Euro bezahlt haben, weiß ich nicht (evtl. 40 Euro?).

Justanswer stellt keine Rechnungen aus und irgendwo steht wohl auch in den Bedingungen, dass das System für nichtunternehmerische Fragen vorbehalten ist.

Mein Problem ist, dass ich nur einen Teilbetrag erhalte, aber von justanswer über deren Anteil selbst keine Rechnung mit Vorsteuerabzug bekomme.

Wenn es Ihnen also nicht um die paar Euro Vorsteuer geht, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie sich einfach einen Notbeleg schreiben und die Überweisung an justanswer als Betriebsausgabe verbuchen.

Aber schreiben Sie doch mal eine E-Mail an justanswer und schildern Sie das Problem. Ich bin nämlich auch der Meinung, dass es kein Problem sein sollte, Online-Rechnungen automatisch zu generieren. Andere Online-Anbieter machen das ja auch.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ah danke. Habe 45 EUR bezahlt. Sitzen Sie dann in den USA so dass Sie in Dollar Ihr Honorar erhalten? Ab und zu wäre ich über einen solchen Service doch froh, weil es Dinge gibt die ich unseren Steuerberater nicht fragen möchte....

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein, ich sitze in Garmisch-Partenkirchen. Aber justanswer hat den Hauptsitz in San Francisco und hat vor einigen Jahren auch den deutschen Markt aufgenommen.

Deshalb wird das Honorar in Dollar angezeigt und dann über paypal ausgezahlt.

Gerne können Sie justanswer weiterhin nutzen. Wenn ich nicht online bin, antwortet Ihnen ein anderer Steuerberater oder Rechtsanwalt.

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