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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26431
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zu meiner anstehenden Steuererklärung. Kurz

Kundenfrage

Hallo,

ich habe eine Frage zu meiner anstehenden Steuererklärung.

Kurz zu meiner Situation:

Ich habe am 1.3.2011 eine Arbeitsstelle am Ort A angenommen sowie eine Wohnung an selbigen bezogen, welche ich als Zweitwohnung gemeldet habe.

Meinen Hauptwohnsitz befindet sich weiterhin an Ort B. Dort habe ich nur ein Zimmer im Haus meiner Eltern.

Am Wochenende pendel ich zwischen Ort A und B. (270km eine Strecke).

Kann ich diese Heimfahrten von der Steuer absetzen und wie?

Da sich mein Lebensmittelpunkt meiner Ansicht nach weiterhin am Ort B befindet. Meine Familie, Freunde leben dort und außerdem bin ich noch aktives Mitglied in einigen Vereinen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie können die Fahrtkosten im Wege der Doppelten Haushaltsführung, als Familienheimfahrt absetzen.

Das Finanzamt erkennt wöchentlich 1 Familienheimfahrt oder stattdessen die Aufwendungen für wöchentliche Familienferngespräche an, Bei Fahrten mit dem Pkw gilt die Entfernungspauschale von 0,30 EUR für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen der Hauptwohnung und dem Beschäftigungsort.

Diese Kosten können Sie als Werbungskosten geltend machen.

ABER:

Wo ich in Ihrem Falle Bedenken habe:

Sie müssen an Ihrem Hauptwohnsitz einen eigenen Hausstand unterhalten.

Dies erfordert, dass die Wohnung gegenüber dem Haushalt der Eltern abgeschlossen ist. Sind Sie jedoch im Haushalt der Eltern untergebracht und besteht Ihre Wohnung dort aus einem Wohn-Schlafraum, wird Ihnen das Finanzamt leider keine Aufwendungen wegen doppelter Haushaltsführung anerkennen.

Im Beschluss v. 6.11.2007 (VI B 70/07, BFH/NV 2008 S. 816) hat der BFH entschieden, dass ein Alleinstehender keinen eigenen Haushalt unterhält, wenn er die Haushaltsführung nicht zumindest mitbestimmt, sondern in einen fremden Haushalt eingegliedert ist.

Vielleicht ist es Ihnen ja möglich Ihren Erstwohnsitz im Haus Ihrer Eltern entsprechend umzugestalten



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kanzlei Schiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

Leider ist genau das der Fall bei mir. Somit werde ich diese Heimfahrten nicht absetzen können.

Wird das in der Regel vom Finanzamt überprüft, ob meine "Wohnung" gegenüber den Haushalt meiner Eltern abgeschlossen ist?

Mit freundlichen Grüßen

Stefan
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Aus meiner Praxis ist mir kein Fall bekannt, dass die Beschaffenheit des Hauptwohnsitzes durch das Finanzamt überprüft wurde. Sie müssen jedoch grundsätzlich mit einer Überpüfung rechnen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

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