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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1130
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
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RainNitschke ist jetzt online.

Ich habe einen Firmenwagen. Diesen nutze ich nicht immer für

Kundenfrage

Ich habe einen Firmenwagen. Diesen nutze ich nicht immer für die Fahrt zur Arbeitsstätte. Kann ich hier von der Pauschalbewertung (0,03%) auf die Nachweismethode umsteigen und die tatsächlichen Fahrten mit 0,002% abrechnen und wie muss so ein Nachweis aussehen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

ein Wechsel ist in der Tat möglich, jedoch sehr aufwendig.

 

Zunächst wäre ein Fahrtenbuch notwendig, um die Fahrten nachzuweisen. Eine Tabelle reicht dabei leider nicht. Es muss ein Fahrtenbuch sein, welches Sie im Fachhandel kaufen können und was lückenlos geführt werden muss. Sprich: Sie müssen täglich jede Fahrt aufschreiben, die Sie mit dem Wagen unternehmen. Einfache Tabellen werden nicht anerkannt, da dort Seiten oder Zeilen austauschbar sind, was bei einem korrekt geführten Fahrtenbuch nicht sein darf (zum Thema Excel Tabelle: BFH-Urteil vom 16.11.2005, VI R 64/04, BStBl. 2006 II S. 410) . Ein elektronisches Fahrtenbuch wird nur akzeptiert, wenn vom Programm her ausgeschlossen ist, dass Änderungen vorgenommen werden können oder diese automatisch kenntlich gemacht werden.

 

Wenn Sie wegen der wenigen Nutzung die 1% Pauschalbesteuerung umgehen möchten, wären noch weitere Belege notwendig. Nachweismethode heißt ja, dass nur das besteuert wird, was auch tatsächlich genutzt wurde und eben nicht pauschal. Entsprechend müssten Sie auch in der Anlage N Änderungen vornehmen: Sie müssten den Bruttoarbeitslohn um den pauschalen Nutzungswert vermindern und dann um den tatsächlichen Nutzungswert wieder erhöhen.

 

Der Nutzungswert wird berechnet: Anteil der privat und zur Arbeit gefahrenen Kilometer an den insgesamt gefahrenen Kilometern * Gesamtkosten des Fahrzeugs.

 

Und hier müssten Sie mit Ihrem Chef sprechen, dass er Ihnen alle Belege zur Verfügung stellt, die im Zusammenhang mit den Kosten des Fahrzeugs stehen, um überhaupt den tatsächlichen Nutzungswert berechnen zu können. Dazu kommt dann das lückenlos geführte Fahrtenbuch für die Kilometerleistung.

 

Der Aufwand lohnt sich daher nur, wenn Sie den Firmenwagen tatsächlich sehr wenig und vor allem sehr wenig privat nutzen.


Um das Fahrtenbuch werden Sie jedoch leider nicht herumkommen, auch wenn dieses nur auf Verlangen des FA vorgelegt werden muss. Da man Ihnen aber bereits erklärt hat, dass die Fahrten nicht ausreichend nachgewiesen sind, dürfte das FA hier auf die Vorlage eines Fahrtenbuchs anspielen.

 

 

 

Sofern Ihre Frage beantwortet ist, darf ich Sie höflich bitten, eine positive Bewertung vorzunehmen, durch welche die Beratung vergütet wird.

 

Sollten weitere Fragen bestehen oder die Antwort noch nicht den Kern Ihrer Frage trifft, nutzen Sie bitte vor einer möglichen negativen Bewertung zunächst die Nachfragefunktion (= "Frage an den Experten stellen" ).

Kostenlose Rechts/ und Steuerberatung ist in Deutschland gesetzlich nicht gestattet, daher bitte ich, auch dann eine positive Bewertung vorzunehmen, wenn die Frage zwar beantwortet wurde, die Antwort aber aus rechtlichen Gründen leider nicht zufriedenstellen ist. Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin

 

 

 

 

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Nitschke,

 

vielen Dank für die Antwort.. Leider entspricht sie nicht meiner Frage. Dieser Sachverhalt ist mir bekannt.

