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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 898
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe folgendes Anliegen: Ich fahre einen

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe folgendes Anliegen:

Ich fahre einen Firmenwagen welchen ich mit der 1% Methode und den 0,03% versteuere.

Zusätzlich, trage ich die Leasingrate als Gehaltsverzicht. Ich bekomme jedoch einen Zuschuss auf meine Festgelegten Dienstlichen Kilometer, welche von der Leasingrate abgezogen wird. Letztes Jahr, habe ich die übrig geblieben Kosten der Leasingrate als Werbungskosten angesetzt, da ich ja bereits Steuern für die Privatnutzung zahle. Das ist auch so anerkannt wurden. Dieses Jahr habe ich jedoch die Antwort bekommen, das ich den Gehaltsverzicht nicht mit angeben kann, da ich als Gegenwert ja den PKW gestellt bekomme. Ich dachte immer dafür zahle ich die Steuern .
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Anfrage, die ich gern wie folgt beantworte:

Der Gehaltsverzicht in Form der Übernahme der Leasingraten führt zu entsprechenden Werbungskosten bei der Ermittlung der Einkünfte aus nicht selbständiger Tätigkeit, weil diese im unmittelbaren wirtschaftlichen Zusamnhang mit ihrer dienstlichen Tätigkeit stehen. Der private Nutzungsanteil wird ja bereits durch Sie versteuert. Sie sollten deshalb gegen den Einkommensteuerbescheid Einspruch einlegen, da die Leasingraten nicht als Werbungskosten durch das Finanzamt anerkannt werden. Dafür haben Sie vier Wochen Zeit ab dem Zeitpunkt, in dem der Einkommensteuerbescheid Ihnen zugegangen ist.

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

K. Severin und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag, ich habe nun Einspruch gegen den Steuerbescheid eingelegt und folgende Antwort erhalten:

Der Gehaltsverzicht, kann nicht als Werbungskosten bei den Einkünften auf nichtselbständiger Tätigkeit berücksichtigt werden. §9 Abs. 1 Satz 1 EstG regelt, dass als Werbungskosten nur Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen anzuerkennen sind. Keine Aufwendungen und damit keine Werbungskosten liegen vor, wenn Einnahmen dadurch entgehen, dass auf sie verzichtet wird. Insoweit verweise ich auch auf die Rechtsprechung des BFH im Urteil vom 21.10.1980 (BStBL 1981 II, S.160)
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für ihre Anschlussfrage, die ich gern wie folgt beantworte:

Ich kann den Rechtsstandpunkt es Finanzamts nicht nachvollziehen, schließlich wenden Sie die Leasingraten auf, um ihre Einkünfte aus nichtselbsändiger Arbeit erzielen zu können. Damit liegen auch nach der gesetzlichen Definition des § 9 Abs.1 Satz 1 Einkommensteuergesetz Werbungskosten vor.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hm, das hilft mir jetzt direkt nicht weiter.

Wie es den der Sachverhalt bezüglich meiner Gehaltsabrechnung, hab ich da einen Hebel zum Argumentieren?:

Beispiel:

Gehalt 2500€
- PKW Voll-kostenpauschale 650€
+ Zuschuss km 421€
+ 1% Regelung 422€
+ 0,03% Regelung 126,60€

Das heißt doch, dass ich den Zuschuss sogar versteuere.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

richtig, Sie versteuern den Zuschuss als Einnahmen aus nicht selbständiger Arbeit. Dann sind aber auch die Leasingraten Kosten, die als Werbungskosten gegengerechnet werden müssen, da diese im direkten wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Zuschuss stehen. Außerdem versteuern Sie ja auch voll den privaten Nutzungsanteil sowie die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Dann können die Leasingraten, die Sie aufwenden nach Abzug des Zuschussses nicht als ihr reines Privatvergnügen angesehen werden, das heisst als rein private Ausgaben, für die kein Werbungskostenabzug In Anspruch genommen werden kann. Das Fahrzeug wird doch voll als Geschäftsfahrzeug versteuert, deshalb sind die Leasingraten als Werbungskosten anzusehen, weil diese für die Nutzung dieses Geschäftsfahrzeugs aufgewendet werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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