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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 881
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind ein kleiner Betrieb

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein kleiner Betrieb auf den Kanarischen Inseln und möchten unsere Produkte nun auch in Deutschland via Onlineshop in Deutschland vertreiben.

Da wir unseren Kunden die von Ihnen bestellte Ware, direkt an die Haustüre liefern möchten und um unseren Kunden einen Gang zum Zollamt zu ersparen, erwägen wir mit einem Partner Deutschland zusammen zu arbeiten.

Der Ablauf wäre dann folgender : Wir versenden die Waren (zum Netto Verkaufspreis im Shop) per Spedition an unseren Partner in Deutschland.

Dieser bezahlt bei der Einfuhr die MWST beim zuständigen Zollamt
und lagert die Waren ein.
Bei einer Bestellung über unseren Onlineshop (sitz auf den Kanarischen Inseln) versendet unser Partner aus dem Lager in Deutschland die Ware an den Kunden.

Frage 1
Da die Rechnungsstellung an den Enkunden jedoch über uns erfolgt und der Kunde eine Brutto Rechnung erhält, stell sich die Frage ob wir diese Waren (Rechnung) erneut beim Finanzamt in Deutschland melden müssen.
Bzw. müssen wir dem Deutschen Finanzamt überhaupt etwas melden ?


Frage 2
Beim Versand von den Kanaren an unseren Partner fügen wir eine Rechnung an unseren Partner bei damit dieser die Ware beim Zollamt in Deutschland abholen und versteuern kann. Beim Verkauf an den Endkunden erstellen wir erneut eine Rechnung.

Für das spanische Finanzamt wären dies 2 Verkäufe 1X an unseren Partner und 1X an den Endkunden. Da der Verkauf jedoch zwingend über uns und nicht über unseren Partner erfolgen soll suchen wir eine möglichkeit dies legal und sauber zu lösen.

Ich hoffe Sie verstehen mein Problem
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Sie können dieses Geschäftsmodell so nicht betreiben.

 

Dies würde zu einer Hinterziehung von Vorsteuern durch den einlagernden Geschäftspartner führen, wenn dieser die Ware nicht selbst an ihre Kunden weiterverkauft.

 

Es muss die Ware daher direkt durch ihr Unternehmen an den Kunden verkauft und geliefert werden. Dieser muss dann die deutsche Umsatzsteuer für den innergemeinschaftlichen Erwerb beim Zoll entrichten.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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