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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4494
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Hallo! Ich hätte folgende Frage: Ich bin nebenberuflicher

Kundenfrage

Hallo!

Ich hätte folgende Frage:

Ich bin nebenberuflicher Kelinunternehmer. Ich möchte mir für die Firma ein Leasingfahrzeug anschaffen. Wenn ich die 1 % Regelung nutzen möchte, wie muss ich dann die 1 % des Listenpreises verrechnen (bei der Steuererklärung).

Sollte ich ein Fahrtenbuch für die ersten Monate führen, ich habe davon gelesen das die zu Prüfzwecken erwünscht ist.

MfG
M.Riegraf
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

Eine Zuordnung des Fahrzeuges zum Betriebsvermögen mit der Folge, dass alle PKW-Kosten zu Betriebsausgaben im Rahmen Ihres Kleinunternehmens führen und die 1 % Regelung für die private Nutzung angewendet werden kann, kommt nur in Betracht, wenn das Fahrzeug zu mehr als der Hälfte der Nutzung (km) für das Unternehmen genutzt wird (sog. notwendiges Betriebsvermögen).

Der private Nutzungsanteil von 1 % pro Monat ist vom Bruttolistenneupreis zu rechnen. Dies gilt auch, wenn Sie ein gebrauchtes Fahrzeug erwerben. 12 % im Jahr vom Bruttolistenneupreis erhöhen dann in Ihrer Buchführung den Gewinn. Statt der 1 % -Methode können Sie allerdings auch ein ordnungsmäßige Fahrtenbuch über sämtliche Fahrten dauerhaft führen.

Liegt die Nutzung unter 50 %, können Sie (freiwillig) die Zuordnung vornehmen (sog. gewillkürtes Betriebsvermögen), dann aber kommt für die private Nutzung von mehr als der Hälfte die 1 %-Regelung nicht in Betracht, vielmehr muss der private Nutzungsanteil in geeigneter Weise (z.B- Fahrtenbuch) ermittelt werden. Diese anteiligen Kosten werden dann als Privatentnahme behandelt.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Frage beantwortet habe. Bestätigen Sie mir dies durch positive Bewertung, damit die ausgelobte Vergütung freigegeben wird.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo Herr Prof. Nettelmann,


 


vielen Dnak für die schnelle Antwort.


 


Wie genau muss ich dem Finanzamt die Nutzung nachweisen. Reicht hier ein Fahrtenbuch über einige Monate als Referenz?


 


Wie füge ich die 1 % in die EÜR ein? Wo wird die Leasingrate bei der Steuererklärung angegeben (Unter welchem Kostenpunkt?)


 


Vielen Dank


 


MfG


M.Riegraf


 

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter HerrRiegraf,

zu Ihren ergänzenden Frage teile ich mit:

1. Für die Frage, ob die Nutzung des Fahrzeuges zu mehr als 50 % dem (Neben)Betrieb dient, ist bei gleichbleibenden Verhältnissen die Führung geeigneter Aufzeichnungen (z.B. durch Fahrtenbuch) ausreichend. Dabei sind aber sämtliche Fahrten für Ihren Hauptberuf mit als private Fahrten zu kennzeichnen)
2. Die private Nutzung von 1 % pro Monat vom Bruttolistenneupreis tragen Sie in Zeile 17 auf Seite 1 ein.
3. Die gesamten PKW-Kosten (laufende Kosten wie Benzin, Steuer, Versicherung und auch Leasingraten) tragen Sie in Zeile 54 (Seite 2) ein.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Fragen beantwortet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Danke!


 


Ncoh eine kurze Frage:


 


Die Leasingrate selbst, gebe ich die auch unter Zeile 54 an?

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Leasingraten stellen Teil der PKW-Kosten dar und sind in Zeile 54 mit zu erfassen, wie ich angegeben hatte.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmannj
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Das hatte ich überlesen.


 


Vielen Dank.

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke für Ihre Bestätigung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann