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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4406
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Aufgrund meiner Beamtenpension bin ich zusammen mit meiner

Kundenfrage

Aufgrund meiner Beamtenpension bin ich zusammen mit meiner Frau einkommensteuerpflichtig. Dies hat zur Folge, dass die geringe Altersrente meiner Frau zur Hälfte dem einkommensteuerpflichtigen Einkommen zugeschlagen wird. Das erscheint auch aus dem Grunde unbefriedigend, weil die Rente meiner Frau einzig und allein auf einer einmaligen freiwilligen Beitragseinzahlung beruht. Wir hatten also nicht die Möglichkeit, die Beiträge jahrelang als Sonderausgaben abzusetzen.
Nach meiner Erinnerung war in einem ähnlich gelagerten Fall eines Beamten ein Rechtsstreit anhängig. Über den Ausgang ist mir jedoch nichts bekannt.
Wie ist in unsrem Fall die Rechtslage? Wird die Altersrente meiner Frau zu Recht bei den Einkommensteuern berücksichtigt oder gibt es eine Ausnahmergelung? R.Paffrath
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsützlich ist der sog. Ertragsanteil der Renten gem. § 22 Einkommensteuergesetz zu versteuern. Sofern es sich um eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung handelt und diese Rente bereits vor 2005 begonnen hat, ist der Ertragsanteil in der Tat 50 %. Bei einem späteren Beginn einer solchen Rente steigt dieser prozentuale Anteil.

Bei einer privaten Rente liegt der Ertragsanteil abhängig vom Alter bei Rentenbeginn niedriger (Tabelle 2 zu § 22 Einkommensteuergesetz).

Aus Ihren Angaben lässt sich nicht entnehmen, um was für eine Rente es sich handelt.Jedenfalls spielt die Frage, ob die Rente auf einer Einmalzahlung beruht oder auf kontinuierlichen Beitragsleistungen, keine Rolle.

In der Frage ist derzeit noch ein Rechtsstreit vor dem Bundesfinanzhof unter dem Aktenzeichen VIII R 23/08 anhängig. Über den Ausgang kann derzeit nichts gesagt werden.
a
Prof.Nettelmann und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Antwort! Ergänzend möchte ich mitteilen, dass es sich um eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung handelt.
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Paffrath,

meinen Ausführungen ist demgemäß nichts hinzufügen. Sie sollten die Entscheidung des Bundesfinanzhofes zu dem angegebenen Aktenzeichen abwarten. Im Falle einer für Sie positiven Entscheidung können allerdings Steuerbescheide nur noch geändert werden, wenn sie nicht bestandskräftig sind, das heißt vorläufig sind oder unter dem Vorbehalt der Nachprüfung erteilt worden sind, was vermutlich nicht der Fall ist. Sie sollten wegen des schwebenden Rechtsstreites bei künftigen Steuer-bescheiden innerhalb der Einspruchsfrist Einspruch einlegen und unter Hinweis auf das anhängige Verfahren vor dem Bundesfinanzhof beantragen, das Verfahren bis zum Ausgang des Rechtsstreites ruhen zu lassen.

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