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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3801
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Hallo,ich habe meinen ersten und einzigen Wohnsitz in der

Kundenfrage

Hallo, ich habe meinen ersten und einzigen Wohnsitz in der Schweiz, bin aber deutscher Staatsangehöriger mit Ausländerausweis in der Schweiz. Mein Arbeitsort ist in Deutschland. Da ich sehr viel reise und an verschiedenen Orten tätig bin, lohnte sich bisher kein Zweitwohnsitz. Nun bin ich aber in Steuerklasse 6 eingestuft (Schweiz kein Teil der EU/EWR, meine Frau wohnt in der Schweiz, also ausserhalb der EU (kein Splitting)). Ich möchte unbeschränkt steuerpflichtig anerkannt werden, mindestens nach Steuerklasse 1, idealerweise nach Steuerklasse 3 mit Splitting. Meine Frau ist nicht berufstätig. Frage: Reicht es für die Anerkenntnis der Steuerklasse 1, unbeschränkt, wenn ich einen zweiten Wohnsitz in Deutschland habe? Ich könnte mich bei der Schwiegermutter anmelden. Oder im geerbten Haus meiner verstorbenen Mutter. Wenn ich mihc ab jetzt dort anmelde, zählt das für das ganze Jahr? Frage: Wenn sich auch meine Frau dort mit zweitem Wohnsitz anmeldet, reicht das dann für die Anerkenntnis der Steuerklasse3 (Splitting?) Besten Dank und Gruss Clemens Jargon

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihren Fragent teile ich im Rahmen einer ERstberatung mit:

Wenn Sie beide, also Sie und Ihre Ehefrau in Deutschland einen Wohnsitz haben, sind Sie (auch) in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und erhalten die Steuerklasse III. Im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung können Sie dann auch für die Zeit bis zur Begründung eines Wohnsitzes in Deutschland auf Antrag die unbeschränkte Steuerpflicht geltend machen, da Sie - so entnehme ich Ihren Angaben - keiner Einkünfte in der Schweiz erzielen.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet habe. Bestätigen Sie mir dies durch eine positive Bewertung, damit das ausgelobte Honorar freigegeben werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo, danke, XXXXX XXXXXäzisieren Sie:


Reicht es für die Anerkenntnis der Steuerklasse 1, unbeschränkt, wenn ich einen zweiten Wohnsitz in Deutschland habe? Ich könnte mich bei der Schwiegermutter anmelden. Oder im geerbten Haus meiner verstorbenen Mutter. Wenn ich mich ab jetzt also November 2012 dort anmelde, zählt das für das ganze laufende Jahr? Gilt das ebenfalls für meine Frau?


Richtig, wir haben beide kein Einkommen in der Schweiz


Besten Dank


CJ

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

für die Steuerklasse I reicht es aus, wenn Sie einen (zweiten) Wohnsitz in Deutschland begründen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke, XXXXX XXXXX den Rest der Frage beantworten:


 


Wenn ich mich ab jetzt also November 2012 dort anmelde, zählt das für das ganze laufende Jahr? Gilt das ebenfalls für meine Frau,(also für die Anerkenntnis der Steuerklasse 3 mit zweitem Wohnsitz?)


 


Danke XXXXX XXXXX


CJ

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer ergänzenden Frage und als ergänzende Ausführung teile ich mit:

Sie und Ihre Ehefrau brauchen keinen Wohnsitz in Deutschland begründen. Gem. § 39 d Einkommensteuergesetz müssen Sie bis spätestens zum Jahresende bei dem zuständigen sog. Betriebsfinanzamt des Arbeitsgebers eine Bescheinigung mit den Merkmalen der Steuerklasse I beantragen, die dem Arbeitgeber umgehend zugeleitet werden muss.

Im Rahmen der Einkommensteuererklärung für 2012 nach Ablauf des Jahres können Sie dann die unbeschränkte Steuerpflicht beim Finanzamt beantragen, wenn Sie ausschließlich Einkünfte als Arbeitnehmer in Deutschland beziehen und Ihre Ehefrau keine Einkünfte erzielt. Sie werden dann für das ganze Jahr 2012 mit Splittingtarif gem. § 1 a EStG behandelt und erhalten auf diese Weise den wesentlichen Teil der vom Arbeitgeber einbehaltenen Lohnsteuer zurück.

Sie sollten also umgehend bei dem Finanzamt des Arbeitgebers vorstellig werden und eine Bescheinigung über Ihre Beschäftigungsverhältnis bei dem Arbeitgeber dem Finanzamt vorlegen und um Ausstellung der Bescheinigung gem. § 39 d EStG bitten. Sie werden dazu beim Finanzamt einen Vordruck ausfüllen müssen.

Sie können auch in Vorbereitung zur Vorstellung beim Finanzamt den Vordruck zu § 39 d EStG "Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung für das Kalenderjahr 201...fü beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer" aus dem Internet herunterladen.

