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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3801
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Hallo, ich lebe und arbeite in Deutschland und erziele ein

Kundenfrage

Hallo,
ich lebe und arbeite in Deutschland und erziele ein Einkommen von 100.000 €
Meine Ehefrau arbeitet in Frankreich und erzielt ein Einkommen in Höhe von 50.000€ für das Sie in Frankreich Steuern zahlt. In Deutschland hat Sie keinerlei Einkünfte. Wir verfügen beide über Steuerklasse 3 nach unserer Heirat am 30.08.2010. Der Wechsel der Steuerklasse griff im Jahr 2011 so dass ich aktuell eine Steuer Rückforderung erwarte aufgrund der Heirat.

Das Finanzamt fragt mich jetzt, ob ich:
a) Zusammenveranlagung
b) getrennte Veranlagung
c) besondere Veranalgung im Jahr der Eheschließung wünsche.

Wofür soll ich mich entscheiden?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich teile hierzu mit:

Es kommt nach Ihren Angaben in jkedem Fall die Zusammenveranlagung in Betracht, damit Sie die Vergünstigungen des Ehegattensplitting ausnutzen können. Dies würde Ihnen bei einer getrennten Veranlagung "verlorengehen". Ihre Frau wird in Frankreich besteuert. Die Einkünfte bleiben daher nach dem maßgebenden Doppelbesteuerungsabkommen in Deutschland steuerfrei. Allerdings unterliegen sie bei der Veranlagung dem sog. Progressionsvorbehaltes, d.h. es wird der Einkommensteuersatz auf das zu versteuernde Einkommen angewendet, das sich ergibt, wenn die Einkünfte in die Besteuerung einbezogen würden.

Eine besondere Veranlagung käme nur für das Jahr der Eheschließung in Betracht, isst aber für Sie ohnehin nicht günstiger, sofern einer der beiden Ehegatten im Jahr der Eheschließung mit einem anderen Ehegatten vorher verheiratet war und im Jahr 2010 mit diesem Ehegatten noch zusammenveranlagt werden kann.

Ich hoffe, damit Ihre Frage beantwortet zu haben. Für meine Beratung bestätigen Sie bitte, dass Ihre Frage beantwortet ist, indem Sie den Knopf "akzeptiert" drücken.
Sie können gegebenenfalls danach auch noch Nachfragen stellen.+

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen dank XXXXX XXXXX Antwort, dass ich meinem Finanzsamt mitteilen werde.

Wie gehe ich in meiner laufenden Einkommensteuer um, die monatlich von meinen Einkünften abgezogen wird. Kann ich davon ausgehen, dass ich Steuern nachzahlen muss z.B. in Einkommenssteuer 2011 da der Steuersatz eventuell zu gering eingestellt ist. Bisher liegen dem FA keine Einkünfte meiner Frau vor und es erfolgte lediglich die Umstellung der Steuerklasse.

1. Falls ja, wie hoch könnte eine Rückzahlung sein (Unterschied Steuersatz)?
2. Kann ich meinen AG darüber informieren so dass Satz automatisch angepasst wird um zukünftig eventuell Nachzahlungen zu vermeiden?

danke
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihren ergänzenden Fragen teile ich mit:

1. Durch den im Rahmen der Veranlagung durch das Finanzamt anzuwendenden Progressionsvorbehalt müssen Sie - unterstellt, dass Ihre Zahlenangaben sich auf den Bruttoarbeitslohn beziehen - mit einer Nachzahlung von ca. 6 730,00 € Einkommensteuer rechnen. Der Differenzsteuersatz zwischen 150 000 und 100 000 € Bruttoarbeitslohn beträgt 6.74 %.

2. Leider ist es nicht möglich, dass Ihr Arbeitgeber diese Mehrsteuer im Rahmen Ihres Steuerabzugsverfahrens berücksichtigt.
Aber: künftig setzt das Finanzamt auf Grund der Steuerfestsetzung für 2012 dann Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer in Höhe dieses Differenzbetrages fest, so dass dann die Differenz als laufende vierteljährliche Vorauszahlungen an das Finanzamt zu leisten ist.

Ich hoffe, mit diesen Ergänzungen meine Beratung ergänzend zu haben. Bestätigen Sie bitte mit dem Feld "akzeptiert" meine Beratung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Herr Prof. Nettelmann,

Vielen dank XXXXX XXXXX Ausführungen die mich schnell und unkompliziert beraten haben.

Zum Verständnis und zur Sicherstellung habe ich allerdings noch eine abschließende Verständnisfrage.

Der von Ihnen aufgeführte Steuer-Rückzahlungsbetrag für 2011 entspricht in etwa dem Betrag den ich in 2010 zurück erhalten werde aufgrund der Änderung der Steuerklasse.

Bedeutet dass, dass mit der Heirat und der neuen Steuerklasse 3 sich für mich eigentlich einkommenstechnisch nichts wirklich ändert? Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich einen erheblichen Steuervorteil haben werde was Ihre Ausführungen und Berechnungen widerlegen.

Vielen Dank XXXXX XXXXX letztes Feedback.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

meine Berechnung bezieht sich auf das Jahr 2011, dem Jahr,indem Sie beide das ganze Jahr verheiratet sind. Durch die Tätigkeit Ihrer Frau ändert sich an dem Steuerabzugsverfahren durch Ihren Arbeitgebers nichts. Sie haben die Steuerklasse III, Ihre Frau die Steuerklasse V. Sie benötigt aber Ihre Steuerkarte nicht, weil Ihr Arbeitgeber nicht in Deutschland ist. Der Steuervorteil liegt in der Steuerklasse III, die Sie seit der Heirat haben, vorher war es die Steuerklasse I.

Ich hoffe, Ihnen damit Klarheit verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3801
Erfahrung: HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

worin liegen die Vorteile des Ehegattensplittings in meinem Fall da Sie lediglich den Steuersatz erhöhen?

Könnte ich die +6,6% umgehen, wenn ich eine getrennte Veranlagung beantragen würde innerhalb meiner Lohnsteuerklasse 3? Die im Ausland erwirtschafteten Einkünfte meiner Frau müsste ich somit nie aufzeigen und Ihre Umsätze im Inland betragen 0 bei ihrer Lohnsteuerklasse 5?

Vielen Dank für Ihr Feedback.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihren ergänzenden Fragen teile ich folgendes mit:

Mit einem Bruttoverdienst von 100 000 werden vom Arbeitgeber Lohnsteuer nebst Solidaritätszuschlag (= Einkommensteuer) in Höhe von 23 638,00 € als Verheirateter wegen Splittingvorteil einbehalten.

Bei getrennter Veranlagung werden Sie wie ein Lediger behandelt und die Steuerbeträge durch den Arbeitgeber beliefen sich auf 32 024,00 €

Der Splittingvorteil beläuft sich also auf 8 384,00 €. Die Belastung durch Progressionsvorbehalt bezüglich der Vergütung Ihrer Frau bei Zusammenveranlagung beträgt - wie mitgeteilt - 6 730,00 € (Nachzahlung). Die Zusammenveranlagung (Steuerklasse III) bringt also einen Vorteil von 1 654 € gegenüber einer getrennten Veranlagung.

Ich hoffe, dass diese erläuternden Hinweise Ihnen den Vorteil der Zusammenveranlagung verdeutlicht haben.

Ich hoffe, dass die Angelegenheit nunmehr abgeschlossen werden kann. Bitte bestätigen Sie mir dies abschließend durch Akzeptieren meiner Beratung.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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