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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 3822
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin Geschäftsführender GEsellschafter einer

Kundenfrage

Guten Tag, ich bin Geschäftsführender GEsellschafter einer Ltd, habe einen Anstellungsvertrag seit 2007 über eine gehalt von unter 2000€ mit 100€ jährlicher Erhöhung sowie Urlaubs, Weihnachtsgeld und einer Tantiemenvereinbarung. Dieser Anstellungsvertrag wurde auch bei eine Lohnsteuerprüfung soweit erstmal nicht beantstandet.

Da es gut lief habe ich seit mitte letzten Jahres eine Gehaltserhöhung von 2000€ vorgenommen. Ursprünglich als freiwillige Zulage, was wohl nicht clever war - deshalb habe ich des nun formell in eine Grundgehaltserhöhung geändert.

Beim letzen Körperschaftssteuerbescheid fordert das FA nun eine Kopie der Anstellungsunterlagen, da sich das gehalt ja fast verdoppelt hat.

Nun meine Frage, wie kann ich die die Angelegenheit dem FA am besten darlegen/verkaufen, damit die mir nicht auf die Idee der verdeckten Gewinnausschüttung kommen. Ich habe mich die letzen Jahre ja in einem für Geschäftsführer sehr niedrigen Lohnbereich bewegt...aktuell sind wir immer noch nicht in höhere Sphären aufgebrochen...
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

zu Ihrer Frage teile ich mit:

ich gehe davon aus, dass Sie die Erhöhung Ihrer Vergütung als Ergänzung des Anstellungsvertrages schriftlich verfasst und zu der Personalakte genommen haben.
Bekanntlich müssen vertragliche Regelungen zwischen dem Gesellschafter-Geschäftsführer und der Gesellschaft schriftlich dokumentiert werden (siehe hierzu die Bestimmung des § 35 Abs. 3 Satz 2 GmbH-Gesetz, die zwar nicht unmittelbar gilt, aber aus Beweisgründen auch für die Ltd. im Falle einer Gesellschafter-Geschäfts-führerstellung angewendet werden sollte)

Senden Sie einfach diese Dokumentation mit einer Begründung der Erhöhung, soweit sich diese nicht unmittelbar aus der Niederschrift ergibt, an das Finanzamt.

Im übrigen sollten Sie wegen der Ernsthaftigkeit der Vereinbarung mit der Ltd und der Durchführung des Beschlusses zwischen Ihnen und der Ltd. die Zahlung erhöhten Betrages durch Beifügung des Vergütungskontos und - gegebenenfalls - der Lastschriften auf dem Girokonto belegen.

Wenn ich damit Ihre Frage ausreichend beantwortet habe, bestätigen Sie mir dies durch die Akzeptierung meiner Ausführungen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Meine Frage ist aktuell leider noch nicht beantwortet.

Bisweilen wurde eine schriftliche Ergänzung mit der Gehaltserhöhung verfasst, sowei richtig.

Jedoch scheint es laut einschlägiger Quellen so zu sein, dass dass Finanzamt bei einer Freiwilligen Zulage genauso wie bei einer unüblich hohen Gehaltserhöhung eine verdecke Gewinnausschüttung vermutet - nun also nochmals in diesem Zusammenhang die Fragen wie ich vorgehen muss um diese Unterstellung effektiv zu vermeiden!?
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

in Ergänzung zu den Ausführungen teile ich mit:

ich kenne natürlich nicht die betrieblichen Gegebenheiten, inwieweit die Erhöhung eine unangemessene Vergütung darstellt, Sie sollten aber - wenn Sie dem Finanzamt bereits die Freiwilligkeit der Zulage mitgeteilt haben sollten - darlegen, warum Sie sie als freiwillig bezeichnet haben, vermutlich konnte die Dauerhaftigkeit der Erhöhung noch nicht endgültig vorgenommen werden. Wichtig erscheint jedoch die Durchführung der Vereinbarung einer erhöhten Vergütung durch die Überweisung und Abrechnung der Vergütung einschl. des Erhöhungsbetrages. Allerdings widerspricht eine Verdoppelung der Vergütung gegen eine Üblichkeit im Rahmen eines sog. Fremdvergleichs und damit gesellschaftsrechtlich veranlasst. Wenn die bisherige Vergütung im Vergleich zu einer Vergütung an Fremde ungewöhnlich niedrig war, so könnte die Erhöhung mit einer Anpassung an die übliche Vergütungsskala begründet werden. Es kommt letztlich auf die gesamten Umstände im Einzelfall an. Jedenfalls ist eine Verdoppelung (ob als freiwillige Zulage oder als Festgehaltsregelung) mit Blick auf den Fremdvergleich schoh problematisch.

Es kommt m.E. auf Ihre Darlegungen für die Erhöhung an.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Könnte diesen Problem umgangen werden, wenn ein komplett neuer Anstellungsvertrag verfasst würde??
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es ist sicherlich gut, wenn der Anstellungsvertrag aktualisiert (neu gefasst) wird. In diesem Zusammenhang wäre dann auch die Vergütungsentwicklung näher darzulegen und zu begründen.

mfG
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Also wäre ich gut beraten anstelle der Gehaltserhöhung (spricht dem Nachtrag zum Anstellungsvertrag) dem Finanzamt einen gänzlichst neuen Anstellungsvertrag vorzulegen - habe ich das so richtig verstanden?
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

auf Ihre Frage sage ich ja.

mfG
Prof. Nettelmann
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

nach den mehrfachen ergänzenden Ausführungen habe ich nunmehr wohl Ihre Fragen beantwortet. Bitte bestätigen Sie mir dies, indem Sie den Button "akzeptiert" drücken.

Vielen Dank
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich warte noch immer auf die Bestätigung, dass die Angelegenheit nunmehr abgeschlossen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Die Thematik scheint nicht richtig verstanden worden zu sein, nur durch mein Hinführen habe ich eine Antwort bekommen, die ich mir aber eigentlich so selbst gegeben habe. Zudem habe ich das Gefühl, dass hier nicht aus Erfahrung geantwortet wurde, die Qualität der Antwort stellt sich für mich stark in Frage.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

das Thema verdeckte Gewinnausschüttung gegenüber Leistungsvergütung bleibt immer ein Thema , zu dem unterschiedliche Auffassungen vertreten werden können. Dies gilt in Sonderheit mit sog. Ein-Mann-Gesellschaften, bei denen der Anteilseigner zugleich (einziger) Geschäftsführer ist. Die Erhöhung der Vergütung um 100 % spricht gegen Leistungsvergütung und für verdeckte Gewinnausschüttung (sog. Fremdvergleich!). Die Bezeichnung als freiwillige Zulage hingegen ist unschädlich. Es kommt also in Ihrem Fall auf die gute Begründung an, warum die Vergütung gleich um 100 % - also verdoppelt - worden ist. Hier muß deutlich gemacht werden, warum die Vergütung in der Vergangenheit nach Art und Umfang der Tätigkeit zu niedrig war.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Nettelmann

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