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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 858
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuern hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Hallo, ich lebe und arbeite in spanien und versteuere hier

Kundenfrage

Hallo, ich lebe und arbeite in spanien und versteuere hier mein gesamtes einkommen. in deutschland besitze ich eine eigentumswohnung die vermietet ist. ich habe 330 Euro im monat mieteinnahmen davon zahle ich 133 wohngeld habe als knapp 200 euro mieteinnahmen in deutschland. also 2400 euro im jahr ich muss diese mit 460 im jahr versteuern in deutschland. ist das korrekt? gibt es denn nicht einen steuerfreibetrag? heike s.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuern
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau S.,

 

vielen Dank für ihre Frage, die ich gern wie folgt beantworte:

 

Gemäß Art.6 Abs.1 des für ihren Sachverhalt geltenden Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der BRD und dem spanischen Staat können ihre Einkünfte aus Vermietung in der BRD besteuert werden, weil ihre Eigentumswohnung als unbewegliches Vermögen in der BRD liegt.

 

Die BRD hat von diesem Besteuerungsrecht Gebrauch gemacht. indem für die durch Sie erzielten Einküfte aus der Vermietung der Eigentumswohnung eine beschränkte Einkommensteuerpflicht gemäß § 49 Abs.1 Nr.6 EStG in der BRD vorgesehen ist.

 

Gemäß § 50 Abs.1 S.2 EStG gilt der Grundfreibetrag für Einzelveranlagte in Höhe von € 8004.- bei beschränkter Einkommensteuerpflicht für Sie nicht, das heißt Sie müssen die gesamten Einkünfte aus Vermietung in Höhe von € 2400.- jährlich in der BRD versteuern und für diese eine Einkommensteuererklärung abgeben. Die Einkommensteuer in der BRD in Höhe von € 460.- ist deshalb richtig angesetzt.

 

Da Sie in Spanien aufgrund ihres gewöhnlichen Aufenthalts dort gemäß Art. 2 Abs.2 (a) des DBA zwischen der BRD und dem spanischen Staat gleichfalls mit den in der BRD erzielten Einkünften aus Vermietung steuerpflichtig sind (Prinziep der Besteuerung des Welteinkommens), sieht Art.23 Abs.2 (a) zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ihrer Einkünfte aus Vermietung der Eigentumswohnung in der BRD und in Spanien vor, dass diese in Spanien von einer Besteuerung freigestellt sind. Sie führen aber insoweit zu einer Erhöhung der spanischen Einkommensteuer für Sie, als sich diese progressiv auf den Einkommensteuertarif in Spanien auswirken, der bei der Bemesssung der Einkommensteuer in Spanien für ihr dort erzieltes Einkommen Anwendung findet.


Sofern Sie einen Steuerberater mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung beauftragen richtet sich dessen Vergütung nach einer Gebührenordnung für Steuerberater unter Bezugnahme auf ihr zu versteuerndes Einkommen in der BRD. Diese Gebühren sind bei einem zu versteuernden Einkommen aus Vermietung in Höhe von € 2400.- im Jahr nicht besonders hoch und dürften um 80.- bis 100.- Euro für jedes Steuerjahr betragen.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung

 

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau S.,

vielen Dank für ihre Frage, die ich gern wie folgt beantworte:

Gemäß Art.6 Abs.1 des für ihren Sachverhalt geltenden Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der BRD und dem spanischen Staat können ihre Einkünfte aus Vermietung in der BRD besteuert werden, weil ihre Eigentumswohnung als unbewegliches Vermögen in der BRD liegt.

Die BRD hat von diesem Besteuerungsrecht Gebrauch gemacht. indem für die durch Sie erzielten Einküfte aus der Vermietung der Eigentumswohnung eine beschränkte Einkommensteuerpflicht gemäß § 49 Abs.1 Nr.6 EStG in der BRD vorgesehen ist. Gemäß § 50 Abs.1 S.2 EStG gilt der Grundfreibetrag für Einzelveranlagte in Höhe von € 8004.- bei beschränkter Einkommensteuerpflicht für Sie nicht, das heißt Sie müssen die gesamten Einkünfte aus Vermietung in Höhe von € 2400.- jährlich in der BRD versteuern und für diese eine Einkommensteuererklärung abgeben. Die Einkommensteuer in der BRD in Höhe von € 460.- ist deshalb richtig angesetzt. Da Sie in Spanien aufgrund ihres gewöhnlichen Aufenthalts dort gemäß Art. 2 Abs.2 (a) des DBA zwischen der BRD und dem spanischen Staat gleichfalls mit den in der BRD erzielten Einkünften aus Vermietung steuerpflichtig sind (Prinziep der Besteuerung des Welteinkommens), sieht Art.23 Abs.2 (a) zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ihrer Einkünfte aus Vermietung der Eigentumswohnung in der BRD und in Spanien vor, dass diese in Spanien von einer Besteuerung freigestellt sind. Sie führen aber insoweit zu einer Erhöhung der spanischen Einkommensteuer für Sie, als sich diese progressiv auf den Einkommensteuertarif in Spanien auswirken, der bei der Bemesssung der Einkommensteuer in Spanien für ihr dort erzieltes Einkommen Anwendung findet.

Sofern Sie einen Steuerberater mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung beauftragen richtet sich dessen Vergütung nach einer Gebührenordnung für Steuerberater unter Bezugnahme auf ihr zu versteuerndes Einkommen in der BRD. Diese Gebühren sind bei einem zu versteuernden Einkommen aus Vermietung in Höhe von € 2400.- im Jahr nicht besonders hoch und dürften um 80.- bis 100.- Euro für jedes Steuerjahr betragen.

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung

Weiter darf ich Sie höflich bitten meine Steuerberatung zu vergüten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

wenn Sie keine Anschlussfrage mehr stellen wollen dann darf ich Sie nochmals höflich bitten, meine Steuerberatung durch Anklicken des grünen Feldes "Akzeptieren" zu vergüten. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie nur einmal das Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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