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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1396
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Dez. 2006 das

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Dez. 2006 das Haus meiner Eltern Notariell übertragen bekommen. Jetzt bauen meine Frau und ich die beiden oberen Stockwerke des Hauses komplett um. Um meine Frau abzusichern, möchte ich ihr die Hälfte des Grundbesitzes übertragen. Der Entwurf der Notarin liegt uns nun vor. Im Anschreiben werden steuerliche Folgen der Übertragung erwähnt. Ich bitte Sie mich zu beraten welche Steuerlichen kosten hier auf uns zu kommen werden. Vielen Dank XXXXX XXXXX Mit freundlichen Grüßen
XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

INFO ANFRAGE

Sehr geehrter Ratsuchender,

erlauben Sie mir zunächst eine Frage: Wohnen Sie mit Ihrer Partnerin in diesem Haus und werden Teile des Hauses vermietet bzw. sollen vermietet werden?

Mit freundlichen Grüßen,

K.Nitschke
Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Nitschke,


 


wir wohnen zusammen im 1.OG und im DG. Meine Eltern leben im EG. EIne Vermietung ist zur Zeit nicht geplant.

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

aus Datenschutzgründen lasse ich Ihren Namen vond er Redaktion entfernen.

 

Wenn das Haus zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird, gilt

§ 13 Absatz 1 Nr.4a ErbStG

 

Steuerfrei bleiben,

4a.Zuwendungen unter Lebenden, mit denen ein Ehegatte dem anderen Ehegatten Eigentum oder Miteigentum an einem im Inland oder in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums belegenen bebauten Grundstück im Sinne des § 181 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 des Bewertungsgesetzes verschafft, soweit darin eine Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird (Familienheim)

 

Zu einer anderen steuerlichen Folge kann es dagegen kommen, wenn es sich teilweise um ein Miethaus gehandelt hätte. In dem Fall wäre der Fall genauer zu prüfen gewesen. Hier hätte z.B. Schenkungssteuer anfallen können.

 

Daher muss prinzipiell in Übergabeverträgen auch steuerliche Folgen hingewiesen werden. Jeder Notar ist nämlich verpflichtet, den zuständigen Finanzämtern Schenkungen anzuzeigen. Auch bei einem Verkauf sind Notare dazu verpflichtet, da es in diesen Fällen in der Regel um die Grunderwerbsteuer geht.

 

Bei der Übertragung unter nahen Angehörigen fällt jedoch ebenfalls keine Grunderwerbsteuer nach § 3 Nr 6 GrEstG:

 

Von der Besteuererung sind ausgenommen:

6. der Erwerb eines Grundstücks durch Personen, die mit dem Veräußerer in gerader Linie verwandt sind oder deren Verwandtschaft durch die Annahme als Kind bürgerlich-rechtlich erloschen ist. Den Abkömmlingen stehen die Stiefkinder gleich. Den in den Sätzen 1 und 2 genannten Personen stehen deren Ehegatten oder deren Lebenspartner gleich;

 

Im Prinzip wären das die beiden Positionen die bei einer Übertragung anfallen könnten, aber bei Ehegattenübertragungen nicht anfallen. Sollte die Notarin die steuerliche Folge präzisiert haben, bitte ich um Mitteilungen des Wortlautes. Ich gehe aber daovn aus, dass die Notarin hier nur Ihren allgemeinen Hinweispflichten nachgekommen ist.

 

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion (= "Frage an den Experten stellen" ).

 

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke
Rechtsanwältin (Steuern

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie noch Rückfragen? Diese beantworte ich selbstverständlich gerne.

Anderenfalls bitte ich, die Antwort positiv zu bewerten und sie so zu vergüten.

Im Anschluss sind kostenlose Nachfragen selbstverständlich weiterhin möglich.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)

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