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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1325
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Hallo, guten Abend. Meine Frage: Bei der Übergabe einer

Kundenfrage

Hallo, guten Abend.

Meine Frage: Bei der Übergabe einer Landwirtschaft wurde dem Übergeber ein Wohnrecht zugesprochen. Lt. Übergabevertrag wurde der Jahreswert mit 1.800,-- angegeben. Die öffentlichen Abgaben hat der Erwerber zu tragen, die laufenden Betriebskosten und Schönheitsreparaturen der Übergeber. Die Wohnung befindet sich in einem Haus, in dem sich noch weitere Räume befinden, die der Erwerber und seine Schwester bewohnen. Das Haus befindet sich im Privateigentum. Ist bei der Steuererklärungen der Übergeber in den Jahren nach der Übergabe für das Wohnrecht etwas anzugeben und fällt auf das Wohnrecht Steuer an? Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

das Wohnrecht mindert den steuerlichen Wert der Immobilie bei Übergabe. Wenn der Übergeber sein Wohnrecht aufgibt, kann es daher sein, dass der Erwerber hier etwas nachversteuern muss, wenn der Freibetrag bereits überschritten wurde.

 

Der Übergeber muss jedoch in der jährlichen Steuererklärung keine Angaben machen, da das Wohnrecht zwar einen steuerlichen Wert hat, dies jedoch kein Einkommen darstellt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin (Steuern)

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Ich darf Sie bitten, die Antwort gemäß der AGB von Justanswer durch Anklicken des grünen Akzeptieren- Feldes zu akzeptieren und die Zahlung zu veranlassen. Kostenlose Nachfragen sind im Anschluss selbstverständlich weiterhin möglich. Kostenlose Rechts- und Steuerberatung ist in Deutschland dagegen nicht gestattet.

 

Vielen Dank

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, guten Abend,

jetzt habe ich nochmals eine Frage. Werden bei der Versteuerung der landwirtschaftlichen Einnahmen nach §13 a Dividendenerträge und Zinsen (z. B. von Südzucker für Lieferrechte und Anteile) pauschal mit abgegolten, oder müssen diese Einnahmen extra angegeben werden? Oder reicht es aus, wenn man erklärt, daß die vereinnahmten Kapitalerträge (sie liegen unterhalb des Freibetrages von € 801) nicht mehr als € 801,-- betragen (Seite 2 Mantelbogen). Ich habe im Gesetzestext nur etwas über die Angabepflicht von Kapitaleinkünften gefunden, die aus Veräußerungsgeschäften entstanden sind. Dies wäre hier aber ja nicht der Fall.

Nochmals vielen Dank!
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

Kapitalerträge, die aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb erwirtschaftet werden, sind mit dem Grundbetrag abgegolten. Eine Ausnahme besteht aber insoweit, als es sich um Erträge aus Kapitalanlagen handelt, deren Kapital aus einer Veräußerung i.S.d. Abs. 6 stammt. Dabei kann es sich beispielsweise um die Kapitalanlage von Veräußerungserlösen aus dem Verkauf von Grund und Boden (z.B. Verkauf von Bauland) handeln oder aus einer Betriebsumstellung (z.B. Verkauf einer Milchreferenzmenge). Letzteres ist bei Ihnen nicht der Fall. Jedoch müssen Sie an dieser Stelle prüfen, ob die Lieferrechte & Anteile zu Ihrem gewöhnlichen Betrieb gehören und somit auch die Erträge daraus.

 

Ist die Anlage eher Privatvergnügen, dann muss auch die Kapitalanlage dem Privatvermögen zugerechnte werden. Die Erträge sind dann als Einnahmen aus § 20 EStG zu erfassen. Diese würden dann in die Anlage KAP gehören, wenn der Freibetrag nicht überschritten wurde. Anderenfalls reicht das Kreuz im Mantelbogen.

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

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