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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4633
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich bin seit 20 Jahren selbständiger Coach und Trainer. Ich

Kundenfrage

Ich bin seit 20 Jahren selbständiger Coach und Trainer. Ich zahle Steuern und bekomme die Vorsteuer zurück. Nun habe ich seit einem Jahr eine Umsatzsteuerprüfung und der Finanzbeamte will die Vorsteuer mir nicht mehr bezahlen und mich Umsatzsteuerfrei erklären, da ich ja berufliche Weiterbildung betreibe und wie eine Bildungseinrichtung fungiere. Was kann man tun? Denn sonst müßten alle Trainer in Deutschland Mwstfrei erklärt werden.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender

 

Zu Ihrer Frage nehme ich wie folgt Stellung:

 

Das Finanzamt beruft sich auf die Umsatzsteuerbefreiungsvorschrift des § 4 Nr. 21 UStG. Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, kommt die Umsatzsteuerbefreiung in Betracht und kann nicht abgewählt werden. In diesem Falle entfällt die Möglichkeit eines Vorsteuerabzuges für die empfangenen Leistungen.

 

Sie sollten abwarten, ob die Landesbehörde bescheinigt, das Ihre Leistungen auf eine Beruf oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegenden Prüfung ordnungsgemäß vorbereiten, denn dies wäre die Voraussetzung für die Anwendung des § 4 Nr. 21 UStG.

 

Da Sie steuerlich von einem Steuerberater betreut werden, wird dieser beobachten, ob eine derartige Bescheinigung von der Landesbehörde erteilt wird.

 

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Hinweis behilflich gewesen zu sein. Wenn ich damit Ihre Frage beantwortet haben, bestätigen Sie mir dies mit dem Feld "akzeptiert".

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

 

 

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Meine Seminare schulen Mitarbeiter, die schon Ihren Beruf haben und seit Jahren darin tätig sind. Desweiteren legen sie auch keine Prüfung vor einer jur. Person oder Institution ab. Wenn das so ist, dürfte ich nicht unter diesen § fallen!?
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

warten Sie die Reaktion der Landesbehörde ab! Sie sollten über Ihren Steuerberater dem Finanzamt schriftlich mitteilen, dass Sie - wie Sie schreiben - nicht Ihre Teilnehmer nicht auf einen Beruf vorbereiten. Im übrigen können Sie gegen einen Bescheid des Finanzamt noch das Rechtsbehelfsverfahren betreiben, wenn das Finnazamt eine für Sie negative Entscheidung trifft, falls die Landesbehörde die vom Finanzamt angeforderte Bescheinigung erteilen sollte.

 

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann