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AnwaltSchiessl
AnwaltSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung:  Umfangreiche steuerrechtliche Ausbildung im Rahmen des Zweiten Juristischen Staatsexamens ( Bayern)
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AnwaltSchiessl ist jetzt online.

Einkommensteuer 2009 wurde vom Finanzamt geschätzt. Einspruchsfrist

Kundenfrage

Einkommensteuer 2009 wurde vom Finanzamt geschätzt. Einspruchsfrist abgelaufen.
Kann ich noch eine Einkommensteuererklärung für 2009 abgeben?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  AnwaltSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.


Ich befürchte, da werden Sie nichts mehr machen können.

Ich erkläre es Ihnen.


Nach Paragraph 162 Absatz 1 der Abgabenordnung ist eine Schätzung der Steuer durch die zuständige Finanzbehörde verpflichtend auszuführen, wenn keine Auskünfte zu den tatsächlichen Besteuerungsgrundlagen vorliegen.


Schließlich ist eine reguläre Festlegung der Steuerpflicht durch die mangelnde Sachlage ausgeschlossen.


Der Steuerpflichtige muss aber einen unkorrekten Bescheid Rechtsmittel einlegen.



Ihm kommt die Beweispflicht zu.


Um den Beweis erbringen zu können ist es notwendig, dass der Steuerpflichtige die betreffende Steuererklärung mit allen Belegen einzureichen.


Ist hingegen die Einspruchsfrist abgelaufen, sind leider die vollen Beträge zu zahlen.

Das ist leider ständige Rechtsprechung


Da Sie leider die Einspruchsfrist versäumt haben, können Sie gegen die Schätzung nichts mehr unternehmen.



Ich bedauere sehr , Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können.


Gerne können Sie nachfragen


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke
AnwaltSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 16757
Erfahrung: Umfangreiche steuerrechtliche Ausbildung im Rahmen des Zweiten Juristischen Staatsexamens ( Bayern)
AnwaltSchiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Situation ist natürlich misslich. Dennoch würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen.

Mit Einspruch kommen Sie natürlich nicht mehr weiter.

Aber vielleicht haben Sie ja einen wichtigen Grund, warum die Einspruchsfrist versäumt wurde. Dann könnten Sie es mit einem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand versuchen und wieder Einspruch einlegen.

 

§ 110 Abgabenordnung:

(1) War jemand ohne Verschulden verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, so ist ihm auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. Das Verschulden eines Vertreters ist dem Vertretenen zuzurechnen.

(2) Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Die Tatsachen zur Begründung des Antrags sind bei der Antragstellung oder im Verfahren über den Antrag glaubhaft zu machen. Innerhalb der Antragsfrist ist die versäumte Handlung nachzuholen. Ist dies geschehen, so kann Wiedereinsetzung auch ohne Antrag gewährt werden.

 

Wenn die Schätzung der Finanzverwaltung tatsächlich viel zu hoch ist, dann war diese ggfs. ermessensfehlerhaft. Das ändert natürlich nichts an der Bestandskraft des Steuerbescheids. Aber vielleicht bekommen Sie einen Billigkeitserlass der zu hoch festgesetzten Steuer.

 

Ich würde das Gespräch mit dem Finanzamt suchen. Das sind auch nur Menschen und es gibt (Ermessens-)Spielräume.

 

Und die Steuererklärung 2009 natürlich gleich mitbringen!

 

Viel Glück.

 

Experte:  OliverBurchardt hat geantwortet vor 5 Jahren.

Auch wenn die Situation, wie das die Kollegen korrekt dargelegt haben, in Bezug auf den Einspruch mißlich ist, würde ich hier zunächst einmal empfehlen, einen Blick auf den Steuerbescheid zu werfen.

 

Schätzungsbescheide werden in aller Regel unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erlassen. Durch die Schätzung erledigt sich nämlich nicht die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung. Um zu vermeiden, daß ein Steuerpflichtiger dann in den Genuß einer zu niedrigen Schätzung kommt und der erlassene Steuerbescheid nicht mehr geändert werden kann, dient der Vorbehalt der Nachprüfung dazu, hier ein Änderungsmöglichkeit zu eröffnen.

 

Diese Änderungsmöglichkeit steht auch Ihnen zu.

 

Auf dem Steuerbescheid wird höchstwahrscheinlich stehen, daß er unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen ist. Ist dies der Fall, geben Sie einfach die Steuererklärung für 2009 ab und die Finanzverwaltung wird den Schätzungsbescheid ändern. Wie gesagt, sind Sie ohnehin zur Abgabe einer Steuererklärung weiterhin verpflichtet.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Oliver Burchardt

Steuerberater

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guter Hinweis, Kollege B.,

 

ich habe Bestandskraft unterstellt. Denn bei Vorbehalt der Nachprüfung würde die Frage des Ratsuchenden ja gar keinen Sinn machen.

Nur der Laie kann das natürlich nicht beurteilen.

 

Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

Sie haben inzwischen von mehreren Beratern mehrfach ausführliche Hinweise zu Ihrer Frage erhalten.

 

Es ist ein Gebot der Fairness, jetzt zu Akzeptieren und die Arbeit zu vergüten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Experte,

die Beantwortung meiner Frage wurde für 45,00€ angeboten. Ich habe eine Antwort akzeptiert und damit die Arbeit vergütet. Nach Ihrer Meinung sollte ich alle Antworten

akzeptieren und damit ein vielfaches vergüten. Meine Frage wurde von keinem Experten eindeutig beantwortet. Als Informatiker verstehe ich recht wenig vom Steuerrecht. Wenn ich mir alle Antworten anschaue, geht es Ihnen und den anderen Experten auch so. Meine Kunden erwarten klare und deutliche Aussagen von mir.

Experte:  AnwaltSchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihren Nachtrag

Selbstverständlich brauchen Sie nur einmal zu akzeptieren.

Die Kollegen wollten Ihnen noch zusätzliche Tipps geben.
Experte:  StB Rösner hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

offenbar haben Sie die Antwort von Koll. Schiessl akzeptiert.

 

Das ist für mich nicht ersichtlich.

 

Dass liegt am System von JustAnswer.

 

Für mich sieht es so aus, als hätten Sie noch nicht akzeptiert.

 

Alles Gute.