So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.
K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 887
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Folgeder Fall: Es wurde ei Einfamilienhaus auf einem Ehegattengrundstück

Kundenfrage

Folgeder Fall:
Es wurde ei Einfamilienhaus auf einem Ehegattengrundstück gebaut.
Bauherr ist der Ehemann.
Es wurde mit einer Baufirma für den Rohbau ein Vertrag geschlossen, der fälschlicher-
weise auf die Eheleute lautet. Die Rechnungen wurden auf die Ehegatten adressiert.
Der Fehler wurde korrigiert, die Rechnungen lauten auf den Ehemann und es wurde § 13b
UStG angewandt, da Ehemann Bauleistender ist. Der Vertrag wurde jedoch nicht korrigiert,
geriet in Vergessenheit.
Bei einer Betriebsprüfung besteht der Prüfer nun auf Ausweis der USt., es liegt eine
Ehegattengemeinschaft vor, die selbst keine Bauleistungen ausführt.

Frage:
Darf der Vertrag rückwirkend auf den Ehemann korrigiert werden. Ist dies steuerrechtlich anzuerkennen. Dann müsste die Rechnung nicht korrigiert werden.
Das Haus wird gemischt genutzt und es geht u. a. auch um den Vorsteuerabzug.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Kundin,

 

vielen Dank für ihre Anfrage bei JustAnswer, die ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben gern wie folgt beantworte:

 

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zivilrechtlich den Werkvertrag über den Rohbau rückwirkend zwischen der Baufirma und ihrem Ehegatten zu schließen. Diese Vertragsänderung muss auch steuerrechtlich anerkannt werden. Ihr Ehegatte wird aber durch diese gemäß § 13 b Abs.5 Satz 2 Umsatzsteuergesetz nur dann Umsatzsteuerschuldner, wenn dieser sebst als Bauunternehmer bei der Errichtung des Einfamilienhauses tätig gewesen ist. Dann muss die Rechnung für den Rohbau netto (ohne den Ausweis von Mehrwertsteuer) durch die Rohbaufirma an diesen gestellt werden und den Hinweis enthalten, dass die Umsatzsteuerschuldnerschaft auf ihren Ehegatten übergegangen ist. Wenn ihr Ehegatte nicht selbst als Bauuternehmer tätig gewesen sein sollte, dann muss die Umsatzsteuer durch die Rohbaufirma in der Rechnung an ihren Ehegatten ausgewiesen werden.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben. Wenn ihre Frage noch nicht vollständig beantwortet ist, dann fragen Sie bitte weiter nach.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Arbeit durch eine positive Bewertung meiner Antwort zu vergüten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern