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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Hallo erneut, mein Sohn hat bis Sept.2007 in Oesterreich gelebt.

Kundenfrage

Hallo erneut, mein Sohn hat bis Sept.2007 in Oesterreich gelebt. Er hatte dazumal einen Kredit bei der bank Austria laufen den er damals regelmaessig bedient hatte. Dann ist er nach Deutschland gegangen und hat die Sache vergessen/verschlampt.
Heute nun hat er einen Brief von einem oesterr.Inkossounternehmen bekommen das er bis Dienstag 19.000,00 Euro bezahlen soll. Er hat aber vorher weder eine mahnung noch sonstiges erhalten.
Wie ist die Rechtslage nun? Was kann er machen? Er kann ja den betrag niemals bezahlen, vor allem steht dieser betrag in keinem Verhaeltnis (restschuld war ca.5000). Gibt es da verjaerungsfristen?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen, ob der Kredit gekündigt wurde? Wenn ja wann?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Leider wissen wir das nicht, da mein Sohn seit dem Wegzug aus Oesterreich keinerlei Post oder Mahnungen etc erhalten hat.Aber er die ganze Zeit ordnunggemaess gemeldet.
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Verjährung beträgt bezüglich des Darlehens in Österreich nach §§ 1476 ABGB 3 Jahre. Die Verjährung beginnt mit der Kündigung des Darlehens zu laufen.

Ihr Sohn sollte sich daher an das Inkassobüro wenden und es auffordern ihm mitzuteilen, wann denn das Darlehen gekündigt worden sein soll.

Erst wenn Ihr Sohn diese Information hat, kann er beurteilen, ob die Darlehensforderung verjährt ist oder nicht.

Sollte die Forderung nicht verjährt sein, so hat die Bank einen Zahlungsanspruch gegen Ihren Sohn (Darlehen+Zinsen). In diesem Fall sollte Ihr Sohn sich an das Inkassounternehmen wenden, seine Einkommens- und Vermögenssituation offenlegen und versuchen einen Vergleich über eine Teilsumme zu schließen (Zahlung allein des Darlehens ohne Zinsen).

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kanzlei Schiessl und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ist es moeglich das Sie sich der Angelegenheit ganz offiziell annehmen, d.h. Nachfrage beim In.Buero und eventuellen rechtlichen Beistand?
Ich lebe nicht in Deutschland und mein Sohn ist Vollzeit berufstaetig und kann sich nicht wirklich um die Sache kuemmern. Danke
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Wo lebt denn Ihr Sohn?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Er wohnt in der Naehe von Bamberg.
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In diesem Falle (meine Kanzlei befindet sich in Regensburg) wäre es doch besser, er würde einen Kollegen vor Ort mit der Sache betrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich moechte noch einmal Bezug auf meine obige Frage nehmen. Gestern nun habe ich von dem Inkassobuero eine Antwort erhalten.
Der Kreditbetrag (offen) belief sich am 18.10.2008 auf 8.000 Euro, der Kredit wurde am 18.10.2008 gekuendigt und das Schreiben der Bank ist an die Bank mit dem Vermerk "Verzogen" zurueck gegangen.
Mein Sohn hat also seit seinem Wegzug aus Oesterreich nach Deutschland (Sept.2007)KEINE einzige Mahnung, Kuendigung etc. erhalten.
Das Inkasso fordert nun wie gesagt 19.000,00 Euro!!!!
Wie koennen wir uns nun verhalten, welche rechtlichen Moeglichkeiten haben wir? Besteht die Moeglichkeit der Einrede der Verjaehrung oder was koennen wir machen?

Danke fuer Ihre Hilfe!
Freundlichst
k.Obst
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sie sollten als erstes das Inkassobüro anschreiben und anfragen ob ein Titel gegen Ihren Sohn besteht (Urteil , Vollstreckungsbescheid oder ähnliches).

Fordern Sie das Inkassobüro auf, Ihnen eine Kopie dieses Titels zu übermitteln.

Sollte kein Titel existieren, so sollten Sie sich auf Verjährung berufen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen herzlichen Dank fuer Ihre schnelle Antwort.
ich werde dies umgehend tun und im Falle ich noch fragen habe wuerde ich mich gern wieder an Sie wenden.

Freundlichst
K.obst
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
OK
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr rechtsanwalt,

ich habe heute die Antwort erhalten das in der Angelegenheit gegen meinen Sohn KEIN Urteil und keinerlei Vollstreckung vorliegt.
Man hat nun geschrieben das man ja an einer aussergerichtlichen Einigung interessiert sei und er das Schuldeingestaendnis (mit Ratenzahlung)bis zum Montag unterzeichnen soll, andernfalls wird es an die Rechtsanwaelte weitergeleitet.
Wie koennen wir nun, rechtlich fundiert, reagieren?

Herzlichen Dank fuer Ihre Bemuehungen!
K.Obst
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Das Schuldeingeständnis sollten Sie nicht unterzeichnen. Sie sollten sich mit dem Inkassobüro in Verbindung setzen und sich auf Verjährung berufen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt