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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Steuerberater
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 4413
Erfahrung:  HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich bin externer Unternehmensberater. Bei einem meiner Kunden

Kundenfrage

Ich bin externer Unternehmensberater.

Bei einem meiner Kunden habe ich den begründeten Verdacht,
dass er gegen §19 AO verstößt und ausländische Niederlassungen
nicht umsatzsteuerlich registiert hat.
Diese Erkenntnis habe ich bisher nicht kommuniziert.
Wie verhalte ich mich als selbständiger, externer Berater gegenüber
meinem Kunden bzw. gegenüber meinem Auftraggeber (Jobvermittler) ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sofern Sie Leistungen an einen ausländischen Abnehmer erbringen, die im Inland umsatzsteuerpflichtig sind, sind diese u.U. im Ausland steuerfrei, wenn der ausländische Abnehmer Unternehmer ist. In diesem Fall ist keine Umsatzsteuer in der Rechnung auszuweisen. Die Unternehmereigenschaft im Ausland muß aber durch Angabe der sog. Umsatzsteueridenfikationsnummer des Kunde an Sie nachgewiesen werden. Anderenfalls ist - wie bei inländischen Kunden - die Umsatzsteuer für Ihre Leistung auf der Rechnung (gesondert) auszuweisen.Im übrigen kommt es darauf an, ob der Kunden in einem EU-Land sein Unternehmen betreibt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Nettelmann,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider ist die Antwort von Ihnen für meinen Sachverhalt nicht ausreichend.

Ich möchte eine Klärung für folgenden Sachverhalt:

 

Der Kunde hat eine Vertriebsgesellschaft in Deutschland und eine ausländische Tochtergesellschaft mit einem Werk der Slovakischen Republik. Das slovakische Werk ist in Deutschland nicht umsatzsteuerlich registriert.

Trotzdem greift die deutsche Vertriebsgesellschaft direkt auf das Werk in der Slovakei zu und verkauft diese Waren im Namen der deutschen Vertriebsgesellschaft an Endkunden in der Slovakei.

Ich bin der Meinung, dass dies so nur dann zulässig ist, wenn das slovakische Werk in Deutschland umsatzsteuerlich registriert ist, da ja die deutsche Vertriebsgesellschaft Waren aus diesem Lager direkt verkauft. Ein Verkauf der Ware an die deutsche Vertriebsgesellschaft bzw. ein Transport der Ware aus dem slovakische Werk an das deutsche Werk der deutschen Vertriebsgesellschaft erfolgt nicht.

Wenn nun der Kunde dieses Geschäft so betreibt (ohne umsatzsteuerliche Registierung des slovakischen Werkes in Deutschland)- ist das dann ein Verstoß gegen die Abgabenordnung ? Die Meldegrenzen werden bei diesem Geschäft auf jeden Fall überschritten. Steuerfreie Waren werden auch nicht verkauft. Mein Problem ist, dass mir eine qualifizierte Aussage eines

Steuerberaters dazu fehlt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Andreas Franzen

Experte:  Prof.Nettelmann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nach der Schilderung werden die Waren des slovakischen Werkes nicht in Deutschland importiert sondern verbleiben im Herstellungsland. Für die umsatzsteuerliche Betrachtung sind die Rechtsform der Vertriebsgesellschaft und der Produktionsgesellschaft wichtig. Handelt es sich um ein (einheitliches) Unternehmen oder liegen zwei getrennte Unternehmen vor. Derzeit kann aufgrund der Angaben nicht beurteilt werden, ob gegen steuerliche Vorschriften in der Bundesrepublik verstoßen wird.

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