Die Einkommensteuererklärung für 2012 können Sie dann unter ELSTER im neuen Jahr ebenfalls aus dem Internet herunterladen.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Fragen ausführlich genug beantwortet habe. Bitte bestätigen Sie mir dies durch eine positive Bewertung zur Freigabe des ausgelobten Honorars.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Prof. Nettelmann,


entschuldigen Sie bitte das ich dazu Nachfragen habe. Diese letzte Antwort klingt sehr gut und schlüssig. Der einzige Punkt der mich jetzt noch irritiert ist: meine Frau lebt doch ausserhalb der EU/EWR und damit lehnt das Finanzamt doch eigentlich Splitting ab?


Gilt das "zu ihrem Haushalt gehörende Angehörige, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder keine Einkünfte oder nur Einkünfte beziehen, die ausschließlich im Inland einkommensteuerpflichtig sind" auch für Haushaltsangehörige, die nicht in der EU/EWR wohnen?


 


Mit der Bentwortung bin ich dann gerne zufrieden und kann positiv bewerten! Danke!


Gruss


CJ


 

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich teile mit:

meine Prüfung hat ergeben, dass zwar Liechtenstein, aber nicht die Schweiz Mitglied des EWR ist. Damit kommt leider die Regelung des § 1 a EStG, den ich in Betracht zog, nicht

Für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Staates, auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum anwendbar ist, die nach § 1 Absatz 1 unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind oder die nach § 1 Absatz 3 als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind, gilt bei Anwendung von § 10 Absatz 1 Nummer 1, 1a und 1b und § 26 Absatz 1 Satz 1 Folgendes:

.....
der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland wird auf Antrag für die Anwendung des § 26 Absatz 1 Satz 1(Zusammenveranlagung mit Splittingtarif) als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt. 2Nummer 1 Satz 2 gilt entsprechend. 3Bei Anwendung des § 1 Absatz 3 Satz 2 ist auf die Einkünfte beider Ehegatten abzustellen und der Grundfreibetrag nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 zu verdoppeln.

Es kommt also nur darauf an, dass Staatsangehörige eines Staates ist auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum anwendbar ist
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

mhmm,

ist wohl doch etwas komplizierter. Nun bin ich leider etwas verwirrt. Habe auch gerade auf dejure.org gesehen, dass $39d weggefallen ist? Kann das sein? In desem Falle wäre Ihre Aussage oben nicht korrekt. Tut mir leid, dass das alles doch nihct so einfach zu beantworten ist.

Die Schweiz hat sohl als einziger das multilaterale EWR Abkommen nicht unterzeichnet.

 

Verstehe ich jetzt richtig:

1. ich muss mit dem Vordruck 39d beim Betriebsstätten Finanzamt die Steuerklasse 1 beantragen

2. ich brauche dazu keinen Wohnsitz, auch keinen zweiten Wohnsitz in Deutschland

3. mit dem Einkommensteuerjahresausgleich beantrage ich dann später die Klasse 3 (Splitting) und bekomme diesen Antrag positiv beschieden, da meine Frau Staatsangehörige von Deutschland ist, obwohl kein Wohnsitz, auch kein Zweitwohnsitz in Deutschland vorliegt und sie damit nicht nach $1 steuerpflichtig ist?

 

Ich habe einen Vorschlag. Das scheint alles komplex zu sein. Wollen Sie den Vorgang noch einmal in Ruhe prüfen und durchdenken, damit wir dann keinen Fehler machen? Zahle dann auch gerne 150 statt 107. Aber es sollte wasserdicht und eindeutig sein.

 

Ich wäre auch unter 0173/1501178 für präzisierende Fragen verfügbar oder kann Sie auch anrufen.

 

Gruss

CJ

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Die Position 1 und 2 sind zutreffend Sie werden als beschränkt steuerpflichtiger) Arbeitnehmer , also ohne Wohnsitz in Deutschland nach Steuerklasse 1 besteuert.

Im Rahmen der Antragsveranlagung nach Ablauf des Jahres kommt das Ehegattensplitting nur in Betracht, wenn der Ehegatte unbeschränkt steuerpflichtig ist, also seinen steuerlichen Wohnsitz in Deutschland hat.

Ich darf im übrigen bemerken, dass ich von der ausgelobten Vergütung nur einen Anteil, also nicht die gesamte Vergütung, erhalte.

Ich hoffe, dass mit diesen Klarstellungen Ihre nachgereichten Frfagen beantwortet worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3801
Erfahrung: HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke, ich habe die Zahlung angewiesen!


ggf. macht für die Zukunft eine direkte Beratung auch Sinn: [email protected]


Mfg


CJ

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sebr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Bestätigung. Gern können Sie mich unter meiner im Internet angegebenen Email-Adresse erreichen und Ihr Anliegen vorbringen.

Ich gehe Ihnen gern für eine Antragsveranlagung im nächsten Jahr zur Verfügung.

;Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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