So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kanzlei Schiessl.
Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26225
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Hallo, angenommen jemand ist nebenberuflich Journalist und

Kundenfrage

Hallo,

angenommen jemand ist nebenberuflich Journalist und hat als solcher einen Presserabatt für einen privaten Autokauf genutzt (mit dem Presseausweis). Das Auto ist also nicht im Betriebsvermögen, sondern wird nur privat genutzt. Der Rabatt wurde in Höhe von 14% gewährt, marktüblich wären ca. 12%.

Wie ist dies nun steuerlich zu bewerten, ist ein geldwerter Vorteil entstanden? Meine Vermutung ist, dass kein geldwerter Vorteil entstanden ist, da das Fahrzeug nicht zum Betriebsvermögen gehört, also auch nichts entnommen wird. Stellt sich auch die Frage, ob in der GuV oder in der privaten Einkommensteuererklärung der geldwerte Vorteil zu erfassen wäre.

Stimmt also die Formel: Keine Leistung eines Arbeitgebers, keine Nutzung von Betriebsvermögen = kein geldwerter Vorteil?

Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Das BMF hat in seinem Schreiben vom 18.12.2009 zum geldwerten Vorteil bei Kfz-Käufen Stellung genommen.

Danach liegt ein geldwerter Vorteil lediglich dann vor, wenn es sich um sogenannte Personalrabatte handelt. Personalrabatte sind als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu behandeln. Rabatte die Dritten gewährt werden, vor allem der sogenannte Presserabatt , sind dagegen nicht steuerpflichtig. Dies ist unabhängig davon, ob das Fahrzeug Privat oder Betriebsvermögen darstellt.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das klingt gut, es entsteht also kein geldwerter Vorteil, da es sich ja nicht um einen Personalrabatt handelt. Haben Sie einen Link zu dem Schreiben?

Gilt das allgemein für alle Leistungen, die man mit dem Presseausweis privat nutzt(z.B. Flüge)? Danke

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Einen link habe ich leider nicht, da ich das Schreiben aus jur. Datenbank entnommen habe. Das Aktenzeichen lautet IV C5 S 2343/09/1006

Wenn Sie Rabatte als Privatperson in Anspruch nehmen, dXXXXX XXXXXdelt es sich generell nicht um einen steuerbaren Vorgang.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Unternehmen nehmen mich ja Journalisten wahr und geben Konditionen, die Otto-Normalverbraucher nicht bekommt, insofern hätte ich gedacht, dass das irgendwie einen Sachbezug darstellt. Aber der Unterschied liegt dann wohl zwischen Arbeitsnehmer und Freiberufler, oder?

Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Richtig, der Anknüpfungspunkt ist der Arbeitslohn.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kanzlei Schiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo noch einmal,

 

ich habe gerade das Schreiben des BMF gelesen, dort es ja nur um Personalrabatte, heißt das dann im Umkehrschluss, dass alle anderen nicht betroffen sind?

 

Wäre der Journalist angestellt, müsste wahrscheinlich auch geldwerter Vorteil angenommen werden?

 

Das ist dann wirklich die letzte Rückfrage ;-)

Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Das haben Sie richtig erkannt, wie bereits angesprochen sind nur Personalrabatte betroffen.

Nur wenn der Journalist angestellt ist, so kann bei einer Rabattgewährung ein geldwerter Vorteil angenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuern