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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4202
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten Tag! Meine Frage: Ich bin selbständig im Bereich Buchhaltungsservice.

Kundenfrage

Guten Tag!
Meine Frage: Ich bin selbständig im Bereich Buchhaltungsservice. Da ich auch als Künstlerin tätig bin, möchte ich zukünftig meine Mutter (75 Jahre - Rentnerin ohne sonstige Einkünfte) in diesem Bereich einstellen, um mich zu unterstützen (grundieren, vorbereiten etc). Muss ich sie auf 400 € Basis einstellen, oder gibt es auch eine andere Regelung - sprich: Könnte sie mir monatlich eine Rechnung ausstellen? Müsste sie dann ein Gewerbe anmelden und wie ist das mit der Umsatzsteuer. Die Vergütung wird zwischen 300 - und 400 € im Monat liegen. Für eine Antwort besten Dank im Voraus
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

zu Ihrer Anfrage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

1. Sie können Ihre Mutter im Rahmen eines Minijob-Arbeitsverhältnisses anstellen. Dazu müssen Sie beim Arbeitsamt eine Betriebsnummer beantragen und sie bei der Minijob-Zentrale anmelden. Ihre Belastung beträgt dann monatlich die Vergütung zuzüglich 30 % und Umlage U1 und U2.
Die Abgaben sind monatlich an die Minijob-Zentrale auf Grund der monatlichen Beitragsnachweisung über das Lohnprogramm abzuführen.

2. Wenn Ihre Mutter für die geleistete Arbeit monatlich eine Rechnung (ohne Umsatzsteuer) stellt,muss sie diese Vergütung in der Einkommensteuererklärung als gewerbliche Einkünfte angeben. Beachten Sie aber, dass eine derartige Tätigkeit möglicherweise gegen das Steuerberatungsgesetz verstößt, wenn sie selbständig ausgeübt wird.

3. Umsatzsteuer fällt in diesem Zusammenhang nicht an.

Ich hoffe, Ihnen damit behilflich gewesen zu sein. Wenn damit Ihre Frage beantwortet ist, bitte ich um positive Bewertung. Ich erlaube mir den Hinweis, dass meine steuerliche Beratung nach den gesetzlichen Vorschriften gebührenpflichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Vielen Dank für die schnelle Antwort.


Ich habe gehört, dass ein Rentner bis zu einem gewissen Betrag Rechnungen schreiben kann, ohne Gewerbeanmeldung und ohne Angabe in der Einkommenssteuer - wenn der Betrag 400 € nicht überschritten wird. Ist dies nicht richtig?


MFG


 

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

diese Aussage ist nicht richtig, Die 400 €-Grenze gilt nur für das Minijob-Verhältnis, das ich unter 1. geschildert habe. Hierfür ist keine Angabe in der Steuererklärung erforderlich. Wenn Ihre Mutter nur Rente bezieht, würde ich in jedem Fall zu dieser Wahlmöglichkeit raten, denn die Selbständigkeit mit Rechnungserteilung erfordert eine Gewerbeanmeldung und ist überdies wegen der Art der Tätigkeit (Verstoüß möglicherweise gegen das Steuerberatungsgesetz) nicht zu empfehlen. Bei einem Minijob-Verhältnis ist Ihre Mutter bei Ihnen angestellt.

Ich hoffe, damit Ihre Frage beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

haben Sie noch Fragen zu meinen Ausführungen? Ansonsten darf ich Sie um positive Bewertung bitte, um Ihre Angelegenheit abzuschließen. Sie können auch danach noch eine Frage stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich warte noch immer auf Ihr feedback. Ich erlaube mir den Hinweis, dass auf Grund gesetztliche Vorschriften die steuerliche Beratung gebührenpflichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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