So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kanzlei Schiessl.
Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26578
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag, ich bekam vom Finanzamt Neubrandenburg(RiA) eine

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bekam vom Finanzamt Neubrandenburg(RiA) eine Aufforderung zur Abgabe einer EKST-Erklärung für die Kalenderjahre 2007-2011. Da ich in Frankreich meinen Hauptwohnsitz habe werde ich zusammen mit meinem Mann in Frankreich steuerlich veranlagt u. bezahle die Steuer auf meine deutsche Rente in Frankreich. In der Aufforderung wird erwähnt, daß ich rückwirkend bis 2007(Beginn meiner Rente mit 60Jahren) in Deutschland Einkommenssteuer auf diese Rentenzahlungen zu entrichten habe, somit würde ich doppelt besteuert. Frage: "Wie kann ich diese Doppelbesteuerung vermeiden, gibt es Einspruchsmöglichkeit? Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Frankreich und Deutschland (DBA) gilt das Prinzip der Wohnsitzbesteuerung nur für die private Altersvorsorge (Private Renten Betriebsrenten).

Die gesetzliche Rente müssen Sie in Deutschland besteuern, auch wenn Sie in Deutschland keinen Wohnsitz haben.

Soweit noch möglich sollten Sie gegen die Steuerbescheide in Frankreich Einspruch einlegen. Meiner Kenntnis nach gibt es in Frankreich einen Schlichter.

In Deutschland sollten Sie auf die bereits in Frankreich gezahlte Steuer verweisen. Die von Ihnen in Frankreich abgeführte Steuer muss dann als Steuervorauszahlung berücksichtigt werden.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt