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OliverBurchardt
OliverBurchardt, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 212
Erfahrung:  Wirtschaftsprüfer Certified Public Accountant Chartered Financial Analyst
61857661
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OliverBurchardt ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Burchardt, nachdem Si emir bereits einmal

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Burchardt,

nachdem Si emir bereits einmal kompetent weitergeholfen haben, habe ich eine weitere Frage an Sie:

Situation:
1. Im Rahmen eines firmeninternen Austauschs bin ich für ein halbes Jahr in China (PRC)
2. Finanzamt ist über den Aufenthalt informiert
3. Offizielle Dauer des Aufenthalts sind 180 Tage (Ankunft - Abflug)
4. Mein Gehalt beziehe ich weiterhin vom deutschen Arbeitgeber
5. Projektbedingt verbringe ich ca. 4 Wochen in HongKong
6. Ich bin bereits seit zwei Monaten in Shanghai

Meine Frage(n) an den Experten:
1. Gibt es steuerliche Konsequenzen, wenn ich die 180 Tage überschreite (z.B. aufgrund eines verlängerten Projektes oder banal wegen eines in der Planung befindlichen Urlaubs?)
2. Kann ich aus der SItuation Profit schlagen und meine Steuerlast in irgendeiner Form in Deutschland senken? Konkretes Beispiel: Meine Freundin hat im letzten Jahr eine Woche in den USA gearbeitet und diese Woche in den USA zum Eingangssteuersatz versteuert. Wäre dies auch für mich mit China / HongKong möglich / sinnnvoll?

Sollten Sie weitere infos benötigen, lassen Sie mich dies gerne wissen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX mit den besten Grüßen aus Shanghai
Matthias Koch
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Koch,

 

das DBA Deutschland - China sieht in Ihrem Fall vor, daß die Besteuerung in Deutschland zu erfolgen hat, da die Vergütung im Rahmen Ihres deutschen Arbeitsvertrages gezahlt wird. Nur wenn die Vergütung durch den deutschen Arbeitgeber an die chinesische Niederlassung weiterbelastet werden würde, könnte hier ein anderes Ergebnis resultieren.

 

Allerdings sollten Sie nicht nur vermeintliche Steuerersparnisse im Blick haben. Sollten Sie in China steuerpflichtig werden, müssen Sie dort auch eine Steuererklärung abgeben. Hierfür müssen Sie einen lokalen Steuerberater engagieren und bezahlen, was eine Steuerersparnis mindern wird. Außerdem könnten Folgewirkungen für die deutsche Sozialversicherung entstehen.

 

Sie sollten, bevor Sie erwägen, eine Steuerpflicht in China zu begründen, die Rücksprache mit Ihrer Personalabteilung suchen, um hier keine bösen Überraschungen zu erleben. Im Regelfall sind kurzfristige Expat-Entsendungen ja so gestaltet, daß die Steuer- und Sozialversicherungspflicht in Deutschland bestehen bleibt.

 

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Oliver Burchardt

Steuerberater

OliverBurchardt und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Borchardt,

vielen Dank,
"das DBA Deutschland - China sieht in Ihrem Fall vor, daß die Besteuerung in Deutschland zu erfolgen hat, da die Vergütung im Rahmen Ihres deutschen Arbeitsvertrages gezahlt wird."

Ich nehme an, gleiches gilt für Hongkong?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße

Matthias Koch
Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für den Hinweis.


Hongkong ist in der Tat nicht in das DBA mit China einbezogen, es existiert sogar kein DBA mit Hongkong.

 

Damit wird die Frage ein wenig komplizierter. Sofern Sie nämlich einen Wohnsitz in Hongkong begründen würden, werden Sie dort automatisch steuerpflichtig. Die in Hongkong gezahlten Steuern würden in Deutschland allerdings angerechnet. Ich gehe aber nicht davon aus, daß Sie aus steuerrechtlicher Sicht in Hongkong ansässig sind, da Sie keine dauerhafte Absicht haben, dort zu wohnen. Damit werden Sie dort auch nicht steuerpflichtig.

 

 

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