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OliverBurchardt
OliverBurchardt, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 212
Erfahrung:  Wirtschaftsprüfer Certified Public Accountant Chartered Financial Analyst
61857661
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OliverBurchardt ist jetzt online.

Guten TAg - Unsere Firma mit CH-Firmensitz konnte einen Auftrag

Kundenfrage

Guten TAg - Unsere Firma mit CH-Firmensitz konnte einen Auftrag in Deutschland realisieren. Die WARe wurde ordentlich ausfuhrverzollt und D-Einfuhrverzollt-Versteuert. Allerdings war ein Arbeitseinsatz eines CH-Mitarbeiters sowie die Kilometer-Spesen zu verrechnen. Frage 1 : muss auf diese Beträge, z.bsp. 430.--Euro für Montage pauschal und Euro 260.-- KM-Pauschale und 140 Euro Arbeitszeit Techniker die Deutsche Mehrwertsteuer aufgerechnet werden ?
Unsere Firma hat eine D-Mwst-Nr. und ist registriert beim Finanzamt Konstanz.

Frage2: halbjährlich ist jetzt ein SErvice zu erbringen. Die benötigte Ware dazu können wir offiziell nach Deutschland einführen, jedoch stellt sich wieder die Frage: Arbeit resp. Arbeitszeit und Weg und Spesen, wie sind diese zu versteuern ?

Besten Dank für Ihre Antwort und Freundlicher Gruss
Margrit Jäger
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne im Rahmen einer Erstberatung beantworte.

 

Nach § 3a Abs. 2 UStG liegt der Ort der Leistung in Deutschland und ist damit dort auch umsatzsteuerpflichtig.

 

Allerdings dürfen Sie auf Ihrer Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen, da hier das sog. Reverse Charge Verfahren nach § 13b Abs. 2 Nr. 1 UStG Anwendung findet. Ihre Rechnung muß allerdings den Hinweis erhalten, dass dieses Verfahren Anwendung findet.

 

Die Durchführung der Umsatzversteuerung ist dann Aufgabe Ihres Kunden.

 

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und freue mich auf eine positive Bewertung. Falls Sie noch Nachfragen haben, stellen Sie diese gerne.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Oliver Burchardt

Steuerberater

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrter Herr Burchardt


Vielen Dank für die Antwort - gilt das auch, wenn es sich beim Kunden NICHT um einen Wiederverkäufer handelt? Wir nennen diese "Endkunden".

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Sehr geehrter Herr Burchardt


Vielen Dank für die Antwort - gilt das auch, wenn es sich beim Kunden NICHT um einen Wiederverkäufer handelt? Wir nennen diese Kategorie "Endkunden".

Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

 

Ich bin bei der Beantwortung davon ausgegangen, dass Sie an ein Unternehmen verkaufen.

 

Wenn Sie an nicht an ein Unternehmen verkaufen, so ist die Leistung in Deutschland ebenfalls steuerpflichtig, aber das Reverse Charge Verfahren ist nicht anwendbar. Sie müssen die Leistung daher grundsätzlich der Umsatzsteuer unterwerfen.

 

Für die Besteuerung müssen Sie sich als Unternehmer aus dem sog. Drittlandsgebiet (also nicht in einem Mitgliedsstaat der EU ansässig) in Deutschland beim Bundeszentralamt für Steuern (www.bzst.de) registrieren. Sie erhalten dann eine Registrierungsnummer und müssen eine Umsatzsteuererklärung abgeben.

 

Alternativ können Sie auch in Deutschland einen Fiskalvertreter nach § 22a UStG benennen, den Sie für die Erfüllung Ihrer steuerlichen Pflichten nutzen.

OliverBurchardt und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Guten Tag nochmals Herr Burchardt


Vielen Dank für die Ergänzung.


Wie ich in Zeile 6 meiner Frage geschrieben habe, sind wir registriert, und wir liefern auch jedes Jahr eine Deklaration ans Finanzamt Konstanz.


Das heisst also; wir müssen sowohl Arbeitserbringung als auch Fahrkosten mit 19% D-MwSt dem Kunden in Rechnung stellen und dann bei der Umsatz-steuer-Erklärung deklariern und abliefern.


Vielen Dank XXXXX XXXXX Gruss


 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Auftrag in Deutschland mit Montage und Arbeit war nicht an Wiederverkäufer, sondern Einzelkunde. Zeile 6 meiner Anfrage enthält klar, dass wir schon registriert sind beim deutschen Finanzamt und der Steuerverwaltung. Die 2.Antwort war besser, aber noch nicht definitiv klar. Ich muss wissen, ob ich Arbeit und Reisekosten, KM-Weganteil plus 19% Mwst verrechnen muss. Dass ich diesen Betrag dann deklariere, ist mir klar.
Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Leider kann ich Ihre Frage jetzt erst beantworten.

Sie müssen den Gesamtbetrag Ihrer Rechnung mit 19% versteuern. Dazu zählen Arbeits- und Reisekosten sowie der Wegeanteil,