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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4628
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Ich habe bei mir eine 5 KW/p Photovoltaikanlage installiert

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe bei mir eine 5 KW/p Photovoltaikanlage installiert.(August 2012) Die gesamte Kosten sind 9200 Euro incl.Steuer. Der Ertrag aus der Anlage wird sich wie folgt einstellen. 1300 KW/h Eigenverbrauch.Das bedeutet dass ich 1300 KW/h weniger Strom vom EVU beziehen muss. 3200 KW/h Verkaufe ich an das Energieunternehmen x 18,5 Cent = 592 Euro/Jahr.(Überschüssige Energie von der Photovoltaikanlage)
Frage: Macht es Sinn dies beim Finazamt zu melden wegen der Vorsteuerabzugsgeschichte. Oder gibt es die Möglichkeit überhaupt nichts zu machen? Ich verbrauch meinen Strom und bekomme vom EVU jährlich 592 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Wieviel Euro gehen mir verloren wenn ich das ganze ohne Finanzamt abwickle (Zeitraum 20 Jahre)
Für eine Rückantwort vielen Dank XXXXX XXXXX Soweit ich weis muss ich ja für meinen selbst verbrauchten Strom ebenfalls die Mehrwertsteuer abführen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer Frage teile ich im Rahmen einer Erstberatung mit:

Sie erzielen mit der Anlage Einnahmen, die der Einkommensteuer und Umsatzsteuer unterliegen. Sie müssen also den Gewinn aus dem Betrieb der Anlage als Einkünfte aus Gewerbebetrieb steuerlich erklären. In diesem Zusammenhang können Sie die Anschaffungskosten, verteilt auf die Nutzungsdauer, von den Einnahmen einschl. fiktive Einnahmen aus Eigenverbrauch absetzen.
Abschreibung im Jahr 2012 5/12 des Jahresbetrages.

Wenn die jährlichen Einnahmen einschl. Selbstverbrauch 17 500 € brauchen Sie als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer entrichten. Müssen aber diese Eigenschaft "Kleinunternehmer" dem Energieunternehmen mitteilen, damit dies Ihnen keine Umsatzsteuer vergütet. Sie können als Kleinunternehmer allerdings die Vorsteuer aus der Anschaffung der Anlage auch umsatzsteuerlich nicht absetzen (geltend machen). Sie können allerdings auch zur Umsatzsteuerpflicht optieren. Dann zahlen Sie Umsatzsteuer, können aber die Vorsteuer als der Anschaffung im Jahr 2012 gegenrechnen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen damit behilflich sein konnte. Bestätigen Sie mir dies durch positive Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann






Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Info!

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich bedanke mich für Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof Nettelmann