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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4463
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich führe eine Firma (Handwerk)

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich führe eine Firma (Handwerk) und mache meine Steuererklärung selber. Da ich tatsächlich ein Anfänger bin hab ich nicht immer so die Ahnung, deswegen werde ich meine Steuererklärung für 2012 lieber machen lassen. Meine Frage geht in die Richtung:
Habe heute Post bekommen vom Finanzamt. "Prüfung der Steuererklärung"

Finazamt schreibt:

"Nach Durchsicht der mir vorliegenden Unterlagen, fielen Sie bisher -aufgrund der erzielten Jahresumsätze- mit der Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeit unter die Kleinunternehmerregelung nach §19UStG.
Sie haben in ihrer Steuererklärung für das 2010 Einnahmen/Umsätze in Höhe von 29.647 Euro erklärt. Somit überschreiten Sie die Grenze von 17.500 Euro und können im Jahr 2011 die Kleinunternehmerregelung nicht mehr nutzen.
Demzufolge sind die für das Kalenderjahr 2011 erklärten Einnahmen/Umsätze in Höhe von 38.492 Euro als voll steuerpflichtig zu erachten. Daraus ergibt sich bei Anwendung des Regelsteuersatzes von 19% eine Umsatzsteuerschuld in Höhe von 7.313,48 Euro.
Ich bitte Sie die Umsatzsteuerjahreserklärung 2011 elektronisch nach Maßgabe der Steuerdaten-Übermittlungsverordnung (via ELSTER) zu übermitteln.
Kommen Sie der Aufforderung zur Abgabe bzw. Übermittlung einer Umsatzsteuererklärung 2011 nicht nach, wird die Usatzsteuer anhand der obigen Werte von Amts wegen geschätzt werden."

Ich habe 2011 leider die ersten Rechnungen Steuerfrei geschrieben...d.h. Kleinunternehmerregelung. Ab Juni hab ich erkannt, dass ich die Grenze überschreite und habe in meinen Rechnungen die 19% mit eingebaut. D.h. wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.. das FA will jetzt auch die 19% von den ersten Rechnungen, obwohl ich keine Mwst. vom Kunden bekommen habe, sondern nur Nettobeträge auf der Rechnung hatte? Geht das überhaupt?

Ich danke XXXXX XXXXX und entschuldige mich für meine "Steuerfachdummheit" ;)

Mit freundlichen Grüßen
J.F.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  AnwaltSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage


Ertschaftet ein Unternehmer nur geringe Umsätze, so wird dieser, steuerrechtlich, als Kleinunternehmer eingestuft.




Kleinunternehmer sind alle Unternehmer, die im vorangegangenen Jahr nicht mehr als 17.500 EURO erwirtschaftet haben und im laufenden Jahr auch keinen höheren Umsatz als 50.000 EURO erreichen werden.



Damit die Kleinunternehmerregelung greifen kann, müssen beide Vorrausetzungen erfüllt sein.


Bei Ihnen ist es leider so, dass Sie im vorangegangenen Jahr mehr als 17.500 Euro erwirtschaftet hatten, wodurch Sie im nächsten Jahr umsatzsteuerpflichtig wurden.



Sie werden also leider auch von den Rechnungen für die Sie keine Umsatzsteuer gefordert haben, diese abführen, da es sich umsatzsteuerpflichtige Leistungen handelt


Sie können die Umsatzsteuer aber als Ausgaben von der Steuer absetzen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

danke für die Antwort...


 


wie kann ich mein Status vom Kleinunternehmer ändern.


 


Hab noch eine kleine Frage.


 


Habe ein Mutivan als Arbeitsauto angeschafft ... hinten die Sitzbänke rausgemacht. Soll ich das Auto als Firmenauto oder soll ich lieber die Pauschale nehmen.. wo liegt der Vorteil wo der Nachteil?


 


Ich danke ihnen.

Experte:  AnwaltSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihren Nachtrag

Ihr Status ist bereits von Gesetzes wegen geändert, da Sie die Umsätze eines Kleinunternehmers überschreiten.



Die Frage mit dem Multivan ist eine neue Frage.


Ich würde Sie bitten, diese getrennt einzustellen

danke