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Kanzlei Schiessl
Kanzlei Schiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 26996
Erfahrung:  erfolgreich abschlossener Fachlehrgang für Steuern
32916861
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Kanzlei Schiessl ist jetzt online.

Ich habe von meiner Chefin vor den Feiertagen im Dezember EUR

Kundenfrage

Ich habe von meiner Chefin vor den Feiertagen im Dezember EUR 1000,-- in bar in einem Umschlag zusammen mit einer Glückwunschkarte erhalten. Sie sagte mit einem Lächeln: "Keine Sorge, dies ist kein Schwarzgeld, wir haben kein Schwarzgeld hier in der Firma". Stimmt auch, soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Das Geld ist aber auf meiner Gehaltsabrechnung nicht vermerkt, also weder Lohnsteuer noch Sozialabgaben angegeben. Ich habe noch einmal bei ihr die Tage nachgefragt, sie hätte es versteuert.
Ist das plausibel? Muss ich das als Einkommen versteuern? Darf Sie mir als Chefin ein solches "Geschenk" machen, welches auf keiner Gehaltsabrechnung vermerkt ist? Ich bitte Sie um eine Einschätzung, da ich aus Prinzip an keiner Steuerhinterziehung oder ähnlichem beteiligt sein möchte. Danke XXXXX XXXXX Antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,Erste Schritte

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Geschenke sind nach Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 23.03.1985) stets steuerpflichtiger Arbeitslohn. (Unverändert werden jedoch Aufmerksamkeiten (Sachgeschenke) bis zu einem Wert von 40 EUR von der Finanzverwaltung steuerfrei belassen)

Geldgeschenke sind unabhängig von der Höhe steuerpflichtig.

Sie müssen die erhaltenen 1000 EUR also zweifelsohne versteuern.

Da aus den 1000 EUR Einkommenssteuer und Sozialabgaben zu entrichten sind, müssen diese 1000 EUR auch auf Ihrer Gehaltsabrechnung auftauchen.

Sie sollten daher nocheinmal mit Ihrer Chefin reden und sie bitten den "Fehler" in der Lohnabrechnung zu korrigieren.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  Kanzlei Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt