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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Hallo, wir haben den Steuerbescheid von 2010 bekommen. Jetzt

Kundenfrage

Hallo, wir haben den Steuerbescheid von 2010 bekommen. Jetzt sollen wir fast 1 000 Euro nachzahlen. Können das aber nicht. Was sollen wir tun. Widerspruch kann man bis zu 4 Wochen einlegen. Stimmt das. Das beste ist glaube ich, wenn ich zu einem Steuerberater gehe.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wie Sie aus dem Steuerbescheid ersehen können, werden die 1000 EUR erst nach 4 Wochen fällig.

Wenn Sie gegen den Bescheid Widerspruch einlegen, so müssen Sie zugleich die Aufhebung der Vollziehbarkeit des Steuerbescheids beantragen. Ansonsten hat der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung und die Nachzahlung bleibt dennoch fällig.

Wenn der Steuerbescheid jedoch korrekt ist und Sie die 1000 EUR lediglich nicht zahlen können, so sollten Sie einen Stundungsantrag beim Finanzamt stellen.


Sie müssen dabei dem Finanzamt jedoch begründen, dass die Zwangsweise Einziehung der Steuer eine erhebliche Härte für Sie darstellt.

Dies ist der Fall, wenn Sie einen vorübergehenden Zahlungsengpass haben.

Sie sollten daher dem Finanzamt auch mitteilen, wie lange der Zahlungsengpass bestehen wird, damit das Amt die Stundung entsprechend verbescheiden kann.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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