Mir geht es hier nur um die Fahrt zur Arbeitsstätte. Ich habe in den Steuertips gelesen, daß man hier auch von der Pauschalmethode (Abrechnung Entfernung zur Arbeitsstätte * 0,03 % vom Listenpreis) abweichen kann und auf Einzelbewertung der Fahrten (0,002% *Listenpreis* km zur Arbeitsstätte) umstellen kann. (BMF-Schreiben vom 1.4.2011, BStBl. 2011 I S. 301). Wie kann ich hier die Fahrten nachweisen? Vielen Dank

 

Mit freundlichem Gruß


Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

Guten Morgen,

 

wenn Sie lediglich bei den Fahrten umstellen wollen, wäre der sicherste Weg dennoch das Fahrtenbuch. Da dies rückwirkend nicht vorliegt, müsste zumindest eine Liste vorgelegt werden, auf der jeder Tag, der gefahren wurde, einzeln und fahrzeugbezogen dargelegt wird. Also keine Zusammenfassung in der Form, dass Sie lediglich aufschreiben, im Januar 13 Tage gefahren zu sein, sondern jeder einzelne Tag muss mit Datum benannt werden, ähnlich wie in einem Fahrtenbuch. Sie müssten also das Datum aufschreiben, wann Sie losgefahren sind, wann Sie angekommen sind und wieviele KM Sie gefahren haben.

 

Prinzipiell wäre es zwar nicht nötig, nachzuweisen, wie Sie die anderen Tage zur Arbeit gekommen sind, dennoch hilft das einigen Beamten bei ihrer Entscheidung, die geringeren Fahrten anzuerkennen.

 

Das Problem ist einfach, dass die Regelung relativ neu ist und es in den Finanzämtern noch keine einheitliche Regelung darüber gibt, wie ein solcher Nachweis konkret zu erfolgen hat. Daher wäre aktuell, eine Liste mit den exakt angegebenen Tagen ausreichend. Wenn Sie die 0,002- Regelung bereits im Lohnabzugsverfahren vornehmen wollen, müssten Sie Ihrem Chef zum Beispiel jeden Monat eine solche Liste vorlegen. Entsprechend könnten Sie Ihren Chef bitten, Ihnen die bereits erstellte Liste für das vergangene Jahr zumindest zu quittieren. Zudem könnten Sie eine eidesstattliche Versicherung hinzufügen, in der Sie an Eides statt erklären, dass Sie alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht haben.

 

Was Sie jedoch machen müssten, wäre dem Finanzamt ebenfalls mit geeigneten Belegen erklären, ob und wie Ihr Chef den bisherigen Zuschlag mit 0,03 % des Listenpreises für jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ermittelt und versteuert hat. Dazu ist ebenfalls eine Bescheinigung des Arbeitgebers sinnvoll.

 

Achten Sie zudem auf die 180 Tage Grenze!

 

Sofern weitere Fragen sind, nutzen Sie bitte erneut die Nachfragefunktion. Ich werde den Support im übrigen bitten, Ihren Namen zu entfernen, da dieser anderenfalls im Internet lesbar ist.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)

 

 

RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1130
Erfahrung: Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
RainNitschke und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo Frau Nitsche,vielen dank XXXXX XXXXX Antwort. Diese entspricht genau meinen Vorgehen. Ich habe deshalb Einspruch eingelegt und warte nun die Reaktion des Finanzamtes ab. Wenn sie wollen, kann ich Sie hier auf dem laufenden halten. (Sorry für die verspätete anwort, bin heute erst wieder zurückgekommen) ,
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Morgen,

 

vielen Dank für die Rückmeldung. Ich würde mich in der Tat sehr freuen, wenn sich mich diesbezüglich auf dem Laufenden halten - auch wenn zu befürchten ist, dass die Finanzämter diese Angelenheit unterschiedlich regeln, bis es eine einheitliche Verwaltungsanweisung dazu gibt. Sie erreichen mich auch unter der hier angegebenen E-Mail Adresse. Ich werde die Sache aber auch selbst weiter im Auge behalten.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Nitschke,


 


ich habe jetzt Bescheid vom Finanzamt bekommen. Der Widerspruch wurde akzeptiert. D. h. die Fahrten mit den Firmenwagen wurden mit einer Exceltabelle und ohne Fahrtenbuch jetzt als nachweis anerkannt.


 


Mit freundlichem Gruß


 


Peter Bertelshofer

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 4 Jahren.

 

 

Wunderbar. Es freut mich, dass das Finanzamt den Einspruch abgeholfen hat und danke, dass Sie mich auf dem Laufenden gehalten haben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin

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